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Hochschulen

Universität Tübingen strukturiert Fakultäten um

Donnerstag, 22. Januar 2009

Tübingen – Eine neue Struktur der Fakultäten hat der Senat der Eberhard Karls Universität Tübingen beschlossen. Statt 14 wird die Uni künftig nur noch sieben Fakultäten haben, vier Groß- und drei Kleinfakultäten. Die bisherige Medizinische Fakultät bleibt als Großfakultät mit 102 Professuren bestehen.

Ebenfalls in bisheriger Zusammensetzung bestehen bleiben die beiden theologischen Fakultäten mit je 15 Professuren und die Juristische Fakultät mit 22 Professuren. Aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften wird eine neue große Fakultät für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften mit 49 Professuren.

An einer großen Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät mit den Bereichen Chemie, Pharmazie und Biochemie, Biologie, Mathematik, Informatik und Psychologie, Physik sowie Geowissenschaften arbeiten in Zukunft über 126 Professoren. Die neue große Philosophische Fakultät mit 79 Professuren vereinigt die bisherigen Fakultäten für Philosophie und Geschichte, die Neuphilologische Fakultät und die Fakultät für Kulturwissenschaften.

Die Fakultäten verhandeln nun die Detailstrukturen der Großfakultäten in Fachbereiche und die Zuordnung von Fächern und Lehrstühlen. Dieser Prozess soll laut Uni Tübingen bis Ende des Sommersemesters abgeschlossen sein. © hil/aerzteblatt.de

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