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Universität Ulm erhält Sonderforschungs­bereich zur Erforschung körpereigener Peptide

Donnerstag, 1. Juni 2017

Ulm – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt einen Sonderfor­schungs­bereich (SFB) der Universität Ulm – „Nutzung des menschlichen Peptidoms für die Entwicklung neuer antimikrobieller und anti-Krebs-Therapeutika“ – mit 12,1 Milli­onen Euro für die folgenden vier Jahre.

„Tatsächlich umfasst das Peptidom, das heißt die Gesamtheit der Peptide des Menschen, Millionen von Verbindungen, von denen manche die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren stärken oder die Ausbreitung von Krebszellen hemmen können. Allerdings ist erst ein Bruchteil davon charakteri­siert“, erklärte SFB-Sprecher Frank Kirchhoff, Leiter des Ulmer Instituts für molekulare Virologie.

Ein SFB-Projekt befasst sich mit der Identifikation antimikrobiell wirkender Peptide, die etwa gegen Tuberkulose-Erreger, HIV, Zika- und Herpesviren zur Anwendung kommen können. Bei einem weiteren stehen Peptide im Vordergrund, die das Überleben und die Ausbreitung von Krebszellen beeinflussen. Darüber hinaus wollen die Wissenschaftler die Aktivität, Stabilität und der Freisetzung bioaktiver Peptide optimieren.

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Mikrobiologen, Virologen, Krebsforscher, Quantenphysikern, Pharmakologen und wei­te­re Wissenschaftler der Universität Ulm haben für ihre Arbeit innovative bildgebende Verfahren zur Verfügung, wie etwa MRT mithilfe hyperpolarisierender Diamanten, deren Einsatzbereich die Forscher für die Darstellung von Peptidstrukturen noch erweitern wollen. Auch auf ein sogenanntes Niederspannungstransmissions-Elek­tronenmikroskop „SALVE“ (Sub-Ångström Low-Voltage Electron Microscopy) können sie zugreifen. © hil/aerzteblatt.de

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