SucheTrefferlisteGesundheitsgefahren und Interventionen bei anstrengungsbedingter Überhitzung

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Gesundheitsgefahren und Interventionen bei anstrengungsbedingter Überhitzung

Dieter Leyk, Joachim Hoitz, Clemens Becker, Karl Jochen Glitz, Kai Nestler, Claus Piekarski

Health risks and interventions in exertional heat stress

Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 537-44; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0537

Leyk, Dieter

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Aufgrund des Klimawandels werden in den kommenden Jahren häufigere Hitzewellen erwartet. Schon jetzt soll es jährlich im Mittel über 25 000 „Hitzetote“ in Europa geben. Hitzestress und Hitzeerkrankungen treten allerdings nicht nur bei erhöhten Umgebungstemperaturen auf. Körperliche Arbeit steigert die Wärmeproduktion im Organismus um ein Vielfaches; bei unzureichender Wärmeabgabe droht eine anstrengungsbedingte Überhitzung. Diese Übersichtsarbeit stellt Einflussfaktoren, gefährdete Personengruppen sowie Diagnostik und Therapie von Hitzeerkrankungen dar.

Methode: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in PubMed durchgeführt; aktuelle Leitlinien-/Fachempfehlungen wurden berücksichtigt.

Ergebnisse: Neben muskulärer Wärmeproduktion (> 70 % der umgesetzten Energie) gibt es weitere Faktoren (Bekleidung, Klima/Akklimatisation, individuelle Merkmale), die einzeln oder in Kombination zu Hitzestress führen können. Bekleidung mindert durch isolierende Wirkung die Schweißverdunstung (effektivster physiologischer „Entwärmungsmechanismus“). Abrupte Hitzewellen oder Klimazonenwechsel (Flugreisen) vergrößern das Risiko eines Hitzezwischenfalls. Übergewicht, geringe Fitness, akute Infekte, Erkrankungen, Dehydratation und anderes mehr reduzieren ebenfalls die Hitzetoleranz. Neben Kindern sind insbesondere ältere Menschen aufgrund geringerer physiologischer Anpassungsfähigkeit, (Multi-)Morbidität und Pharmakotherapie gefährdet. Hitzeerkrankungen können sich schlagartig zum lebensbedrohlichen Hitzschlag weiterentwickeln. Für eine erfolgreiche Therapie ist schnellstmögliche Diagnose und Körperkühlung erforderlich. Ziel ist die Absenkung der Körperkerntemperatur auf < 40 °C innerhalb von 30 Minuten.

Schlussfolgerung: Unmittelbare wirkungsvolle Kühlungsmaßnahmen sind der einzige kausale Therapieansatz beim Hitzschlag. Versäumte Zeit lässt sich nicht aufholen. Besser als jede Behandlung sind Prävention (Akklimatisation, Expositionsreduzierung et cetera) und rechtzeitiges Beenden des Hitzestresses (zum Beispiel Arbeitsabbruch).

LNSLNS

Hitzewellen fordern immer wieder Todesopfer. Im Durchschnitt soll es in Europa jährlich über 25 000 hitzebedingte Tote geben (e1e4). Infolge des Klimawandels wird eine Zunahme dieser abrupten Extremwetterlagen (e5, e6) erwartet, die auf eine zumeist unzureichend akklimatisierte Bevölkerung treffen.

Hitzestress und gesundheitliche Gefährdungen treten allerdings nicht nur bei höheren Umgebungstemperaturen auf, sondern können auch – bei anscheinend unkritischen Temperaturen – durch körperliche Belastungen ausgelöst werden (13). In der arbeitenden Muskulatur kommt es zu starker und schneller Wärmeproduktion, sodass bei hohen Belastungsintensitäten nach 20 Minuten Körperkerntemperaturen von über 39 °C erreicht werden können (46). Sei es im Beruf, in der Freizeit oder im Sport – körperliche Anstrengungen können zu einer Überhitzung des Organismus und zu Hitzeerkrankungen führen; höhere Umgebungstemperaturen vergrößern die Gefahr (713).

Im Vordergrund dieser Übersichtsarbeit stehen

  • die Hauptfaktoren (körperliche Arbeit, Bekleidung, Klima und individuelle Merkmale), die einzeln oder in Kombination im Organismus Hitzestress hervorrufen können (13, 14, 15)
  • Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für einen Hitzezwischenfall und
  • die Diagnostik und Therapie von Hitzeerkrankungen.

Methode

Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed zu Hitzekrankheit in Verbindung mit den Themenkomplexen Klima, Risikofaktoren, Prävention, Therapie und Diagnostik. Zudem wurden Leitlinien- und Fachempfehlungen (16) herangezogen. Suchbegriffe und das Vorgehen sind im eKasten und in der eTabelle aufgeführt.

Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])
Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])
Kasten
Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])

Wärmekraftmaschine Muskel

Die Kombination aus Hitze und körperlicher Arbeit ist eine enorme Belastung für den menschlichen Organismus, die zu plötzlichen Leistungseinbrüchen und Gefährdungen führen kann (1, 3, 1719). Eine Überhitzung des Organismus kann allerdings auch bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C auftreten: So wurden während Skipatrouillen bei einer Umgebungstemperatur von –8 °C Körperkerntemperaturen von über 38 °C gemessen (1, 20). Bei Skilangläufern lagen diese in Einzelfällen bei mehr als 40 °C (1, 4).

Durch die arbeitende Muskulatur kann die Wärmebildung um mehr als das Zehnfache des Ruhewerts ansteigen. Der weitaus größte Teil der im Muskel umgesetzten Energie wird – vergleichbar einer Wärmekraftmaschine – als Wärme (> 70 %) abgegeben (1, 21–24). Beim Laufen beträgt der mechanisch nutzbare Energieanteil höchstens 25 %. Der Wirkungsgrad ist bei Arbeiten im Haushalt oder bei beruflichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel beim Tragen von Lasten oder beim Bewegen mit Schutzbekleidung, weitaus geringer (1, 19, 25, 26). Aufgrund der geringen Toleranz (37 °C bis circa 40 °C) gegenüber Körperkerntemperaturanstiegen kann auch moderate körperliche Arbeit unter Hitzebedingungen unvermittelt bis zu einem Hitzschlag führen (2, 18).

Isolierende Wirkung von Bekleidung

Die Bekleidungsisolation sollte variabel an das Umgebungsklima (Hitzewellen) angepasst werden, um zusätzliche thermische Belastungen zu vermeiden. Diese sind jedoch bei ausgeprägten Schutzanforderungen schon bei moderater Witterung unumgänglich (1, 27), wie im Sport (zum Beispiel Football, Fechten) oder in beruflichen Bereichen (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr, Militär, Chemieindustrie). Zudem können das Gewicht und Bewegungseinschränkungen durch Schutzbekleidung und Ausrüstung zu vermehrter Muskelarbeit und metabolischer Wärmebildung führen (28).

Grafik 1 zeigt die Wärmeproduktion und Wärmeabgabe in Ruhe und bei körperlicher Arbeit. Beim Tragen von Schutzbekleidung wird der bei körperlicher Arbeit mit circa 70–80 % wichtigste und effektivste physiologische „Entwärmungsmechanismus“, die Wärmeabgabe durch Schweißverdunstung, massiv eingeschränkt (1, 27). Bei hoher metabolischer Wärmebildung kann es in der Folge zu einem letalen Hitzschlag kommen (29, 30). Zur Häufigkeit des letalen Hitzschlags bei körperlicher Arbeit in Schutzkleidung liegen bisher keine repräsentativen Daten vor.

Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts
Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts
Grafik 1
Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts

Klima und Akklimatisation

Schon geringe klimatische Belastungen erhöhen in einer derartigen Situation die Gefahr einer Hitzeerkrankung (1, 9, 1719, 29, 31, 32). Neben der Lufttemperatur sind Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit und Wärmestrahlung relevante Klimaelemente. Klimasummenmaße sollen die Wirkung dieser Größen in unterschiedlicher Kombination zu einem Wert zusammenführen. Bei Hitzeexposition im Freien hat sich der WBGT-Index (Wet Bulb Globe Temperature) durchgesetzt (16, 33). Er dient zur Risikoabschätzung, um präventiv Hitzezwischenfälle bei Arbeit (16) oder Sport zu reduzieren (34).

Durch Akklimatisation (klassische Anpassungszeichen: höhere Schweißrate, geringere Herzfrequenzen und Körperkerntemperaturen) kann die Hitzetoleranz verbessert werden, und Hitzebelastungen können leichter kompensiert werden (3538). Hierzu werden jedoch circa 7–10 Tage benötigt (18, 37, 39, 40). Abrupte Hitzewellen (Inland) oder Klimazonenwechsel (Flugreisen) erhöhen aufgrund der fehlenden beziehungsweise unzureichenden Akklimatisation das Risiko eines Hitzezwischenfalls (e1, e9, e10).

Individuelle Faktoren und Personen mit erhöhtem Risiko

Die Hitzetoleranz kann bei ein und derselben Person erheblich variieren: Akute Infekte und Erkrankungen, Dehydratation, Störungen im Elektrolythaushalt, Übermotivation, unzureichende Akklimatisation oder Medikamenteneinnahme begünstigen Hitzeerkrankungen (1, 15, 26, 29, 32, e11, e12). Alltagsbeobachtungen zeigen zudem, dass Hitzebelastungen unterschiedlich gut toleriert werden. Es gibt beispielsweise große individuelle Unterschiede bei der Schweißabgabe. So reagieren Kinder bei hohen klimatischen Belastungen deutlich anfälliger als Erwachsene (1, e13e15). Ursache sind unter anderem die geringeren absoluten als auch relativen (auf die Körperoberfläche bezogenen) Schweißraten (e14, e16). Trotz geschlechtsassoziierter Unterschiede (Frauen mit vermehrtem Unterhautfettgewebe, späterem Einsetzen der Schweißsekretion, menstruationsbedingten Körperkerntemperaturänderungen und so weiter) scheint die thermische Belastbarkeit von Männern und Frauen ähnlich zu sein (1, 19, e17–e19, zur thermischen Belastbarkeit von Heranwachsenden und Frauen siehe die Übersichtsarbeiten e13, e20, e21).

Senioren

Besonders Ältere (ab 75 Jahre) sind durch heiße Tage und Hitzewellen gefährdet (e22e25). Die meisten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland (2001–2015) traten Schätzungen zufolge 2003 (n = 7 600), 2006 (n = 6 200) und 2015 (n = 6 100) auf und betrafen insbesondere diese Altersgruppe (e22). Hauptursachen sind die höhere Prävalenz chronischer Erkrankungen wie auch die geringere physiologische Anpassungsfähigkeit in dieser Bevölkerungsgruppe (e26). So ist zum Beispiel die Hautdurchblutung im Alter geringer und die Umverteilung von Blutvolumen aus retroperitonealen Venengeflechten in das Kapillarbett der Haut vermindert (e27, e28). Zudem schwitzen ältere Menschen später und weniger als junge (e29, e30). Die genannten Veränderungen führen dazu, dass im Alter weniger Wärme über die Haut abgegeben werden kann (e31). Außerdem können Krankheiten die Thermoregulation weiter einschränken. Bei herzinsuffizienten Patienten kann beispielsweise die thermophysiologische Steigerung der Hautdurchblutung reduziert sein, da hierfür – unter Aufrechterhaltung eines adäquaten Blutdrucks – eine Erhöhung der Auswurfleistung des Herzens notwendig ist.

Hitzewellen zu Beginn der Sommersaison führen meist zu höheren Todesraten als gegen Saisonende (e32). Zu wichtigen Risikofaktoren für eine erhöhte Sterblichkeit zählen hohes Alter, niedriger Sozialstatus, Suchterkrankungen, Mobilitätseinschränkungen, das Vorliegen pulmonaler, kardiovaskulärer und gerontopsychiatrischer Erkrankungen sowie chronischer Nierenerkrankungen (e33). Auch Personen, die in höheren Wohnetagen oder alleine leben, haben ein statistisch erhöhtes Risiko (e34). Mittlerweile ist es unstrittig, dass Hitzebelastungen alte, gebrechliche und zumeist (multi-)morbide Personen besonders gefährden und ein generelles geriatrisches Problem darstellen (e26).

Oft ist nicht bekannt, dass auch die Pharmakotherapie die Hitzeresilienz verschlechtern kann (e35). Arzneistoffe können mit mindestens fünf wichtigen Schutzmechanismen interferieren. Das Durstgefühl kann beispielsweise durch ACE-Hemmer eingeschränkt werden (e36). Opioide, Serotonin-Reuptake-Inhibitoren, Carbamazepin, Anticholinergika und Trizyklika können die zentrale Temperaturregulation beeinträchtigen (e34, e37). Eine Hypohidrose kann durch antimuskarinische Stoffe wie Anticholinergika, trizyklische Antidepressiva oder Antipsychotika ausgelöst werden (e38). Sympathomimetika können über eine kutane Vasokonstriktion die Regulation der Hautdurchblutung beeinflussen (e39). Für Patienten, die mit Sedativa (zum Beispiel Benzodiazepine, Opioide) therapiert werden, ist es schwieriger, Warnsymptome frühzeitig zu erkennen, da Aufmerksamkeit und Wachheit verändert sind (e26).

Beachtet werden sollte zudem, dass Hitze über verschiedene Mechanismen die Pharmakokinetik und dadurch den Wirkspiegel (Konzentration) der Aktivsubstanz von Patienten beeinflusst (e35). Lokale Wärme kann zum Beispiel zu einer Vervielfachung des kutanen Blutflusses führen und die systemische Verfügbarkeit von transkutan verabreichten Arzneistoffen erhöhen (zum Beispiel Opioidpflaster) (e40). Ähnliches gilt für subkutan verabreichte Arzneistoffe, wie zum Beispiel Insulin, die rascher freigesetzt werden und entsprechend verstärkt wirken. Nieren- und Leberperfusion können um etwa ein Drittel abnehmen (e35). Letzteres hat Einfluss auf die Bioverfügbarkeit von oral verabreichten Substanzen mit hoher hepatischer Extraktionsrate (= Substanzen mit hohem First-Pass-Effekt), wie zum Beispiel Betablocker.

Übergewicht und geringe körperliche Leistungsfähigkeit

Übergewicht und eine geringe körperliche Leistungsfähigkeit vermindern die Hitzetoleranz beträchtlich (13, 14, 15, 19, 29). Eindrucksvolle Ergebnisse stammen von Bedno et al., die das Auftreten von Hitzeerkrankungen bei 9 455 männlichen US-Army-Rekruten während der ersten 180 Diensttage untersuchten. Dabei wurde festgestellt, dass der Fitness- und Gewichtsstatus unabhängig voneinander mit dem Auftreten einer Hitzeerkrankung assoziiert sind. Untrainierte normalgewichtige Rekruten besaßen im Vergleich zu trainierten normalgewichtigen Rekruten ein 2-fach erhöhtes Risiko. Trainierte Übergewichtige hatten ein fast 4-fach höheres Risiko, untrainierte übergewichtige Rekruten ein fast 8-fach erhöhtes Risiko für einen Hitzezwischenfall (2, e41).

