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Neues Institut für Allgemeinmedizin in Witten/Herdecke

Freitag, 19. November 2021

/dpa

Witten/Herdecke – Die Universität Witten/Herdecke hat ein neues „Institut für Allgemeinmedizin und Ambu­lante Gesundheitsversorgung“ gegründet. Es soll laut der Universität die hausärztliche Versorgung stärken, Hausarztmedizin für den Nachwuchs attraktiver machen und die allgemeinmedizinische Wissen­schaft und Praxis in der Primärversorgung enger miteinander verbinden.

Das Institut umfasst die beiden Lehrstühle „Allgemeinmedizin I und interprofessionelle Versorgung“ und „Allgemeinmedizin II und Patientenorientierung in der Primärversorgung“.

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„Hausärztinnen und Hausärzte betreuen den allergrößten Teil der Bevölkerung und sind die Basis unse­res Gesundheitssystems, wie wir jetzt auch in der Impfkampagne gegen Corona gesehen haben. Daher ist es wichtig, dass die Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre angemessen an den Universitäten vertre­ten ist“, erklärte Klaus Weckbecker, der gemeinsam mit Achim Mortsiefer das neue Institut leitet.

Im Fokus der Institutsarbeit sollen die Möglichkeiten der Diagnostik sowie die Potenziale der Digitali­sierung stehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Transfer aus der Wissenschaft in die Praxis. „Das aktu­elle medizinische Wissen ist heute auch für Hausärzte zwar jederzeit verfügbar. Aber die Umsetzung in die tägliche Praxis ist eine Herausforderung“, sagte Mortsiefer.

Das Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung soll auch Ärzte in Weiterbil­dung bis hin zur Niederlassung betreuen. „Diese jungen von uns ausgebildeten Hausärzte wer­den als akademische Lehrpraxen die nächste Generation ausbilden“, erläuterte Weckbecker. © hil/aerzteblatt.de

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