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Josef Pfeilschifter: Vehementer Verfechter der universitären Idee

Dtsch Arztebl 2016; 113(21): A-1047 / B-879 / C-863

Richter-Kuhlmann, Eva

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Josef Pfeilschifter, Foto: privat
Josef Pfeilschifter, Foto: privat

Den Ärztinnen und Ärzten sowie den spezifischen Anliegen und Aufgabenstellungen der Medizin möchte Prof. Dr. med. Josef Pfeilschifter (61) im Präsidium des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) eine Stimme verleihen. Beim 66. DHV-Tag in Berlin wählten die Delegierten den Pharmakologen und Toxikologen der Universität Frankfurt zum ersten Vizepräsidenten des Hochschulverbandes. „Als besonders bereichernd empfinde ich am DHV die Möglichkeit, die gesamte Breite und Fächervielfalt der Universität erfahren zu können“, sagte Pfeilschifter dem Deutschen Ärzteblatt nach seiner Wahl.

Besonders am Herz liegt dem Hochschullehrer die universitäre Idee: die Freiheit und Einheit von Forschung und Lehre. „Der schwierige Spagat, neben Forschung und Lehre auch die Krankenversorgung auf höchstem Niveau zu vertreten, ist unseren universitären Kollegen aus anderen Fakultäten nicht immer im nötigen Umfang präsent“, erläuterte er. Andererseits würden Ärzte an Universitäten aufgrund der ökonomischen Zwänge in der Krankenversorgung gelegentlich vergessen, dass sie ihre Legitimation aus den Aufgaben in Forschung und Lehre beziehen. „Hier sehe ich meine Aufgabe – gewissermaßen als Scharnier – für ein gelingendes Zusammenwirken dieser, nicht immer widerspruchsfreien, Aufgaben Sorge zu tragen.“

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Einbringen wird sich Pfeilschifter auch in der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin, die die Belange der Hochschulmedizin gegenüber den Universitäten und politischen Institutionen vertritt. Hierzu gehört auch ein Austausch mit der Politik. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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