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Medizinische Fakultät Mannheim: Gute Erfahrungen mit quartalisiertem PJ

Donnerstag, 7. Juli 2016

Mannheim – Das an der Medizinischen Fakultät Mannheim angesiedelte „Kompetenzzen­trum Praktisches Jahr“ Baden-Württemberg wird zehn Jahre alt. Pünktlich zu dem Jubi­lä­um wird deutlich, dass es Pionierarbeit geleistet hat: Um der ambulanten Medizin Platz zu verschaffen, wurde dort das PJ im Rahmen des MaReCuM-Modellstudiengangs (Mann­hei­mer Reformiertes Curriculum Medizin) umgestaltet.

Statt der üblichen drei Ausbildungsabschnitte von jeweils 16 Wochen absolvieren die Mannheimer Medizinstudierenden vier Quartale von jeweils 12 Wochen Dauer, mit den Pflichtfächern Innere Medizin, Chirurgie, Ambulante Medizin sowie einem Wahlfach.

Vor wenigen Tagen erst hat die Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz (GMK) Eckpunkte für den „Masterplan Medizinstudium 2020“ bekanntgegeben, wobei sich die Runde unter anderem auf ein verpflichtendes Quartal in der ambulanten Versorgung im Rahmen des Praktischen Jahrs (PJ) einigte.

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In Mannheim treten seit August 2011 die MaReCuM-Studierenden das „quartalisierte“ PJ an. Seitdem haben mehr als 700 Studierende das PJ mit einem verpflichtenden Quartal Ambulante Medizin durchlaufen, evaluiert durch das Kompetenzzentrum PJ.

Über die Erfahrungen wird am 8. Juli beim Tag der Lehre 2016 berichtet, zu dem der Ge­schäftsbereich Studium und Lehrentwicklung der Medizinischen Fakultät Mannheim unter dem Titel „Das Praktische Jahr auf dem Weg zum Medizinstudium 2020“ einlädt. © ER/aerzteblatt.de

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