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Hochschulen

Universitätsklinik Heidelberg sieht sich für Zukunft gut aufgestellt

Mittwoch, 31. Januar 2018

Heidelberg – Ein ausgeglichenes Jahresergebnis 2017 hat die kaufmännische Direk­torin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Universitätsklinik Heidelberg, Irmtraut Gürkan, auf dem Neujahrsempfang der Klinik Ende Januar vorgelegt. Grundlage dafür sei die Heidelberger Strategie der Kooperationen mit Häusern der Region.

„Den Patienten kann so wohnortnah das gesamte Spektrum angeboten werden. Und wir können uns auf die universitäre Maximalversorgung konzentrieren“, sagte Gürkan. Noch immer sei die Politik in der Bringschuld, diese Leistung angemessen finanziell zu vergüten. „Wir blicken gespannt nach Berlin“, so Gürkan. 

Infektionsforschungsgebäudes steht bereits

Bei Neubauten und Infrastruktur sei die Klinik selbst als Akteur gefragt, gemeinsam mit Partnern aus der Region und dem Land. Diese Verantwortung nehme die Klinik wahr. So schreite der Neubau der Chirurgischen Klinik voran, Einzug soll 2019 sein. Die Aufstockung der Kinderklinik werde 2018 in Betrieb genommen, dann seien alle pädiatrischen Bereiche unter einem Dach vereint. Ende 2017 wurde zudem der Neubau eines Infektionsforschungsgebäudes eingeweiht. Seit Mai 2017 sei die Psychosomatik in neuen Stationen in der alten Frauenklinik im Heidelberger Stadtteil Bergheim.

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„Eine große Herausforderung ist die Sanierung der Kopfklinik. Hier planen wir in sechs Bauabschnitten über zehn bis 15 Jahre“, blickte die kaufmännische Direktorin in die Zukunft. Zudem liefen Planungen für ein neues Herzzentrum.

Klinikum und Fakultät in Heidelberg beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiter. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000-mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000-mal Patienten ambulant behandelt.

Auf das besondere Engagement der Uniklinik im Nationalen Centrum für Tumor­erkrankungen NCT Heidelberg wies die leitende ärztliche Direktorin des Universitäts­klinikums, Annette Grüters-Kieslich, hin. Das Universitätsklinikum ist gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe Träger dieses onkologischen Spitzenzentrums.

„Hier haben wir gemeinsam mit unseren Partnern in den vergangenen Jahren sehr viel investiert und werden dies weiter tun“, versprach Grüters-Kieslich. So soll speziell für die Kinderkrebsmedizin ab 2019 das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg errichtet werden.

Als Arbeitsschwerpunkte des laufenden und der kommenden Jahren nannte sie die Förderung und Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und den Ausbau der Digitalisierung, gerade in der Krankenversorgung. „Dies ist unerlässliche Grundlage für translationale Forschung und die qualitativ hochwertige Patientenversorgung unseres Hauses“, so die ärztliche Direktorin. © hil/aerzteblatt.de

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