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Medizinstudium: Neues Trainingszentrum in Chemnitz

Donnerstag, 8. Juli 2021

Die angehenden Mediziner Christian Etzrodt und Julia Enselait untersuchen einen Intensivpatienten, der durch eine Puppe dargestellt wird, im neuen „Skills Lab“ im Klinikum Chemnitz. /picture alliance, Hendrik Schmidt

Chemnitz – Angehende Ärzte können in Chemnitz fortan früh im Studium praktische Behandlungssze­narien trainieren. Dazu gehört das Setzen von Spritzen, die Reanimation von Patienten, aber auch die ärztliche Leichenschau und der Umgang mit Schwerstverletzten etwa nach Verkehrsunfällen.

Am Klinikum wurde dafür eine ganze Station als „Skills Lab“ aufgebaut und mit moderner Technik ausge­stattet. Als Patienten dienen digital gesteuerte Puppen, sogenannte Phantome. An ihnen werden reali­täts­­nah Körperfunktionen simuliert wie Atmung und Puls. Auf diese Weise könnten Krankheitsbilder nach­ge­stellt werden, hieß es heute zur Vorstellung des neuen Trainingszentrums.

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Seit vergangenen Herbst wird von der TU Dresden in Chemnitz der Modellstudiengang Humanmedizin angeboten. Zuvor gab es in Sachsen die Medizinerausbildung nur in Leipzig und Dresden.

Eine Säule des Studiengangs sei neben der Digitalisierung die frühe Verzahnung von Theorie und Praxis, betonte Studien­dekan Thomas Noll. Hier kommt das Trainingszentrum ins Spiel, wo die Studenten schon ab dem 2. Semes­ter praktisch ausgebildet werden. Diesen Herbst sollen weitere 50 Studenten ihr Medizin­studium in Chem­nitz beginnen. © dpa/aerzteblatt.de

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