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Politik

Bundesgesund­heitsminister für einheitliche Corona­zugangsregeln zu Veranstaltungen

Montag, 20. September 2021

/dpa, Markus Scholz

Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einheitliche Zugangsregeln für Veran­staltungen ausgesprochen – auch mit stärkerer Unterscheidung nach Geimpften und Ungeimpften.

„Wir sollten hier zu einer gemeinsamen Linie kommen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (heute). Ideal wäre nach seinen Worten, wenn sich alle Länder auf das 2G-Modell als Option einigten.

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„Die Veranstalter könnten dann bundesweit selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, um im Gegenzug von anderen Schutzauflagen befreit zu werden.“ Forderungen nach einem festen Datum für ein Ende aller Coronaauflagen erteilte die Bundesregierung vorerst eine Absage.

Spahn sagte, einige Länder hätten für Veranstalter eine 2G-Regel als Option und Ergänzung zum gene­rell bundesweit vereinbarten 3G-Modell eingeführt – also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. Er finde dies grundsätzlich richtig. „Aber es ist für die Bürger mal wieder sehr verwirrend, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg geht. Es gibt für Konzerte oder Veranstaltungen aktuell 16 unterschiedliche Regeln.“ Die FDP im Bundestag mahnte erneut weiterhin die Anwendung der 3G-Regel an.

In der vergangenen Woche hatten mehrere weitere Bundesländer neue Möglichkeiten für Betreiber und Veranstalter angekündigt, wonach nur Geimpfte und Genesene Zugang bekommen können – nicht aber negativ Getestete. Dann sollen auch Auflagen entfallen können. Unter den Ländern hatte zunächst Hamburg eine solche 2G-Option eingeführt. © dpa/aerzteblatt.de

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