Überhitzungsgefahr beim Sport und im Beruf

Körperliche Arbeit führt zu einer beträchtlichen Steigerung der Wärmeproduktion. Bei Ausbelastungen im Sport wurden Rektaltemperaturen > 41 °C berichtet (6, e42e45). Diese stammen zumeist aus klinischen Einzelfallberichten. In Studien sind Untersuchungen oft vor Erreichen einer Körperkerntemperatur von 39,0 °C (16) abzubrechen.

Bei Langstreckenveranstaltungen (Halb-/Marathon) können (selbst bei moderaten Temperaturen) erhebliche Flüssigkeits-/Elektrolytverluste wie auch belastungsbedingte Überhitzungen entstehen (10, 11, 36, e46). Auch in anderen Breitensportarten (zum Beispiel Tennis, Fußball) kann es zu gefährlichem Hitzestress kommen, wenn sich zum Beispiel Senioren oder Personen mit gesundheitlichen Risikofaktoren ausbelasten (e46, e47). In einigen Profisportbereichen (2019 Grand-Slam-Tennisturnier Melbourne; 2014 Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien) wurden Hitze-/Abkühlpausen eingeführt (e48e50). Erhöhte Gefährdungen existieren in Sportarten, die mit Schutzbekleidung ausgeübt werden (Fechten, Motorsport und andere.). Beim American Football kommt es jährlich zu hitzestressbedingten Todesfällen (e45, e51, e52).

In der Arbeitswelt gibt es in der Industrie vielfältige Hitzearbeitsplätze (zum Beispiel Stahl-, Glas-, Keramikproduktion). Weniger bekannt sind Hitzeexpositionen im gewerblichen Bereich, wo zusätzlich hohe Luftfeuchten die Klimabelastung verstärken (Küchen, Wäschereien, Spüleinrichtungen et cetera). Isolierende, die evaporative Entwärmung verhindernde Schutzbekleidung von Feuerwehr, Polizei, Militär, aber auch des medizinischen Personals (Barrier Nursing et cetera) führt zu Überhitzungsgefährdung, die Tragezeitbeschränkungen (e53) oder Körperkühlung (27) erfordert. Beschäftigte im Hoch-/Tiefbau oder Land-/Forstwirtschaft sind weltweit durch Hitzeerkrankungen (7, 8) und kanzerogene UV-Einwirkungen gefährdet (e54, e55).

Diagnostik und Therapie von Hitzeerkrankungen

Eine erfolgreiche Therapie des Hitzschlags, der gefährlichsten Hitzeerkrankung, kann gelingen, wenn dieser schnellstmöglich diagnostiziert und Kühlmaßnahmen vor dem Transport/Klinikeinlieferung eingeleitet werden (Grafik 2). Zwingend erforderlich ist im Verdachtsfall die wiederholte Bestimmung der Körperkerntemperatur, vorzugsweise per Rektalmessung (e56). Zur Erfassung der mittleren Hauttemperatur ist kein klinisches Verfahren etabliert, trotzdem ist diese kontradiktorisch neben Schweißbenetzung und Hautkolorit zur Beurteilung der thermoregulatorischen Situation (Körperkern versus Körperschale) einzubeziehen. Typische Symptome von Hitzeerkrankungen sind in Grafik 3 aufgeführt, die Krankheitsbilder können unabhängig voneinander auftreten und sich schlagartig verschlimmern (17, e57). So kann es zum Beispiel zu einem plötzlichen Übergang von der roten (= noch vorhandene Hautdurchblutung) in die weiße Pyrexie (= Kreislaufzentralisierung) kommen. Verzögerungen bis zur rektalen Temperaturmessung dürfen im Verdachtsfall den unmittelbaren Beginn der Kühltherapie nicht hinausschieben (36, e57e59).

Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Grafik 2
Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Symptome von Hitzeerkrankungen
Symptome von Hitzeerkrankungen
Grafik 3
Symptome von Hitzeerkrankungen

Sonnenstich

Langanhaltende direkte Sonneneinstrahlung meist auf den unbedeckten Kopf kann zur Überwärmung des Gehirns mit Reizung der Hirnhäute bis hin zum Hirnödem führen (e60). Der Sonnenstich ist als primär lokal begrenztes Krankheitsbild anzusehen und wird nicht unmittelbar durch einen relevanten Anstieg der Körpertemperatur verursacht (e57, e61). Je nach Ausprägung reichen die Symptome von einer Überwärmung des Kopfes mit Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Brechreiz und Meningismus bis hin zu Bewusstseinstrübung und zerebralen Krampfanfällen (e60, e62, e63).

Hitzekrampf

Der Hitzekrampf betrifft zumeist die lokale Arbeitsmuskulatur und ist eine leichte Manifestation der Hitzeerkrankung, der auch das Hitzeödem, Hitzeausschlag und Hitzekollaps zugeordnet sind (e64). Es kommt zu schmerzhaften Muskelkontraktionen und Muskelkrämpfen während körperlicher Anstrengung; typischerweise liegt kein Wärmestau vor und die Körperkerntemperatur ist oft noch normwertig (e65). Bei laufintensiven Sportarten (zum Beispiel Fußball, Marathonlauf) treten häufig Wadenkrämpfe auf, beim Tennis kann beispielsweise die Unterarm-/Handmuskulatur betroffen sein (37, e66). Ausschlaggebend ist die Kombination aus starkem Schwitzen, Elektrolytverlusten und negativer Flüssigkeitsbilanz (e67, e68). Eine unzureichende Akklimatisierung mit erhöhter Elektrolytkonzentration im Schweiß erhöht die Hitzekrampfgefahr (e69). Die Symptomatik des Hitzekrampfs mit Schwäche, Kopfschmerzen und Übelkeit kann gleichzeitig mit der Hitzeerschöpfung auftreten (40).

Hitzekollaps

Vor allem bei längerem Stehen in heißer Umgebung besteht die Gefahr eines Hitzekollapses (e64). Durch die Hitzeeinwirkung kommt es zunächst zu Dehydratation, Blutumverteilung in periphere Kreislaufabschnitte, insbesondere zu starker Steigerung der Hautdurchblutung. Dies kann einen Blutdruckabfall, zerebrale Durchblutungsreduktion und eine Synkope auslösen (e70). Durch Flachlagerung (gegebenenfalls Hochlagerung der Beine), Öffnen der Kleidung, Transport in kühle Umgebung und gegebenenfalls Infusionen kann diese vergleichsweise leichte Gesundheitsstörung rasch beherrscht werden.

Hitzeerschöpfung und Hitzschlag

Starkes Schwitzen und Dehydratation bei physischer Anstrengung in warmer Umgebung sind typisch für die Hitzeerschöpfung (e71). Meist liegen nur geringgradige zerebrale Symptome (zum Beispiel Schwindel) vor. Zu den Sofortmaßnahmen zählen Entwärmung (Entkleiden, Kühlen), intravenöse Flüssigkeitsgabe und Monitoring der Vitalzeichen (34). Körperkerntemperatur und zerebrale Situation müssen unbedingt beobachtet werden, da sich die Hitzeerschöpfung gelegentlich zum Hitzschlag weiterentwickelt.

