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Publikation zur Telemedizin soll Qualität verbessern

Mittwoch, 14. März 2018

Heidelberg – Wissenschaftler der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungs­forschung des Universitätsklinikums Heidelberg haben ein praxisbezogenes Handbuch zur Entwicklung und Beurteilung von Telemedizinprojekten veröffentlicht. Das „Praktische Handbuch zur Qualitätsentwicklung in der Telemedizin“ wurde im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg und in Zusammen­arbeit mit der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg erstellt.

„Das Buch ist eine Handreichung für Personen, die mit einer Idee für eine tele­medizinische Lösung einen sinnvollen Beitrag leisten möchten", erklärte Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungs­forschung am Universitätsklinikum. Es soll einen Beitrag dazu leisten, die Qualitätsentwicklung in der Telemedizin voranzubringen und den Transfer der Telemedizin von der Forschung in die Praxis zu unterstützen. Das Buch enthält unter anderem Best-Practice-Beispiele und Checklisten, die auch dazu dienen können, Projekte auf ihre Anwendungstauglichkeit hin zu überprüfen.

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Telemedizinische Methoden werden zunehmend breit in der Patientenversorgung in Deutschland eingesetzt. Davon profitieren besonders ländliche, medizinisch unterversorgte Regionen. Damit sich die Behandlung via Bildschirm, Laptop oder Smartphone durchsetzen kann, muss gewährleistet sein, dass die telemedizinischen Behandlungskonzepte alltagstauglich sind und in der Praxis gut funktionieren. Die Beurteilung, ob ein telemedizinisches Projekt diesen Sprung schafft, ist Aufgabe der Koordinierungsstelle Telemedizin in Mannheim, mit der die Heidelberger Autoren nach eigenen Angaben eng zusammenarbeiten.

„Durch den Leitfaden behalten die Experten und Ideengeber bei der Entwicklung eines Projekts wichtige Aspekte im Blick und können so die Erfolgsaussichten besser ein­schätzen“, erläuterte Szecsenyi. Essenzielle Schritte bei der Umsetzung eines Teleme­dizinvorhabens sind aus Sicht der Autoren insbesondere eine stärkere Fokussierung auf das Versorgungskonzept, das hinter der technischen Lösung steht, der konsequente Nutzer- und Stakeholdereinbezug in allen Phasen des Vorhabens von der Entwicklung bis zur Implementierung sowie die Erarbeitung eines prospektiven umfassenden Evaluations- und Implementierungskonzepts. © KBr/aerzteblatt.de

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