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Ärzteschaft

KV Nordrhein: „Erweiterte Widerspruchslösung bei Organtransplantation“

Freitag, 15. Juni 2007

Düsseldorf - Eine neue Fassung des zehn Jahre alten Transplantationsgesetzes und in diesem Zusammenhang eine so genannte erweiterte Widerspruchslösung bei der Organtransplantation hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein gefordert. Die erweiterte Widerspruchslösung sieht vor, dass jeder Bürger Organspender ist, es sei denn, er hat dies zu Lebzeiten explizit abgelehnt oder die Angehörigen widersprechen im Todesfall der Organentnahme.

„Deutschland ist ein Organimportland“, sagte der Vorsitzende der KV, Leonhard Hansen, am 14. Juni in Düsseldorf. Im Jahr 2006 habe Deutschland 870 Organe mehr importiert als abgegeben. Demgegenüber stünden Umfragen, die belegten dass mehr als 80 Prozent der Deutschen der Organspende positiv gegenüber stehen. Einen Spenderausweis haben aber nur neun Prozent. „Täglich sterben drei Menschen, weil für sie kein Organ verfügbar ist“, so Hansen. Die Dunkelziffer sei jedoch höher, weil viele Menschen nicht in die Wartelisten aufgenommen würden. 

Das Thema „Widerspruchslösung“ teilt im Augenblick die Ärzteschaft. Für eine solche Regelung tritt im Augenblick die Ärztekammer Westfalen-Lippe ein. Die Kammer Hamburg spricht sich dagegen aus. © hil/aerzteblatt.de

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