Bei Körperkerntemperaturen > 40,0 °C werden Endothelzellen zunehmend geschädigt mit resultierendem Capillary Leak (e72, e73). Beim Hitzschlag ist dies Auslöser für pathophysiologische Prozesse mit systemischen Auswirkungen bis hin zum Multiorganversagen (e72e74). Die generalisiert auftretende Endothelzellschädigung wirkt sich auf verschiedene Organsysteme aus, über systemische Entzündungsreaktionen (SIRS) kann es zum Multiorganversagen kommen (e72, e73, e75, e76). Prädisponierende Faktoren und Symptome eines anstrengungsbedingten Hitzschlags sind im Kasten und in Grafik 3 aufgeführt (vertiefende Informationen dazu in [15, e77–e80]).

Der sofortige Beginn effizienter Kühlmaßnahmen ist der einzige kausale Therapieansatz (Grafik 4a, b). Je länger eine Körperkerntemperatur von > 40 °C besteht, desto schlechter ist das zu erwartende Outcome (36, e76, e82, e83). Behandlungsziel ist die Senkung der Körperkerntemperatur auf Werte < 40 °C innerhalb von 30 Minuten („Golden Half Hour“) (e84). Eiswasserimmersion des gesamten Körpers ist die empfohlene Maßnahme mit der schnellsten Abkühlung (Grafik 4a, b). Diese sollte wegen des zeitkritischen Therapiebeginns schnellstmöglich durchgeführt werden, die Entfernung der Kleidung kann im eingetauchten Zustand erfolgen (e85). Andere weniger wirksame Kühlungsmöglichkeiten sind Immersion in temperiertes Wasser, Immersion des Rumpfes, Kältepackungen auf Körperstamm et cetera (e23, e79, e86e89). Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein größtmöglicher Temperaturgradient zwischen Körperkern und Kühlmaßnahmen (e90). Patienten mit anstrengungsbedingtem Hitzschlag sind typischerweise junge Menschen ohne kardiovaskuläre Vorerkrankungen. Kardiale Zwischenfälle durch Kühlungsmaßnamen sind nicht beschrieben. Bei Erreichen einer Körperkerntemperatur von 38–39 °C sind die Kühlmaßnahmen einzustellen, um ein weiteres Absinken durch das aus der Körperschale zum Körperkern zurückfließende Blut (Afterdrop-Phänomen) zu vermeiden (e91). Werden Kühlmaßnahmen verzugslos als Eiswasserimmersion angewandt, sind rein ambulante Behandlungsverläufe beschrieben (e92e97).

Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Grafik 4a
Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn
Grafik 4b
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn

Bei verzögertem Therapiebeginn oder initialer Missinterpretation steigen Morbidität und Mortalität deutlich (e83, e98). Versäumte Zeit lässt sich nicht mehr einholen. Bei stationären Notfallpatienten sollten Kühlungsmaßnahmen unter engmaschiger Kontrolle der Körperkerntemperatur bis zum Erreichen von 38–39 °C fortgesetzt werden (e23, e87, e99, e100). Klinische Verläufe – insbesondere bei verzögertem Kühlungsbeginn – erfordern oft aufgrund resultierender Multiorganinsuffizienz alle intensivmedizinischen Optionen bis hin zur Organtransplantation (e101, e102). Bei stationär behandlungspflichtigen Patienten scheinen diese auch bei primär gutem Überleben eine kürzere Lebenserwartung zu haben (e103). Eine medikamentöse Alternative zu unverzüglicher Kühlungstherapie existiert nicht. Dantrolen ist keine Option (e104). Auch Antipyretika helfen nicht, da es sich nicht um Fieber, sondern um eine durch die muskuläre Arbeit verursachte Überwärmung handelt (e105).

Fazit

Hitzezwischenfälle können sich – insbesondere bei körperlichen Belastungen (auch bei scheinbar unkritischen Umgebungstemperaturen) – plötzlich entwickeln und unter Umständen zu einem lebensbedrohlichen Hitzschlag führen. Für die erfolgreiche klinische Behandlung des Hitzschlages sollte die Körperkerntemperatur innerhalb der ersten 30 Minuten unter 40 °C gesenkt und daher sofort aggressiv gekühlt werden. Es gilt die Devise: Besser als jede Behandlung ist die Vermeidung von Hitzeerkrankungen durch wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen (Trinken, Akklimatisation, Expositionsreduzierung et cetera) (16) und das rechtzeitige Beenden des Hitzestresses (zum Beispiel im Sport oder bei beruflichen Tätigkeiten).

Danksagung
Die Autoren bedanken sich ganz herzlich für die professionelle Mitarbeit von Frank Uwe Heinze und Matthias Krapick (Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr) bei der Erstellung des Manuskripts.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten eingereicht: 19. 3. 2019, revidierte Fassung angenommen: 11. 6. 2019

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Dr. Sportwiss. Dieter Leyk

Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr

Aktienstraße 87, 56626 Andernach

Leyk@dshs-koeln.de

Zitierweise
Leyk D, Hoitz J, Becker C, Glitz KJ, Nestler K, Piekarski C: Health risks and interventions in exertional heat stress. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 537–44.
DOI: 10.3238/arztebl.2019.0537

