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THEMEN DER ZEIT

Erster Weltkrieg 1914–1918: Gefühlswelten – Konzepte von Angst in der Kriegspsychiatrie

Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1414 / B-1218 / C-1161

Michl, Susanne

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Ärzte sollten darüber befinden, welche Gefühle pathologisch und welche als normale Reaktionen auf das Kriegsgeschehen zu sehen waren.

Kriege sind Zeiten emotionaler Grenzerfahrungen. Ob Angst, Exaltation oder Apathie auf den Schlachtfeldern und in der Heimat, ob Trauer um verlorene Söhne, Brüder, Väter und Kameraden, ob Wut, Ohnmacht, Scham – ohne diese Gefühle sind Kriege nicht zu denken. Sie sind und machen Geschichte. Seit einigen Jahren hat sich die Geschichtswissenschaft den Gefühlen als wirk- und geschichtsmächtigen Faktoren zugewandt und wartet mit neuen Einsichten auf, insbesondere für die Geschichte von Kollektivereignissen (1).

Fotos: Ullstein

Gewaltsame Sinneseindrücke

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Gefühle sind die ur-persönlichste Angelegenheit eines jeden und werden, wenn überhaupt, nur mit vertrauten Personen geteilt. Die Frontbriefe von Soldaten an ihre Mütter zu Hause, die der Historiker Michael Roper ausgewertet hat, zeugen etwa von den emotionalen Grenzerfahrungen einer Generation junger Männer (2). Auch in öffentlichen Räumen werden Gefühle wie Kriegsbegeisterung oder Angst vor Verletzung und Tod kollektiv erlebt. Gefühle wie Trauer werden zudem in Denkmälern oder ritualisierten Zeremonien öffentlich inszeniert und materialisiert. Es gibt „Gefühlsregime“, ein Dispositiv von Regeln, die vorgeben, was in welcher Form und in welchen Räumen gefühlt werden darf. Solche Dispositive bestehen im privaten Bereich – auch die Familie gab strikte Regeln der Sagbarkeit und Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen vor – wie im öffentlichen Raum, der sich in Kriegszeiten zu einem politischen, ideologisierten Raum „national-emotionaler“ Hochrüstung wandelte (3).

Im Ersten Weltkrieg, dem ersten technologisierten Massenkrieg mit seiner unvorstellbaren Zerstörungskraft an Leib und Seele, war die Ärzteschaft in der Tat Zeuge emotionaler Ausnahmesituationen an Kriegs- und Heimatfront. „Der Krieg“, so resümierte der Psychiater Karl Bonhoeffer rückblickend die Kriegserfahrungen, habe „große Teile der Bevölkerung plötzlich und dann durch Jahre hindurch Situationen“ gegenübergestellt, „welche das Äußerste an gewaltsamen, optischen und akustischen Sinneseindrücken, depressiven Affektinhalten der Angst, des Schrecks, gespannter Todeserwartung, der Sorge, des Schmerzes und der Trauer enthielten“ (4). Der Krieg war „ein Experiment in gewaltigsten Dimensionen“, so der Medizinhistoriker Wolfgang U. Eckart in Bezug auf die Hygiene und Bakteriologie (5).

Ärzte waren aber nicht nur passive Beobachter. In ihrer Expertenrolle gaben sie auch die Dispositive vor, welche Gefühle in welcher Form unterbunden oder zugelassen werden durften. Ihre genuin medizinische Aufgabe war es zudem zu bestimmen, welche Gefühle pathologisch und welche als normale Reaktionen auf das Kriegsgeschehen zu sehen waren. Es ist erstaunlich, dass sich in den spezifisch medizinischen Deutungen dieser Kriegsemotionen die kriegführenden nationalen Ärzteschaften zum Teil erheblich unterschieden (6). Dies zeigt auch ein vergleichender Blick auf die deutsche und die französische Psychiatrie mit dem Fokus auf Konzeptionen und Deutungen der Kriegsangst.

Gewöhnung lässt das Ungeheure alltäglich werden

Von Berufs wegen interessierten sich Psychiater beider Länder vor allem für die Pathogenität von Affekt- oder Gemütserregungen, ein Interesse, das zwischen 1914 und 1918 allein schon von der − auch für Spezialisten − unerwartet hohen Inzidenz an psychisch erkrankten Soldaten hervorgerufen wurde (in ländervergleichender Perspektive siehe 7). Als potenziell pathogen wurde eine Vielzahl an Gefühlen klassifiziert, darunter der Schreck aufgrund eines akuten Ereignisses, wie etwa eines Granateneinschlags in unmittelbarer Nähe. Auch die anhaltenden Formen von Angst aufgrund des langen Wartens in den Schützengräben konnten pathogene Wirkung entfalten. Der Krieg als Ereignis ging nach den ersten Anfangsoffensiven alsbald in den Krieg als Zustand über. In ihren wissenschaftlichen Beobachtungen passten sich Ärzte diesem Wandel in der Kriegführung – vom Bewegungs- zum Stellungskrieg – durchaus an. Zunehmend rückten Adaptation und Gewöhnung in den Mittelpunkt der Betrachtungen.

