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Neues Promotionskolleg „Global Health“ in Heidelberg

Dienstag, 6. Februar 2018

Heidelberg – Die Ausbildung von Experten im Bereich globale Gesundheit („Global Health“) will die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg stärken. Mit Förderung der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung richtet die Hochschule daher jetzt ein entsprechendes Promotionskolleg ein.

„Im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn fristet in Deutschland die Forschung zu Themen der globalen Gesundheit weitestgehend ein Schattendasein“, sagt Sabine Gabrysch, Leiterin der Sektion Epidemiologie und Biostatistik, die mit ihren Kollegen das Projekt initiiert hat. Ein Ausbau der derzeit noch völlig unzureichenden Ausbil­dungs­angebote sei dringend nötig. „Der Bedarf an medizinisch ausgebildeten Global-Health-Experten kann momentan schon nicht gedeckt werden und wird in den kommenden Jahren durch die Probleme, vor die uns Klimawandel, Flüchtlingsströme, Antibiotikaresistenzen und die weltweite Zunahme der Fettleibigkeit und ihrer Folgeerkrankungen stellen, weiter steigen“, so Gabrysch.

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Das Promotionskolleg kann laut der Hochschule auf den Curricula und Promotions­programmen aufbauen, die in den vergangenen Jahren an der medizinischen Fakultät Heidelberg etabliert wurden: So sind Vertiefungsangebote im Fachbereich Global Health für Studierende der Medizin seit 2017 im interdisziplinären „Wahlfachtrack Global Health“ zusammengefasst. Dieser Vertiefungsbereich ist laut der Fakultät eine gute Vorbereitung für eine Promotion zu Global-Health-Themen.

Über die individuelle Betreuung durch erfahrene Wissenschaftler erhalten die Doktoranden im Rahmen des Promotionskollegs Unterstützung bei der Zusammen­stellung ihrer jeweils benötigten Kurse sowie beim Aufstellen sinnvoller Etappenziele zum Beispiel mittels eines eigens entwickelten Logbuchs. Besonderes Gewicht liegt laut der Hochschule zudem auf interdisziplinärer Zusammenarbeit und internationalem Austausch. © hi/aerzteblatt.de

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