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit3119 oder über QR-Code

eKasten, eTabelle:
www.aerzteblatt.de/19m0537 oder über QR-Code

1.
Leyk D: Körperliche Arbeit bei Hitzestress: Eine oft unterschätzte Belastung und Gefahr. Wehrmed Mschr 2018; 62: 354–6.
2.
Bedno SA, Li Y, Han W, et al.: Exertional heat illness among overweight U.S. Army recruits in basic training. Aviat Space Environ Med 2010; 81: 107–11 CrossRef
3.
Epstein Y, Moran DS, Shapiro Y: Exertional heatstroke in the Israeli defence forces. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: Medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 281–92.
4.
Israel S: Thermoregulation und Wasserhaushalt. In: Badtke G, Bittmann F (eds.): Lehrbuch der Sportmedizin. 4th edition. Heidelberg: Barth 1999; 268–76.
5.
Galloway SD, Maughan RJ: Effects of ambient temperature on the capacity to perform prolonged cycle exercise in man. Med Sci Sports Exerc 1997; 29: 1240–9 CrossRef
6.
Racinais S, Moussay S, Nichols D, et al.: Core temperature up to 41.5 º C during the UCI Road Cycling World Championships in the
heat. Br J Sports Med 2019; 53: 426–9 CrossRef MEDLINE
7.
Lucas RAI, Epstein Y, Kjellstrom T: Excessive occupational heat exposure: a significant ergonomic challenge and health risk for current and future workers. Extrem Physiol Med 2014; 3: 1–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
8.
Xiang J, Bi P, Pisaniello D, Hansen A: Health impacts of workplace heat exposure. An epidemiological review. Ind Health 2014; 52: 91–101 CrossRef MEDLINE PubMed Central
9.
Epstein Y, Druyan A, Heled Y: Heat injury prevention—a military perspective. J Strength Condit Res 2012; 26: 82–6.
10.
Cheuvront SN, Haymes EM: Thermoregulation and marathon running: biological and environmental influences. Sports Med 2001; 31: 743–62 CrossRef MEDLINE
11.
Veltmeijer MTW, Eijsvogels TMH, Thijssen DHJ, Hopman MTE: Incidence and predictors of exertional hyperthermia after a 15-km road race in cool environmental conditions. J Sci Med Sport 2015; 18: 333–7 CrossRef MEDLINE
12.
Schickele E: Environment and fatal heat stroke. War II. An analysis of 157 cases occurring in the army in the U.S. during World War II. Military Surgeon 1947; 100: 235–56 CrossRef
13.
Cassuto Y, Israeli R, Gertner A: Accumulated effects of work under
heat stress final report. Beersheba: Beer Sheva Ben Gurion University of the Negev 1980.
14.
Gardner JW, Kark JA, Karnei K, et al.: Risk factors predicting exertional heat illness in male marine corps recruits. Med Sci Sports Exerc 1996; 28: 939–44 CrossRef
15.
Moore AC, Stacey MJ, Bailey KGH, et al.: Risk factors for heat illness among British soldiers in the hot collective training environment. J R Army Med Corps 2016; 162: 434–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
16.
Glitz KJ, Gorges W, Leyk D, Piekarski C: Arbeit unter klimatischer Belastung: Hitze. LEITLINIE. In: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) (ed.): Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. AWMF online – Das Portal der wissenschaftlichen Medizin 2012.
17.
Gaffin SL, Hubbard RW: Pathophysiology of heatstroke. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 161–208.
18.
Glitz KJ, Leyk D: Der Schlag der Hitze. Präventionsmaßnahmen eines Hitzemanagements. Wehrmed Wehrpharm 2016; 16: 95–7.
19.
Sawka MN, Pandolf KB: Physical exercise in hot climates: physiology, performance, and biomedical issues. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 87–133.
20.
Rintamäki H, Rissanen S: Heat strain in cold. Ind Health 2006; 44: 427–32 CrossRef MEDLINE
21.
Di Prampero PE: Energetics of muscular exercise. Rev Physiol Biochem Pharmacol 1981; 89: 143–222.
22.
Margaria R, Cerretelli P, Aghemo P, Sassi G: Energy cost of running. J Appl Physiol 1963; 18: 367–70 CrossRef MEDLINE
23.
Noakes TD: A modern classification of the exercise-related heat illnesses. J Sci Med Sport 2008; 11: 33–9.
24.
Smith J, Wallis L: Cooling methods used in the treatment of exertional heat illness. Br J Sports Med 2005; 39: 503–7.
25.
Spitzer H, Hettinger T, Kaminsky G: Tafeln für den Energieumsatz bei körperlicher Arbeit. 6th edition. Berlin, Köln: Beuth Verlag 1982.
26.
Stegemann J: Leistungsphysiologie: Physiologische Grundlagen der Arbeit und des Sports. Stuttgart: Thieme 1977.
27.
Glitz KJ, Seibel U, Gorges W, Witzki A, Piekarski C, Leyk D: Reducing heat stress under thermal insulation in protective clothing: microclimate cooling by a ‘physiological’ method. Ergonomics 2015; 58: 1461–9 CrossRef MEDLINE
28.
Dorman LE, Havenith G: The effects of protective clothing on energy consumption during different activities. Eur J Appl Physiol 2009; 105: 463–70 CrossRef MEDLINE
29.
Glitz KJ, Seibel U, Gorges W, Piekarski C, Leyk D: Gesundheit und Leistung im Klima. 1. Mitteilung: Hitze. Wehrmed Mschr 2011; 55: 290–4.
30.
Lee JH, Kim YK, Kim KS, Kim S: Estimating clothing thermal insulation using an infrared camera. Sensors 2016; 16: 341 CrossRef MEDLINE PubMed Central
31.
Yaglou CP, Minard D: Control of heat casualties at military training centers. AMA Arch Ind Health 1957; 16: 302–16.
32.
Stacey M, Woods D, Ross D, Wilson D: Heat illness in military populations: asking the right questions for research. J R Army Med Corps 2014; 160: 121–4 CrossRef MEDLINE
33.
DIN (Deutsches Institut für Normung e. V): DIN EN ISO 7243: Ergonomie der thermischen Umgebung – Ermittlung der Wärmebelastung durch den WBGT-Index (wet bulb globe temperature); 13.100(7243). Berlin: Beuth Verlag GmbH 2017
34.
Armstrong LE, Casa JD, Millard-Stafford M, Moran DS, Pyne WS, Roberts OW: Exertional heat illness during training and competition. Med Sci Sports Exerc 2007; 39: 556–72 CrossRef MEDLINE
35.
Wenzel HG, Piekarski C: Klima und Arbeit. München: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung 1982.
36.
Casa DJ, DeMartini JK, Bergeron MF, et al.: National athletic trainers‘ association position statement: exertional heat illnesses. JAT 2015; 50: 986–1000 CrossRef PubMed Central
37.
Périard JD, Racinais S, Sawka MN: Adaptations and mechanisms of human heat acclimation: applications for competitive athletes and sports. Scand J Med Sci Sports 2015; 25: 20–38 CrossRef MEDLINE
38.
Sawka MN, Castellani JW, Pandolf KB, Young AJ: Human adaptations to heat and cold stress. In: North Atlantic Treaty Organization (NATO) (ed.): RTO HFM Symposium on „Blowing Hot and Cold: Protecting Against Climatic Extremes“. Dresden 2002; KN4–1–15.
39.
Racinais S, Alonso JM, Coutts AJ, et al.: Consensus recommendations on training and competing in the heat. Scand J Med Sci Sports 2015; 25: 6–19.
40.
Huonker M: Hitzeerkrankungen beim Sport – Prophylaxe und Therapie. Dtsch Z Sportmed 2003; 54: 122–3.
e1.
Robine JM, Cheung SLK, Le Roy S, et al.: Death toll exceeded 70,000 in Europe during the summer of 2003. C R Biol 2008; 331: 171–8.
e2.
Barriopedro D, Fischer EM, Luterbacher J, Trigo RM, García-Herrera R: The hot summer of 2010. Redrawing the temperature record map of Europe. Science 2011; 332: 220–4 CrossRefMEDLINE
e3.
Bund/Länder Ad-hoc Arbeitsgruppe, Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK): Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Bundesgesundheitsblatt 2017; 60: 662–72.
e4.
Merte S: Estimating heat wave-related mortality in Europe using singular spectrum analysis. Climatic Change 2017; 142: 321–30 CrossRef
e5.
Deutscher Wetterdienst: Hitzewellen. www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv2=101094&lv3=624852 (last accessed on 4 July 2019).
e6.
Sévellec F, Drijfhout SS: A novel probabilistic forecast system predicting anomalously warm 2018–2022 reinforcing the long-term global warming trend. Nat Commun 2018; 9: 3024 CrossRefCrossRef PubMed Central
e7.
Åstrand PO, Rodahl K (eds.): Textbook of work physiology: physiological bases of exercise. New York: McGraw-Hill 1986.
e8.
Nielsen M: Die Regulation der Körpertemperatur bei Muskelarbeit. Skand Arch Physiol 1938; 79: 193–230 CrossRef
e9.
Bittner MI: Auswirkungen von Hitzewellen auf die Mortalität in Deutschland [Effects of heat waves on mortality in Germany]. Gesundheitswesen 2014; 76: 508–12 CrossRef MEDLINE
e10.
Holst F: Konditionstraining unter Hitzeakklimatisation. In: Jelinek T (ed.): Kursbuch Reisemedizin. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2012; 276–7.
e11.
Armstrong LE, Maresh CM: The induction and decay of heat acclimatisation in trained athletes. Sports Med 1991; 12: 302–12 CrossRefMEDLINE
e12.
Taylor NAS: Human heat adaptation. Compr Physiol 2014; 4: 325–65.
e13.
Bytomski JR, Squire DL: Heat illness in children. Curr Sports Med Rep 2003; 2: 320–4 CrossRefMEDLINE
e14.
Bar-Or O: Children and physical performance in warm and cold environments. In: Boileau RA (ed.): Advances in pediatric sport sciences. Vol 1: Biological issues. Champaign: Human Kinetics Publishers 1984; 117–30.
e15.
Müller S, Thöns M: Memorix Kindernotfälle. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2019.
e16.
Falk B, Dotan R: Children’s thermoregulation during exercise in the heat—a revisit. Appl Physiol Nutr Metab 2008, 33: 420–7 CrossRefMEDLINE
e17.
Frye AJ, Kamon E: Sweating efficiency in acclimated men and women exercising in humid and dry heat. J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol 1983; 54: 972–7 CrossRef MEDLINE
e18.
Plowman SA, Smith DL: Exercise physiology for health, fitness, and performance. 4th edition. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins Health 1997.
e19.
Shapiro Y, Pandolf KB, Avellini BA, Pimental NA, Goldman RF: Heat balance and transfer in men and women exercising in hot—dry and hot—wet conditions. Ergonomics 1981; 24: 375–86 CrossRefMEDLINE
e20.
Sidman RD, Gallagher EJ: Exertional heat stroke in a young woman. Gender differences in response to thermal stress. Acad Emerg Med 1995; 2: 315–9 CrossRefMEDLINE
e21.
Marsh SA, Jenkins DG: Physiological responses to the menstrual cycle: implications for the development of heat illness in female athletes. Sports Med 2002; 32: 601–14 CrossRefMEDLINE
e22.
An der Heiden M, Muthers S, Niemann H, Buchholz U, Grabenhenrich L, Matzarakis A: Schätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015 [Estimation of heat-related deaths in Germany between 2001 and 2015]. Bundesgesundheitsblatt 2019; 62: 571–9 CrossRefMEDLINE
e23.
Bouchama A, Dehbi M, Chaves-Carballo E: Cooling and hemodynamic management in heatstroke. Practical recommendations. Crit Care 2007; 11: R54.
e24.
Bunker A, Wildenhain J, Vandenbergh A, et al.: Effects of air temperature on climate-sensitive mortality and morbidity outcomes in the elderly. A systematic review and meta-analysis of epidemiological evidence. EBioMedicine 2016; 6: 258–68 CrossRef MEDLINEPubMed Central
e25.
Siebert H, Uphoff H, Grewe HA: Monitoring hitzebedingter Sterblichkeit in Hessen [Monitoring heat-related mortality in Hesse]. Bundesgesundheitsblatt 2019; 62: 580–8 CrossRef MEDLINE
e26.
Herrmann A, Haefeli WE, Lindemann U, Rapp K, Roik P, Becker C: Hitzebedingte Gesundheitsschäden älterer Menschen – Epidemiologie und Prävention. Z Geront Geriat 2019; Accepted for Publication.
e27.
Fenske NA, Lober CW: Structural and functional changes of normal aging skin. J Am Acad Dermatol 1986; 15: 571–85.
e28.
Tsuchida Y: Age-related changes in skin blood flow at four anatomic sites of the body in males studied by xenon-133. Plast Reconstr Surg 1990; 85: 556–61 CrossRefMEDLINE
e29.
Bar-Or O: Effects of age and gender on sweating pattern during exercise. Int J Sports Med 1998; 19 (Suppl 2): S106–7.
e30.
Anderson RK, Kenney WL: Effect of age on heat-activated sweat gland density and flow during exercise in dry heat. J Appl Physiol 1987; 63: 1089–94 CrossRef MEDLINE
e31.
Ho CW, Beard JL, Farrell PA, Minson CT, Kenney WL: Age, fitness, and regional blood flow during exercise in the heat. J Appl Physiol 1997; 82: 1126–35 CrossRefMEDLINE
e32.
Braga AL, Zanobetti A, Schwartz J: The time course of weather-related deaths. Epidemiology 2001; 12: 662–7.
e33.
Flynn A, McGreevy C, Mulkerrin EC: Why do older patients die in a heatwave? QJM 2005; 98: 227–9 CrossRefMEDLINE
e34.
Becker C, Haefeli WE, Herrmann A, Rapp K, Lindemann U: Prävention hitzebedingter Risiken bei älteren Menschen: Vermeidung von hitzebedingter Übersterblichkeit. ÄBW 2018; 47: 362–3.
e35.
Vanakoski J, Seppälä T: Heat exposure and drugs. A review of the effects of hyperthermia on pharmacokinetics. Clinical Pharmacokinetics 1998; 34: 311–22 CrossRefMEDLINE
e36.
Westaway K, Frank O, Husband A, et al.: Medicines can affect thermoregulation and accentuate the risk of dehydration and heat-related illness during hot weather. J Clin Pharm Ther 2015; 40: 363–7.
e37.
Kraft U: Gesundheitsrisiken in Hitzeperioden. Fulda 2015.
e38.
Lõhmus M: Possible biological mechanisms linking mental health and heat—a contemplative review. Int J Environ Res Public Health 2018; 15: 1515 CrossRefCrossRefPubMed Central
e39.
Cheshire WP, Fealey RD: Drug-induced hyperhidrosis and hypohidrosis: incidence, prevention and management. Drug Saf 2008; 31: 109–26 CrossRe MEDLINE
e40.
Ashburn MA, Ogden LL, Zhang J, Love G, Basta SV: The pharmacokinetics of transdermal fentanyl delivered with and without controlled heat. J Pain 2003; 4: 291–7 CrossRef
e41.
Bedno SA, Urban N, Boivin MR, Cowan DN: Fitness, obesity and risk of heat illness among army trainees. Occup Med 2014; 64: 461–7.
e42.
Armstrong LE, Crago AE, Adams R, Roberts WO, Maresh CM: Whole-body cooling of hyperthermic runners: comparison of two field therapies. Am J Emerg Med 1996; 14: 355–8 CrossRef
e43.
Fink E, Brandom BW, Torp KD: Heatstroke in the super-sized athlete. Pediatr Emerg Care 2006; 22: 510–3 CrossRefMEDLINE
e44.
Allen SB, Cross KP: Out of the frying pan, into the fire. A case of heat shock and its fatal complications. Pediatr Emerg Care 2014; 30: 904–10 CrossRef MEDLINE
e45.
Schultz J, Kenney WL, Linden AD: Heat-related deaths in American football. An interdisciplinary approach. Sport Hist Rev 2014; 45: 123–44.
e46.
Hawes R, McMorran J, Vallis C: Exertional heat illness in half marathon runners: experiences of the Great North Run. Emerg Med J 2010; 27: 866–7 CrossRefMEDLINE
e47.
Coris EE, Ramirez AM, van Durme DJ: Heat illness in athletes. The dangerous combination of heat, humidity and exercise. Sports Med 2004; 34: 9–16 CrossRefMEDLINE
