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Vermischtes

Vorhofflimmern bleibt oft unentdeckt

Montag, 7. Juni 2010

Münster – 70 Prozent aller Vorhofflimmer-Episoden verlaufen symptomlos und bleiben deshalb unbemerkt. Das hat das Kompetenznetz Vorhofflimmern im Rahmen einer Studie ermittelt. Experten gehen davon aus, dass neben den Patienten, die nachweislich an Vorhofflimmern leiden, bundesweit vermutlich eine weitere Million Menschen unter der Herzrhythmusstörung leiden, ohne etwas davon zu ahnen.

„Untersuchungsprogramme zur Früherkennung gefährdeter Bevölkerungsgruppen sind daher eine wichtige Aufgabe für die Zukunft“, kommentierte Kompetenznetzsprecher Günter Breithardt die Studienergebnisse. Er plädierte gleichzeitig dafür, dass Patienten regelmäßig ihren Puls kontrollieren.

„Wenn der Herzschlag unregelmäßig oder zu schnell ist, sollte man zum Arzt gehen, um abzuklären, ob Vorhofflimmern oder eine andere Rhythmusstörung vorliegt“, so seine Empfehlung. Denn nur wenn die Rhythmusstörung frühzeitig erkannt und mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werde, könne ein großer Teil der Folgeschäden verhindert werden.

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Bundesweit sind laut Kompetenznetz Vorhofflimmern rund eine Million überwiegend ältere Menschen betroffen, Tendenz steigend. © hil/aerzteblatt.de

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