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Charité: Vertrag für Zentrum für Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen unterzeichnet

Mittwoch, 29. Juni 2022

Friede Springer (vorne, l-r), Verlegerin und Vorstandsvorsitzende der Friede Springer Stiftung, Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, und Axel Radlach Pries, Dekan der der Charité - Universitätsmedizin Berlin, sitzen bei der Unterzeichnung des Vertrags zur Einrichtung des Friede Springer Kardiovaskulären Präventionszentrums an der Charité in Berlin zusammen. Hinter ihnen stehen Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen, l-r), Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin, Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin, und Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen), Finanzsenator in Berlin./picture alliance, Christophe Gateau

Berlin – Herz-Kreislauf-Krankheiten weiter erforschen, individuelle Risiken erkennen und auf sie reagieren – mit dieser Zielsetzung ist in Berlin der Vertrag für ein neues Präventionszentrum an der Charité unterschrie­ben worden.

Heute unterzeichneten Friede Springer, Vorstandsvorsitzende der Friede Springer Stiftung, Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité und Dekan Axel Pries den Vertrag zum Aufbau des „Friede Springer – Cardio­vascular Prevention Center at Charité“.

Bei der Veranstaltung im Roten Rathaus waren unter anderem auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) Gesundheitssenatorin Ulrike Gote und Finanzsenator Daniel Wesener (beide Grüne) dabei.

In den nächsten zehn Jahren wird demnach die gemeinnützige Friede Springer Stiftung den Aufbau des Zentrums mit bis zu 70 Millionen Euro fördern, das Land Berlin unterstützt das Vorhaben mit weiteren sieben Millionen Euro.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) sind in Deutsch­land die häufigste Todesursache. Sie können sich in ganz unterschiedlicher Form äußern und reichen von Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzrhyth­musstörungen über Herzschwäche bis hin zu einem Herzinfarkt.

Springer betonte laut Mitteilung, mit ihrem Engagement ein „ganzheitliches Konzept zur Erforschung und Behandlung von Herz- und Kreislauf-Erkran­kungen und deren Prävention unterstützen“ zu wollen.

Charité-Chef Kroemer bezeichnete das Zentrum als „wichtigen Meilenstein“ und sagte: „Wir wissen, dass ein frühes Eingreifen den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen maßgeblich verändern kann.“

Konkret soll sich das Zentrum demnach darauf fokussieren, Risiken und Resilienzen für Herz-Kreislauf-Er­krankungen umfassender zu erforschen. So sollen neue Konzepte und Strategien zur Prävention abgeleitet werden.

Giffey sagte laut Mitteilung: „Berlin ist ein herausragender Wissenschaftsstand­ort und das neue Präventions- und Forschungszentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an der Charité wird ein weiterer wichtiger Baustein dieser Exzellenzentwicklung.“

Das Engagement Friede Springers sei außergewöhnlich, lobte sie. „Die wissenschaftliche Arbeit, die am Präventionszentrum stattfinden soll, sichert den medizinischen Fortschritt und hilft, Krankheiten vorzubeugen und Menschenleben zu retten.“ © dpa/aerzteblatt.de

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