Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Medizinstudium: Ärztekammern sollten an Zulassungsverfahren beteiligt werden

Freitag, 11. August 2017

/dpa

Berlin – Die Lan­des­ärz­te­kam­mern sollten aktiv am Auswahlprozess der Medizinstudie­renden beteiligt sein. Dafür hat sich heute die Lan­des­ärz­te­kam­mer Berlin angesichts der Debatte um das Zulassungsverfahren für das Medizinstudium ausgesprochen.

„Nachdem sich zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass überragende Abiturnoten alleine noch keinen guten Arzt ausmachen, ist es aus unserer Sicht dringend erforder­lich, dass auch die Lan­des­ärz­te­kam­mern künftig in das Zulassungsverfahren der Universitäten eingebunden werden“, erklärte Berlins Kammerpräsident Günther Jonitz.

Nur so könnten gemeinsam Studierende gefunden werden, die die für den Arztberuf notwendigen fachlichen und vor allem auch sozialen Kompetenzen wie Empathie mitbrächten. Der Auswahl geeigneter Kandidaten für das Medizinstudium komme „eine entscheidende Bedeutung zu“, so Jonitz.

Er begründete den Vorstoß mit der Verantwortung der Kammern. Diese würden die Ärzte nach dem Studium ihr ganzes Berufsleben lang begleiten. Sie seien gleichzeitig verantwortlich für die Qualitätssicherung und eine gute Patientenversorgung. © may/EB/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

e.ne
am Montag, 14. August 2017, 05:30

Ärzte sollten frei und unabhängig sein - auch in Bayern und anderenorts

und keine politischen Meuchelmörder.
"Kunstfehler und Fehldiagnose"! was in den meisten Fällen nie Spruchreif werden kann und darf.
"Wir haben an ... überhaupt kein Interesse"! Klinikärzte
"ps ps ps nicht vor dieser Krankenschwester...!" u.ä.
1945 ein Präsident des OLG in Ofr. "Ach sind wir wieder soweit?"
e.ne
am Montag, 14. August 2017, 05:24

Die Bayerische Ärztekammer und ...

Die Bayerische Landesärztekammer
brachte es nicht fertig seit 1948 eigene vernünftige Ärzte hervor zu bringen.
Sieht man in Bayern einen guten Arzt - ist es (fast) immer ein "Zugereister". Fremder.
Sohn von Flüchtlingen, Zugereisten, etc.
Und diese sterben oder werden gestorben aus ... irgendwelchen Gründen in relativ jungen Jahren.
Oder geben vorzeitig ihre Praxis auf.
Ähnliches zeigt sich seit 1990 in NRW
e.ne
am Samstag, 12. August 2017, 20:50

Ärztekammern

Berlin - weiß ich nicht
Bundesweit - würde ich Bedenken anmelden.
Sind die nicht auch zuständig für Gesundheitsämter?
Die von allem was verstehen nur nicht von Gesundheit?
Für Ausbildungspraxen?
Dann kann man es auch lassen.
Dieses Kommunalpolitische Gemauschele ...
Auf "Beschwerden" gar nicht erst reagieren ...
Es ist ja auch nicht klar, wie manche zu ihrem besonders guten Notendurchschnitt gekommen sind,
der sie dann dahin brachte, wohin sie wollten ...das sind aber keine Mediziner ... keine Ärzte ...
Will man verhindern, dass hier welche studieren, die dann weg gehen in andere Länder? In denen sie
entweder mehr verdienen oder wohin sie wollen oder woher sie kommen?
Verwaltungsmenschen haben keinen besonders guten Blick für andere Menschen. Die sind so -
selektiv. Soweit ich die kenne Interessen, viele Meinungen - wenig/er Wahrheit. Das schlägt sich auch
noch in den Noten nieder.

Nachrichten zum Thema

14. März 2018
Düsseldorf – Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) will die Studienplätze für angehende Landärzte künftig selbst vergeben. „Wir werden eine zentrale Stelle einrichten, die die zehn Prozent
NRW will Studienplätze für angehende Landärzte selbst vergeben
2. März 2018
Berlin – Der Medizinische Fakultätentag (MFT) und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) haben die Politik nach dem Verfassungsgerichtsurteil aufgefordert, in puncto
Zulassungsverfahren Medizin: MFT und bvmd wollen Wartezeitquote abschaffen
26. Februar 2018
Berlin – Der Bund will die vom Bundesverfassungsgericht verlangte Reform der Zulassung zum Medizinstudium den Bundesländern überlassen. Das geht aus einer Antwort des Bundesbildungsministeriums auf
Bund überlässt Ländern Zulassungsreform fürs Medizinstudium
14. Februar 2018
Berlin – Die Bundesländer planen offenbar die Zulassung zum Medizinstudium per Staatsvertrag zu ändern. Sie wollen damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) über die Studienzulassung
Bundesländer wollen Zulassung für Medizinstudium per Staatsvertrag ändern
19. Dezember 2017
Karlsruhe – Das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin ist teilweise verfassungswidrig. Die beanstandeten Regelungen von Bund und Ländern verletzen den grundrechtlichen Anspruch
Medizinstudium: Numerus clausus teilweise verfassungswidrig
5. Dezember 2017
Karlsruhe – Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) will am 19. Dezember sein Urteil zum Numerus clausus (NC) für das Studium der Humanmedizin verkünden (Az.: 1 BvL 3/14, 1 BvL 4/14). Das hat das
Humanmedizin: Urteil zum Numerus clausus noch im Dezember
30. Oktober 2017
Jena – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat wiederholt Änderungen im Auswahlverfahren bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen verlangt. „Die Abiturnote ist als

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige

Fachgebiet

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

Aktuelle Kommentare

Anzeige
Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter