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Politik

Spahn dringt auf EU-Lösung für Impfstoffaner­kennung bei Reisen

Freitag, 18. Juni 2021

/picture alliance, Carsten Koall

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn dringt auf eine zügige Verständigung für den Umgang mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU). „Leider ha­ben wir dazu noch keine EU-einheitliche Vorgehensweise“, sagte der CDU-Politiker heute in Berlin. Dies sei ein Problem für einen Raum des freien Reisens.

„Wenn wir es nicht schaffen, es jetzt zeitnah auf EU-Ebene zu lösen, werden wir für Deutschland eigene Definitionen vornehmen müssen, welche Impfstoffe wir als gleichwertig anerkennen.“ Dabei gehe es neben dem Schutz vor COVID-19 um die Frage, wie sehr damit auch Infektionen reduziert würden.

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Zu klären sei außerdem auch, inwiefern alle Mitgliedsstaaten davon ausgingen, dass man eine vollstän­dige zweite Impfung haben soll und nicht nur eine erste. Zudem gehe es darum, wann Nachimpfungen nötig seien, damit ein Impfpass gültig bleibe, erläuterte Spahn.

Für Menschen aus Staaten außerhalb der EU soll bei der Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni laut Bundesinnenministerium gelten, dass nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt werden.

Spahn hob erneut die zügige EU-weite Verständigung auf digitale Impfnachweise hervor. In Deutschland seien inzwischen 18,3 Millionen Zertifikate erstellt worden. Er betonte, das beim Ausstellen und auch beim Vorzeigen auf dem Smartphone jeweils die Identität kontrolliert werden müsse.

Das gelte digital wie auch in der analogen Welt mit den weiterhin gültigen gelben Impfheften auf Papier. Wenn es Zweifel gebe, müsse dem nachgegangen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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