Im Zuge dessen veränderte sich in den deutschen psychiatrischen Kreisen ebenfalls die Einschätzung über die potenziell pathogene Wirkung der Kriegsangst als eines „dauernd wirksamen Gemütsfaktors“, wie es der Freiburger Psychiater Alfred Hoche umschrieb. Laut Hoche lasse die Gewöhnung „schließlich auch das Ungeheure alltäglich werden“, wodurch die psychischen Affekte eher abgemildert würden. Eine in wenigen Sekunden auf den Körper hereinbrechende Katastrophe, wie etwa die Verschüttung von Messina, habe „einen viel gewaltigeren Eindruck“ als die „jetzigen Kriegsereignisse auf unsere Soldaten“ (8).

Ausschnitte aus einem Lehrfilm von 1917: Der Hamburger Psychiater Max Nonne suggeriert einem traumatisierten Soldaten unter Hypnose, nicht zittern zu müssen.

Die Bedeutung der Todesangst und damit die Pathogenität des Ereignisses Krieg mit seinen gehäuften und anhaltenden Affekt- und Gemütserregungen wurden mit anhaltender Kriegsdauer kaum mehr gewürdigt. Als Krankheit verursachend galten nun vielmehr die konstitutionelle Schwäche der Soldaten sowie deren „Begehrungsvorstellungen“ – ein Terminus, den Adolf Strümpell bezüglich der Rentenneurose bereits in der Vorkriegszeit geprägt wurden; danach lasse der Wunsch, Nutzen in Form von finanziellen Entschädigungsleistungen oder Freistellung vom Frontdienst aus einer Erkrankung zu ziehen, diese erst entstehen (9). Ideologisch untermauert wurden solche Vorstellungen zudem dadurch, dass Psychiater durchaus den Wert positiver, kompensatorischer Gefühle hervorhoben: Kameradschaft und Vaterlandsliebe. Für die erkrankten Soldaten bedeutete dies jedoch eine doppelte Stigmatisierung: Sie galten nun nicht allein als konstitutionell nervenschwache, sondern auch als charakterlich und moralisch verwerfliche Individuen, die ihre Kameraden im Schützengraben und ihr Vaterland im Stich gelassen hätten.

In Frankreich gab es die „émotionnés de la guerre“

Auch in Frankreich griffen Psychiater auf Theorien der Vorkriegszeit zurück. Eine Versammlung der Mitglieder der „Société de Neurologie de Paris“ und der „Société de Psychiatrie“ legte im Dezember 1909 und Januar 1910 die Koordinaten der späteren Kriegsdebatte fest (10). Emotionen, darauf konnte sich die Mehrzahl der Spezialisten einigen, sollten im Verhältnis zu Prädisposition oder Suggestion in der Entstehung neuropathischer Störungen mehr Beachtung geschenkt werden. Den anwesenden Medizinern war zu diesem Zeitpunkt wohl kaum bewusst, welches Ausmaß diese Erkrankungen nur wenige Jahre später nehmen sollte. In der Kriegszeit gaben sodann Emotionen gar einer spezifischen Patientengruppe ihren Namen: Die „émotionnés de la guerre“ waren Soldaten, die nach einem schreckhaften Ereignis, durch plötzliche Furcht oder den Anblick ihrer toter Kameraden erkrankt waren (11). Sie wiesen ein ähnliches Krankheitsbild wie die „commotionés de la guerre“ auf, die durch eine Granatenexplosion mechanisch erschüttert wurden, wodurch feinste Nervenläsionen nicht ausgeschlossen werden konnten. Für die länger anhaltenden Angstzustände diskutierten französische Psychiater überdies die Rolle der Kriegsangst, der „anxiété“, „angoisse“ oder „peur de la guerre“ (12, 13, 14). Damit klammerten die französischen Psychiater einige Krankheitsbilder aus der allumfassenden Kategorie der Hysterie aus, die allzu leicht im Verdacht der Simulation oder einer übersteigerten Suggestion geriet. Sie schufen eine Kategorie, dank derer den erkrankten Soldaten die gleichen militärischen Ehren zugestanden werden konnten wie jedem körperlich Versehrten auch. „Invalides du courage“, Invaliden der Tapferkeit, nannten die beiden Schüler von Ernest Dupré, Albert Devaux und Benjamin Joseph Logre, Soldaten mit Angstzuständen und forderten auf, ihnen all die Hochachtung zu bezeugen, die denjenigen gebühre, die an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen waren.

