StudierenNewsHochschulenBrandenburger Hochschulen wollen vollwertige Medizinerausbildung ermöglichen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Brandenburger Hochschulen wollen vollwertige Medizinerausbildung ermöglichen

Montag, 25. Juni 2018

/dpa

Potsdam – Drei Brandenburger Hochschulen wollen sich zusammentun, damit das Bundesland eine vollwertige Medizinerausbildung erhält. An dem Gesundheitscampus sind die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB), die Universität Potsdam und die BTU Cottbus-Senftenberg beteiligt. Der Vertrag dafür soll heute unterschrieben werden, wie das Forschungsministerium mitteilte.

Bislang ist die private MHB die einzige Hochschule in Brandenburg, die ein Medizinstudium anbietet. Weil die Hochschule jedoch kaum Forschungsaktivitäten vorweisen kann, können ihre Studenten bislang dort nicht promovieren. Durch den neuen Verbund soll sich das ändern.

Anzeige

Das Wissenschaftsministerium teilte am vergangenen Freitag mit, der Gesundheits­campus werde jährlich mit 6,6 Millionen Euro vom Land finanziert und erhalte 16 neue Professuren. Die Forschung soll sich unter anderem mit Alterskrankheiten befassen, da Brandenburg mit einem steigenden Anteil pflegebdürftiger Menschen rechnet.

Die MHB wurde 2014 als erste und bislang einzige medizinische Hochschule Brandenburgs gegründet. Sie ist an den Standorten Brandenburg/Havel und Neuruppin vertreten. Das Medizinstudium an der MHB ist mit hohen Kosten verbunden. Der Preis reduziert sich jedoch, wenn sich die Studenten dazu verpflichten, ihre Weiterbildung zum Facharzt in Brandenburger Partnerkliniken zu absolvieren. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. September 2018
Berlin – Der hessische Landesverband des Marburger Bundes (MB) drängt die Politik dazu, rasch mehr Medizinstudienplätze zu schaffen. Die MB-Landesvorsitzende Susanne Johna begrüßte zwar die
Marburger Bund fordert zügige Umwandlung von Teil- in Vollstudienplätze
20. September 2018
Wiesbaden – Hessen erhöht seine Kapazitäten bei der Ausbildung junger Ärzte. Dazu sollen die 185 Teilstudienplätze an der Philipps-Universität Marburg in Vollstudienplätze umgewandelt werden, wie
Hessen schafft 185 neue vollwertige Medizinstudienplätze
11. September 2018
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) setzt sich dafür ein, das Profil des Faches Pathologie auch bei der Reform des Studienganges Medizin infolge des Masterplans 2020 zu erhalten.
Pathologen sorgen sich um Profil des Faches
7. September 2018
Greifswald – 2.232 Bewerber haben sich in diesem Jahr zum hochschuleigenen Auswahlverfahren für ein Humanmedizinstudium in Greifswald beworben. Die Hochschule hat 276 von ihnen zu Auswahlgesprächen
Medizinstudienplätze in Greifswald hochbegehrt
23. August 2018
Hannover – Vor dem Hintergrund des Ärztemangels haben Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker und Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen
Ärzte in Niedersachsen plädieren für mehr Medizinstudienplätze
17. August 2018
New York – Die New York University (NYU) verzichtet künftig auf Studiengebühren für das Fach Humanmedizin, um auch Menschen aus sozial schwachen Familien den Zugang zum Arztberuf zu ermöglichen. „Eine
New York University verzichtet auf Studiengebühren für Humanmedizin
8. August 2018
Schwerin – Das Treue-Stipendium von monatlich 300 Euro für angehende Allgemeinmediziner, die später in Mecklenburg-Vorpommern praktizieren wollen, entfaltet nicht die erhoffte Wirkung. Mangels
LNS
NEWSLETTER