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Politik

Giffey für vorrangige Coronaimpfung von Kindern und Jugendlichen

Freitag, 14. Mai 2021

/picture alliance, Kay Nietfeld

Berlin – Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, Kindern und Jugendlichen vorrangig ein Impfangebot zu machen, sobald der Impfstoff für diese Gruppe zugelassen ist. „Sie müssen mit Vorrang ein Impfangebot bekommen, sobald der Impfstoff für sie zugelassen ist. Das sind wir Erwachsenen der jungen Generation schuldig“, sagte Giffey heute.

Kinder und Jugendliche hätten in der Coronapandemie auf vieles verzichtet, erklärte die Familien­ministerin. Die Bundesländer müssten nun zügig alles vorbereiten, um den drei Millionen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren schnell ein Angebot zu machen.

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Auch Eltern und Fachkräfte, die mit Kindern in Kontakt sind, müssten eine Möglichkeit haben, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Denn sie würden Kinder „wie ein Kokon“ schützen, sagte Giffey. Bis dahin müsse auch sichergestellt sein, dass Familien, etwa über Testmöglichkeiten, wieder in den Urlaub fahren könnten, um Kraft zu tanken, erklärte die Familienministerin.

Um die genannten Gruppen möglichst schnell zu impfen, sei es wichtig, alle Potenziale auszuschöpfen. „Dazu gehören die Impfzentren, Kinder- und Jugendarztpraxen aber auch Impfungen vor Ort in Schulen, Familien- und Jugendzentren durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst“, sagte Giffey. Besonders in sozialen Brennpunkten müsse es mobile Impfteams geben, auch das Impfen an Orten wie Moscheen hält die Ministerin für sinnvoll.

Darüber hinaus müssten Eltern, die dem Impfen skeptisch gegenüberstehen, mit Informationen davon überzeugt werden, sich selbst und ihre Kinder impfen zu lassen, sobald das möglich sei, sagte Giffey.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat an reiche Nationen appelliert, Coronaimpfstoff an ärmere Länder zu spenden statt jetzt damit Kinder zu impfen. Derzeit stünden nur 0,3 Prozent des globalen Angebots an Impfstoffen Ländern mit niedrigem Einkommen zur Verfügung, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus heute. In vielen Ländern seien noch nicht einmal medizinisches Personal und Pflegerinnen gegen COVID-19 geschützt.

„Ich verstehe, warum manche Länder ihre Kinder und Jugendlichen impfen wollen. Aber zu diesen Zeitpunkt bitte ich sie dringend, dies zu überdenken,“ sagte Tedros. Die Dosen sollten besser der Initiative Covax zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt, an dem die WHO führend beteiligt ist, hat eine gerechte globale Verteilung von Impfstoffen zum Ziel. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #831667
singvogel
am Montag, 17. Mai 2021, 21:42

Endlich !

@Mafey: vielen Dank für den Hinweis !
YouTube: #nichtmeinaerztetag
Endlich!
Es existiert auch eine Petition auf Change.org:
http://chng.it/WKDmLDJG8K
Avatar #860373
Mafey
am Sonntag, 16. Mai 2021, 12:09

Impfung von Kindern indiskutabel

Bitte informiert euch unter
https://www.individuelle-impfentscheidung.de/nichtmeinaerztetag.html
Avatar #884859
Frank Special
am Sonntag, 16. Mai 2021, 03:44

Kinder und Jugendliche

Gemäß vieler Studien ist dieser Personkreis einen bis zu 4fach höhere Inzidenz als Erwachsene in einer Region. Zum Glück oft sympthomlos oder nur mit geringen Beschwerden. Gleichzeitig sind sie, wie viele Erwachsene mit ähnlich geringen Symptome, aber Überträger des Virus, wenn auch teilweise mit geringerer Viruslast. Über mögliche Langzeitbeschwerden einer Erkrankung ist zum jetzigen Zeitpunkt zu wenig bekannt. Im Zuge der Long Covid Symptome bei Erwachsenen kann man aber logischer Weise annehmen, das diese Problematik schon eine, wenn auch geringere Bedeutung hat.
Wenn man nun noch Berücksichtigt das Kinder und Jugendliche sich eher geringer an entsprechende Regel halten und zudem auf erheblich engeren Raum und in größeren Gruppen zusammentreffen, ist eine Impfung absolut sinnvoll.
Avatar #765340
Mr. Black
am Samstag, 15. Mai 2021, 22:10

Einfach nur sprachlos

Abgesehen von der fragwürdigen Eignung bei im Raum stehender wissenschaftlicher Täuschung (Plagiatsaffäre) von Frau Giffey, frage ich mich langsam, ob bei einigen Mitgliedern des Ärztetages und manchen Politikern die Impfung das Frontalhirn nachhaltig geschädigt hat. Wie kann ohne Belege für einen Nutzen und bei Annahme, dass es sich um keine Kinderkrankheit handelt, eine Empfehlung zur Impfung von Kindern ausgesprochen werden. Ich bin fassungslos. Ich wundere mich nicht mehr, wenn einige Kollegen das Land in Richtung Schweiz und Schweden verlassen.
Avatar #789658
2haeschen
am Freitag, 14. Mai 2021, 20:35

Wo hatte Frau Giffey denn Medizin studiert?

.... Darüber hinaus müssten Eltern, die dem Impfen skeptisch gegenüberstehen, mit Informationen davon überzeugt werden, sich selbst und ihre Kinder impfen zu lassen, sobald das möglich sei, sagte Giffey....

Wie kommt man dazu, dass es diesen Eltern an Informationen mangeln würde und man sie überzeugen muss?

Ich bin an Erkenntnissen über die Ursachen, (ja, seltener!) aller schwerer Nebenwirkungen äußerst interessiert.
Avatar #833365
HartmutSteeb
am Freitag, 14. Mai 2021, 18:47

Impfen von Kindern

99,99 % der Kinder und Jugendliche haben keine schlimme Coronaerkrankung, weder Kranken­haus­auf­enthalt noch einen tödlichen Verlauf. Das ist erfreulich. Aber warum soll man dann diese Bevölkerungsgruppe impfen? Gibt es außer der Gewinnerwartung der Impflobby einen einzigen vernünftigen Grund?
Avatar #831667
singvogel
am Freitag, 14. Mai 2021, 17:35

Kinderimpfung notwendig ?

https://www.scinexx.de/news/medizin/corona-antikoerper-verraet-risiko-fuer-schweren-verlauf/

....der Artikel wurde zwar in der Pharmazeutischen Zeitung auch veröffentlicht, allerdings fehlte da der komplette Abschnitt, die Kinder betreffend.
LNS
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