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Politik

Bayern: Mobile Impfteams sollen ab Mai auch Obdachlose impfen

Donnerstag, 22. April 2021

/dpa

München – Mobile Impfteams sollen in Bayern ab Mai auch auf der Straße lebende Obdachlose gegen das Coronavirus immunisieren. Die Regierung stelle dafür ab nächster Woche 6.000 Impfdosen zur Verfügung, kündigte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Klaus Holetschek (CSU) heute an.

„Wir wollen damit gezielt auf die Menschen zugehen, die nicht in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und somit faktisch auf der Straße leben“, sagte er laut einer Mitteilung des Ministeriums. „Hier geht es um Menschen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsort haben und das bestehende Hilfesystem aus unterschied­lichen Gründen meiden.“

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Die Impfangebote soll es von den Teams der Impfzentren immer am gleichen Ort und zur gleichen Uhrzeit geben. „Wir werden keine unnötigen bürokratischen Hindernisse schaffen. Ein abgelaufener Personal­ausweis wird bei niemandem die Impfung verhindern“, versprach Holetschek.

Laut Ministerium gehören auf der Straße lebende Menschen nach der Impfreihenfolge des Bundes zur Priorisierungsgruppe 3. Menschen, die in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe untergebracht sind, sollten bereits als Teil von Priorisierungsgruppe 2 Impfangebote erhalten haben – von mobilen Impfteams in den Einrichtungen oder per direkter Terminvereinbarung im Impfzentrum.

Wer den Ort seines gewöhnlichen Aufenthalts nicht wie in der Verordnung vorgesehen nachweisen könne, könne eine vom Ministerium erarbeitete Vorlage zur Bestätigung der Unterkunft oder einer Hilfsstelle als Identitätsnachweis nutzen. © dpa/aerzteblatt.de

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