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Hochschulen

Universitätsmedizin Göttingen erhält Mittel für IT-Erneuerung

Dienstag, 17. Oktober 2017

/dpa

Göttingen – Die niedersächsische Landesregierung wird von 2018 bis 2023 23 Millionen Euro für die Erneuerung der Informationstechnologie (IT) an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zur Verfügung stellen. Die UMG hatte diese Finanzmittel aufgrund der überalterten und störungsan­fälligen IT-Infrastruktur als „über- und außerplanmäßige“ Mittel im Haushalt des Landes Niedersachsen beantragt.

„Durch diese zusätzlichen Mittel ermöglichen wir zusätzliche Investitionen in ein modernes Krankenhausinformationssystem, um auch zukünftig den Anforderungen der Hochleistungsmedizin gerecht werden zu können und die stetige Verbesserung der Behandlungs- und Versorgungsprozesse weiter voranzutreiben“, sagte Gabriele Heinen-Kljajić (Bündnis90/Grüne), Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Krankenhausinformationssystem geplant

Die Universitätsklinik will mit dem Geld ein modernes Krankenhausinformationssystem aufbauen. Dies umfasst auch Hardwarekapazitäten für Speicher- und Serversysteme, Software-Lizenzen und Schnittstellensystemen zu administrativen Softwareprogrammen wie SAP. Auch Mitarbeiter-Schulungen wird die Klinik damit finanzieren.

„Wir danken dem Land Niedersachsen außerordentlich für diese bemerkenswert schnelle Entscheidung zugunsten der Finanzierung eines Krankenhausinformationssystems für die UMG“, sagte Heyo Kroemer, Sprecher des Vorstands der UMG. „Wir stärken damit die Sicherheit unserer medizinischen Versorgung, indem wir jetzt moderne Voraussetzungen für eine elek­tronische Patientenakte im Interesse unserer Patienten schaffen können“, betonte er.

Das neue System ist laut der Klinik auch für Forschungszwecke bedeutungsvoll, unter anderem für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben „HiGHmed“. Die Abkürzung steht für „Heidelberg-Göttingen-Hannover Medizininformatik“. Es ist eines von vier Konsortien bundesweit, die vom BMBF mit insgesamt 150 Millionen Euro ausgestattet werden. Ziel ist, die wachsenden Datenschätze – von Röntgenbildern bis hin zu Erbgut-Analysen – in einer nationalen Infrastruktur zu verknüpfen, um daraus neues Wissen für eine bessere Gesundheitsforschung und Versorgung zu gewinnen. © hil/aerzteblatt.de

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