Ansteckende und gefährliche Gefühle

Großereignisse wie Kriege sind Schauplätze kollektiver Gefühle. Kriegsangst – ob an der Front oder in der Heimat – wurde in der Gemeinschaft erlebt. Für viele Kriegspsychiater bestand genau darin die potenzielle Gefährlichkeit. Wie schnell konnten Kriegsbegeisterung und Exaltation umschlagen, Wut und Empörung zu Revolutionen führen; und was bedeutete es, wenn ganze Bevölkerungsteile, Militär- und Zivilbevölkerung plötzlich von einer Massenhysterie der Angst erfasst würden? Für Mediziner bot sich ein bekanntes Modell an, mit dem auch Kriegsemotionen zu fassen waren: das Modell epidemisch-infektiöser Erkrankungen. Aber auf welchen Wegen breiteten sich Emotionen aus und wie konnte angesichts der Massenmobilisierung einer solchen Ausbreitung Einhalt geboten werden? Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich wurde dabei die militärische Topographie einer männlich dominierten Frontzone, eines stark fluktuierenden Durchgangs des Etappenbereichs und einer weiblich dominierten Heimatfront für die neu entstandene epidemiologische Landkarte übernommen. Dabei fällt auf, dass in Deutschland die Durchlässigkeit der Zonen als Gefahr wahrgenommen wurde.

Ein Arzt in einem Feldlazarett in den Vogesen zählte unter den zermürbenden Momenten für die Soldaten weniger Angst und Schrecken, die als erregend angesehen wurden, sondern „Briefe aus der Heimat“ und „Aufregungen persönlicher Natur“ (15). Noch deutlicher formulierte dies der Tübinger Internist Gustav Liebermeister. Er verortete die stärkste Ansteckungsgefahr für Kriegsneurosen im Heimatgebiet, „wo wir nicht nur die Kriegsbeschädigten, sondern auch deren Angehörige, ferner einen grossen Teil der weiblichen Bevölkerung und sonst sehr viele Menschen haben, die als Krankheitsüberträger wirken“ (16). Dass Mitleid zu Kriegszeiten ganz und gar fehl am Platze sei, wurde fast schon ein Topos der medizinischen Kriegsliteratur.

Eine solch strikte Trennung von männlicher Kriegsfront und weiblicher Heimatfront verbot sich in Frankreich schon allein dadurch, dass die Frontlinie durch das eigene Land ging und sich somit Militär- und Zivilbevölkerung zuweilen gemeinsam im Kampfgebiet befanden. Zwar wurde auch dort diskutiert, wie durchlässig die Grenze zwischen Front und Heimat sein durfte – dies jedoch weniger in Bezug auf Kriegsemotionen und deren Folgeerkrankungen, als hinsichtlich infektiöser und Geschlechtserkrankungen. Eine französische Besonderheit wiederum ist, dass Kriegsangst nicht nur als eine militärische, sondern auch als eine zivile Erkrankung konzipiert wurde, da sie in beiden Formen eine ähnliche Symptomatik aufwies und jeweils nicht mit Hysterie gleichzusetzen sei. Kriegsangst wurde beispielsweise bei Zivilpersonen diagnostiziert, die in der Armee einen Familienangehörigen oder Freund hatten oder sonst die aktuelle Lebenssituation gravierend durch die Kriegsereignisse beeinträchtigt war (17). Das Gefühl der Angst, das zeigt die französische Debatte, konnte eben auch eine Brücke zwischen den Kriegserfahrungen von Soldaten an der Front und Zivilisten in der Heimat bilden.

Inwieweit diese so unterschiedlichen psychiatrischen Dispositive von zugelassenen oder unterdrückten Gefühlen wirksam wurden, das heißt tatsächlich das Gefühlsleben an der Front und in der Heimat beeinflussten, kann nur vermutet werden. Hält man sich jedoch vor Augen, dass im Gegensatz zu Friedenszeiten ein Millionenheer an Soldaten sowie eine hohe Zahl an Zivilisten in Berührung mit medizinischen Institutionen kamen, scheint es durchaus plausibel, dass diese Konzepte auch außerhalb enger psychiatrischer Zirkel Einfluss hatten.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2014; 111(33–34): A 1414–6

Anschrift der Verfasserin
Dr. phil. Susanne Michl
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz
Am Pulverturm 13
55131 Mainz
susmichl@uni-mainz.de

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit3314
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DÄ-Serie zum Weltkrieg

Anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren sind für dieses Jahr die folgenden Beiträge im Deutschen Ärzteblatt vorgesehen:

  • Die deutsche Ärzteschaft im Furor teutonicus (Heft 17)
  • Der ärztliche Pazifist Georg Friedrich Nicolai (Heft 20)
  • Konzepte von Angst in der deutschen und französischen Kriegspsychiatrie
  • Die medizinische Versorgung von Kriegsversehrten
  • Probleme der Militärmedizin
  • Die Gesundheitssituation der Zivilbevölkerung
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Plamper J: Geschichte und Gefühl. Grundlagen der Emotionsgeschichte. München: Siedler Verlag 2012.
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