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Medizindidaktisches Zentrum in Leipzig neu eröffnet

Montag, 4. Dezember 2017

Leipzig – Ein neues medizindidaktisches Zentrum hat die Universitätsmedizin Leipzig eröffnet. Das neue Zentrum zielt darauf ab, Studienstruktur und Ausbildungsinhalte zu modernisieren. Jürgen Meixensberger, Studiendekan Humanmedizin der medizinischen Fakultät, sprach von einer „sehr guten Ausgangsbasis“ zur Weiterentwicklung des Studiums. Er wies darauf hin, dass eine wandelnde Gesellschaft auch an die nächste Medizinergeneration vor neue Herausforderungen stellt.

„Wir haben beispielsweise eine zunehmend alternde Bevölkerung mit zu erwartenden komplexeren Krankheitsbildern, eine Fülle an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in den Praxisalltag integriert werden wollen und hochspezialisierte Verfahrens­techniken, die im Arzt-Patienten-Gespräch gut verständlich erklärt werden müssen“, erläuterte Meixensberger.

Die Fakultät kündigte an, in dem neuen Zentrum die medizinische Lehre stetig zu verbessern. Dabei gehe es um innovative Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden, wissen­schaftliches Arbeiten sowie die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Studierenden. Diese sollen Medizinstudierende in dem neuen Zentrum in Gesprächen mit Laienschauspielern trainieren, bei denen die angehenden Ärzte schwere Diagnosen überbringen müssen oder sich mit Simulationspatienten in Notfallsituationen üben können. 

Einen weiteren Schwerpunkt bildet laut der Hochschule die Qualifizierung der Lehren­den: Neben einem jährlich stattfindenden Hochschullehrertraining sollen es außerdem regelmäßig Workshops für Lehrende anbieten. © hil/aerzteblatt.de

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