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Mehr Studienplätze an der Universität Witten/Herdecke

Montag, 22. Oktober 2018

/dpa

Düsseldorf – An der Universität Witten/Herdecke (UW/H) soll die Anzahl der jährlichen Humanmedizin-Studierenden von 84 auf 168 steigen. Bereits ab dem Sommersemester 2019 wird die Zahl der Studienplätze für Humanmedizin voraussichtlich von 42 auf 84 erhöht. Dies geht aus einer gemeinsamen Absichtserklärung des Wissenschafts­ministeriums und des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums in Nordrhein-Westfalen (NRW) hervor, wie die Landesregierung heute mitteilte.

Demnach soll die finanzielle Unterstützung der UW/H schrittweise erhöht und von 10,7 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 18,25 Millionen Euro im Jahr 2024 gesteigert werden. Die Mittel sind den beiden Ministerien zufolge eingeplant, müssen aber noch mit dem Landeshaushalt beschlossen werden.

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„Das ist eine weitere wichtige Initiative zur Stärkung der Medizin und insbesondere der Allgemeinmedizin in unserem Land“, verkündete Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU). Es sei laut Laumann ein wesentliches Ziel der Landesregierung, einer in den ländlichen Regionen bereits spürbaren Unterversorgung mit Hausärzten effektiv entgegen zu wirken.

„Ein zentraler Baustein, der hier schnell und wirkungsvoll eingesetzt werden kann, ist der Ausbau der Studienplätze an der Universität Witten-Herdecke“, sagte auch Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Jan Peter Nonnenkamp, Kanzler der UW/H, verkündete, dass die Universität sich bereits auf den Ausbau vorbereite und erste notwendige Strukturen schaffe. Für die Aufbauarbeiten würden weiterhin mehr Personal, mehr Lehrkräfte, mehr Räume und eine breitere Ausstattung in Laboren und Lehrmitteln benötigt. © dit/aerzteblatt.de

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