StudierenNewsPolitikMehr Studienplätze sollen Ärztemangel in Niedersachsen verhindern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Mehr Studienplätze sollen Ärztemangel in Niedersachsen verhindern

Dienstag, 16. November 2021

/dpa, Friso Gentsch

Hannover – Mit 40 zusätzlichen Medizinstudienplätzen wollen SPD und CDU im niedersächsischen Landtag dem drohenden Ärztemangel entgegensteuern.

Die angehenden Ärzte sollen ab dem Wintersemester 2022/23 an der European Medical School (EMS) in Oldenburg studieren können. Das Land stelle für die neuen Studienplätze 10,8 Millionen Euro im Haushalt 2023 zur Verfügung, teilten die Regierungsfraktionen heute in Hannover mit.

Anzeige

Die Landesregierung plant zudem eine Landarztquote: Damit sollen künftig 60 Medizinstudienplätze pro Jahr an Bewerber vergeben werden, die sich für zehn Jahre zu einer hausärztlichen Tätigkeit auf dem Land verpflichten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Landtag in der vergangenen Woche beraten.

Die Ankündigung zur EMS in Oldenburg ist Teil der politischen Liste, mit der die Regierungsfraktionen inhaltliche Schwerpunkte setzen können. Für die Jahre 2022 und 2023 umfasst die Liste Maßnahmen für insgesamt rund 100 Millionen Euro.

Dazu zählen auch Beratungsangebote für Migranten (rund 7,3 Millionen Euro), der Erhalt von 430 Polizei­stellen, die ursprünglich wegfallen sollten (knapp sechs Millionen Euro), und regionale Gesundheitszentren (vier Millionen Euro). © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Weitere...

Aktuelle Kommentare

NEWSLETTER