e48.
Tennis Australia Limited: AO Heat Stress Scale a Grand Slam first. www.ausopen.com/articles/news/ao-heat-stress-scale-grand-slam-first (last accessed on 4 July 2019).
e49.
Fifa: Fifa Fussball-Weltmeisterschaft 2014: Abkühlpausen während der WM in Brasilien. https://de.fifa.com/worldcup/news/keeping-the-players-cool-at-brazil-2014-2369525-2369567 (last accessed on 4 July 2019).
e50.
Lucena RL, Steinke ET, Pacheco C, Vieira LL, Betancour MO, Steinke VA: The Brazilian World Cup: too hot for soccer? Int J Biometeorol 2017; 61: 2195–203 CrossRefMEDLINE
e51.
Kerr ZY, Marshall SW, Comstock RD, Casa DJ: Exertional heat stroke management strategies in United States high school football. Am J Sports Med 2014; 42: 70–7 CrossRef MEDLINE
e52.
Kucera KL, Klossner D, Colgate B, Cantu RC: Annual survey of football injury research. American Football Coaches Association, Waco, Texas 2016.
e53.
Glitz KJ, Gorges W, Leyk D, Piekarski C: Arbeit unter klimatischer Belastung: Isolierende Schutzbekleidung als Sonderfall einer Hitzebelastung. In: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) (ed.): Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. AWMF online – Das Portal der wissenschaftlichen Medizin 2012; 1–16.
e54.
Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF (Leitlinienprogramm Onkologie): S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, Langversion 1. 1, AWMF Registernummer: 032/052OL 2014.
e55.
Drexler H: UV-Strahlung (Kapitel 4.3.1). In: Schmitz-Spanke S, Nesseler T, Letzel S, Nowak D (eds.): Umweltmedizin. Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Landsberg am Lech: ecomed Medizin 2017; 296–305.
e56.
Cheshire WP: Thermoregulatory disorders and illness related to heat and cold stress. Auton Neurosci 2016; 196: 91–104 CrossRefMEDLINE
e57.
Müller S: Hitzeschäden. In: Müller S (ed.): Memorix Notfallmedizin. Stuttgart: Thieme Verlag 2017; 312–7.
e58.
Pryor RR, Bennett BL, O‘Connor FG, Young JMJ, Asplund CA: Medical evaluation for exposure extremes: heat. Wilderness Environ Med 2015; 26: S69–75 CrossRef MEDLINE
e59.
Hahn JM: Hitzenotfälle. In: Baenkler HW, Goldschmidt H, Hahn JM, et al. (eds): Kurzlehrbuch Innere Medizin. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2015; 627–39.
e60.
Hufschmidt A, Lücking CH, Rauer S, Glocker FX: Neurologie compact. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2017.
e61.
Santelli J, Sullivan JM, Czarnik A, Bedolla J: Heat illness in the emergency department. Keeping your cool. Emerg Med Pract 2014; 16: 1–21.
e62.
Campell R: Sonnenstich und seine Folgen. Arch Gewerbepath Gewerbehyg 1955; 13: 412–8 CrossRef
e63.
Horn P: Über Sonnenstich mit organischen Symptomen. Dtsch Z Nervenheilkd 1915; 54: 269–73 CrossRef
e64.
Andreae S, Avelini P, Berg M, et al.: Hitzekollaps/Hitzschlag. In: Andreae S, Avelini P, Berg M, et al. (eds.): LEXIKON der Krankheiten und Untersuchungen. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2008: 431.
e65.
Howe AS, Boden BP: Heat-related illness in athletes. Am J Sports Med 2007; 35: 1384–95 CrossRefMEDLINE
e66.
Bergeron MF: Heat cramps during tennis: a case report. Int J Sport Nutr 1996; 6: 62–8 CrossRefMEDLINE
e67.
Eichner ER: Treatment of suspected heat illness. Int J Sports Med 1998; 19: 150–3.
e68.
Ganio MS, Casa DJ, Armstrong LE, Maresh CM: Evidence-based approach to lingering hydration questions. Clin Sports Med 2007; 26: 1–16 CrossRefMEDLINE
e69.
Stofan JR, Zachwieja JJ, Horswill CA, Murray R, Anderson SA, Eichner ER: Sweat and sodium losses in NCAA football players. A precursor to heat cramps? Int J Sport Nutr Exerc Metabol 2005; 15: 641–52 CrossRefMEDLINE
e70.
Carter R, Cheuvront SN, Vernieuw CR, Sawka MN: Hypohydration and prior heat stress exacerbates decreases in cerebral blood flow velocity during standing. J Appl Physiol 2006; 101: 1744–50 CrossRefMEDLINE
e71.
Kenefick RW, Sawka MN: Heat exhaustion and dehydration as causes of marathon collapse. Sports Med 2007; 37: 378–81 CrossRef MEDLINE
e72.
Leon LR, Helwig BG: Heat stroke: role of the systemic inflammatory response. J Appl Physiol 2010; 109: 1980–8.
e73.
Epstein Y, Roberts WO: The pathopysiology of heat stroke. An integrative view of the final common pathway. Scand J Med Sci Sports 2011; 21: 742–8.
e74.
Epstein Y, Roberts WO, Golan R, Heled Y, Sorkine P, Halpern P: Sepsis, septic shock, and fatal exertional heat stroke. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 64–9 CrossRef MEDLINE
e75.
Casa DJ, Armstrong LE, Kenny GP, O‘Connor FG, Huggins RA: Exertional heat stroke: new concepts regarding cause and care. Curr Sports Med Rep 2012; 11: 115–23 CrossRef MEDLINE
e76.
Bouchama A, Knochel JP: Heat stroke. N Engl J Med 2002; 346: 1978–88 CrossRef MEDLINE
e77.
Khogali M, Hales JRS (eds.): Heat stroke and temperature regulation. Sydney: Academic Press 1983.
e78.
Wilmore JH, Costill DL, Kenney WL: Physiology of sport and exercise. 4th ed. Champaign, Ill.: Human Kinetics 2008.
e79.
Pryor RR, Roth RN, Suyama J, Hostler D: Exertional heat illness: emerging concepts and advances in prehospital care. Prehosp Disaster Med 2015; 30: 297–305 CrossRef MEDLINE
e80.
Krohn AR, Sikka R, Olson DE: Heat illness in football. Current concepts. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 463–71 CrossRef MEDLINE
e81.
Porcari J, Bryant C, Comano F: Exercise physiology. Philadelphia: F. A. Davis Company 2015.
e82.
Henderson A, Simon JW, Melia WM, Navein JF, Mackay BG: Heat illness. A report of 45 cases from Hong Kong. J R Army Med Corps 1986; 132: 76–84.
e83.
Shibolet S, Coll R, Gilat T, Sohar E: Heatstroke: Its clinical picture and mechanism in 36 cases. Q J Med 1967; 36: 525–48.
e84.
Adams WM, Hosokawa Y, Casa DJ: The timing of exertional heat stroke survival starts prior to collapse. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 273–4 CrossRefMEDLINE
e85.
Miller KC, Swartz EE, Long BC: Cold-water immersion for hyperthermic humans wearing American football uniforms. JAT 2015; 50: 792–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e86.
Truxton TT, Miller KC: Can temperate-water immersion effectively reduce rectal temperature in exertional heat stroke? A critically appraised topic. J Sport Rehabil 2017; 26: 447–51 CrossRef MEDLINE
e87.
Gaudio FG, Grissom CK: Cooling methods in heat stroke. J Emerg Med 2016; 50: 607–16.
e88.
Costrini A: Emergency treatment of exertional heatstroke and comparison of whole body cooling techniques. Med Sci Sports Exerc 1990; 22: 15–8.
e89.
Miller KC, Truxton T, Long B: Temperate-water immersion as a treatment for hyperthermic humans wearing American football uniforms. JAT 2017; 52: 747–52 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e90.
Zhang Y, Davis JK, Casa DJ, Bishop PA: Optimizing cold water immersion for exercise-induced hyperthermia. A meta-analysis. Med Sci Sports Exerc 2015; 47: 2464–72 CrossRef MEDLINE
e91.
Stewart TE, Whitford AC: Dangers of prehospital cooling: a case report of afterdrop in a patient with exertional heat stroke. J Emerg Med 2015; 49: 630–3 CrossRef MEDLINE
e92.
DeMartini JK, Casa DJ, Stearns R, et al.: Effectiveness of cold water immersion in the treatment of exertional heat stroke at the Falmouth Road Race. Med Sci Sports Exerc 2015; 47: 240–5 CrossRefMEDLINE
e93.
Butts CL, McDermott BP, Buening BJ, et al.: Physiologic and perceptual responses to cold-shower cooling after exercise-induced hyperthermia. JAT 2016; 51: 252–7 CrossRefMEDLINE
e94.
Morrison KE, Desai N, McGuigan C, Lennon M, Godek SF: Effects of intravenous cold saline on hyperthermic athletes representative of large football players and small endurance runners. Clin J Sport Med 2018; 28: 493–9 CrossRef MEDLINE
e95.
Taylor NAS, Caldwell JN, van den Heuvel AMJ, Patterson MJ: To cool, but not too cool. That is the question-immersion cooling for hyperthermia. Med Sci Sports Exerc 2008; 40: 1962–9 CrossRef MEDLINE
e96.
Casa DJ, McDermott BP, Lee EC, Yeargin SW, Armstrong LE, Maresh CM: Cold water immersion: the gold standard for exertional heatstroke treatment. Exerc Sport Sci Rev 2007; 35: 141–9 CrossRef MEDLINE
e97.
Proulx CI, Ducharme MB, Kenny GP: Effect of water temperature on cooling efficiency during hyperthermia in humans. J Appl Physiol 2003; 94: 1317–23 CrossRef MEDLINE
e98.
Amit D, Ran Y, Yuval H: Misdiagnosis of exertional heat stroke and improper medical treatment. Mil Med 2011; 176: 1278–80 CrossRefMEDLINE
e99.
Roberts WO: Exertional heat stroke and the evolution of field care. A physician‘s perspective. Temperature 2017; 4: 101–3.
e100.
Proulx CI, Ducharme MB, Kenny GP: Safe cooling limits from exercise-induced hyperthermia. Eur J Appl Physiol 2006; 96: 434–45 CrossRef MEDLINE
e101.
Holman ND, Schneider AJ: Multi-organ damage in exertional heat stroke. Neth J Med 1989; 35: 38–43.
e102.
Heneghan HM, Nazirawan F, Dorcaratto D, et al.: Extreme heatstroke causing fulminant hepatic failure requiring liver transplantation: a case report. Transplant Proc 2014; 46: 2430–2 CrossRefMEDLINE
e103.
Wallace RF, Kriebel D, Punnett L, Wegman DH, Amoroso PJ: Prior heat illness hospitalization and risk of early death. Environ Res 2007; 104: 290–5 CrossRef MEDLINE
e104.
Hausfater P: Dantrolene and heatstroke: a good molecule applied in an unsuitable situation. Crit Care 2005; 9: 23–4.
e105.
Leon LR, Bouchama A: Heat stroke. Compr Physiol 2015; 5: 611–47.
Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr: Oberstarzt Prof. Dr. med. Dr. Sportwiss. Dieter Leyk, Dr. rer. medic. Karl Jochen Glitz
Deutsche Sporthochschule Köln: Prof. Dr. med. Dr. Sportwiss. Dieter Leyk
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg: Generalarzt Dr. med. Joachim Hoitz
Abteilung Geriatrie und Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart: Prof. Dr. med. Clemens Becker
Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz: Oberstabsarzt Dr. med. Kai Nestler
Institut und Poliklinik für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Präventionsforschung der Universität zu Köln: Prof. Dr. med. Claus Piekarski
Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts
Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts
Grafik 1
Modellhafte Darstellung des Wärmehaushalts
Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Grafik 2
Ablaufschema bei Verdacht auf einen belastungsbedingten Hitzschlag (36, e57–e59)
Symptome von Hitzeerkrankungen
Symptome von Hitzeerkrankungen
Grafik 3
Symptome von Hitzeerkrankungen
Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Grafik 4a
Entwärmungsraten des menschlichen Körpers bei unterschiedlichen Abkühlverfahren
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn
Grafik 4b
Modellhafte zeitliche Abnahme der Körperkerntemperatur (nach [e96] bei Annahme von konstanten mittleren Entwärmungsraten [e93, e97]) bei gleicher Ausgangstemperatur (43 °C) und gleichem Behandlungsbeginn
Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])
Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])
Kasten
Prädisponierende Faktoren (mit Beispielen) für anstrengungsbedingten Hitzschlag (nach [15, e79, e80])
1.Leyk D: Körperliche Arbeit bei Hitzestress: Eine oft unterschätzte Belastung und Gefahr. Wehrmed Mschr 2018; 62: 354–6.
2.Bedno SA, Li Y, Han W, et al.: Exertional heat illness among overweight U.S. Army recruits in basic training. Aviat Space Environ Med 2010; 81: 107–11 CrossRef
3.Epstein Y, Moran DS, Shapiro Y: Exertional heatstroke in the Israeli defence forces. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: Medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 281–92.
4.Israel S: Thermoregulation und Wasserhaushalt. In: Badtke G, Bittmann F (eds.): Lehrbuch der Sportmedizin. 4th edition. Heidelberg: Barth 1999; 268–76.
5.Galloway SD, Maughan RJ: Effects of ambient temperature on the capacity to perform prolonged cycle exercise in man. Med Sci Sports Exerc 1997; 29: 1240–9 CrossRef
6.Racinais S, Moussay S, Nichols D, et al.: Core temperature up to 41.5 º C during the UCI Road Cycling World Championships in the
heat. Br J Sports Med 2019; 53: 426–9 CrossRef MEDLINE
7.Lucas RAI, Epstein Y, Kjellstrom T: Excessive occupational heat exposure: a significant ergonomic challenge and health risk for current and future workers. Extrem Physiol Med 2014; 3: 1–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
8.Xiang J, Bi P, Pisaniello D, Hansen A: Health impacts of workplace heat exposure. An epidemiological review. Ind Health 2014; 52: 91–101 CrossRef MEDLINE PubMed Central
9.Epstein Y, Druyan A, Heled Y: Heat injury prevention—a military perspective. J Strength Condit Res 2012; 26: 82–6.
10.Cheuvront SN, Haymes EM: Thermoregulation and marathon running: biological and environmental influences. Sports Med 2001; 31: 743–62 CrossRef MEDLINE
11.Veltmeijer MTW, Eijsvogels TMH, Thijssen DHJ, Hopman MTE: Incidence and predictors of exertional hyperthermia after a 15-km road race in cool environmental conditions. J Sci Med Sport 2015; 18: 333–7 CrossRef MEDLINE
12.Schickele E: Environment and fatal heat stroke. War II. An analysis of 157 cases occurring in the army in the U.S. during World War II. Military Surgeon 1947; 100: 235–56 CrossRef
13.Cassuto Y, Israeli R, Gertner A: Accumulated effects of work under
heat stress final report. Beersheba: Beer Sheva Ben Gurion University of the Negev 1980.
14.Gardner JW, Kark JA, Karnei K, et al.: Risk factors predicting exertional heat illness in male marine corps recruits. Med Sci Sports Exerc 1996; 28: 939–44 CrossRef
15.Moore AC, Stacey MJ, Bailey KGH, et al.: Risk factors for heat illness among British soldiers in the hot collective training environment. J R Army Med Corps 2016; 162: 434–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
16.Glitz KJ, Gorges W, Leyk D, Piekarski C: Arbeit unter klimatischer Belastung: Hitze. LEITLINIE. In: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) (ed.): Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. AWMF online – Das Portal der wissenschaftlichen Medizin 2012.
17.Gaffin SL, Hubbard RW: Pathophysiology of heatstroke. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 161–208.
18.Glitz KJ, Leyk D: Der Schlag der Hitze. Präventionsmaßnahmen eines Hitzemanagements. Wehrmed Wehrpharm 2016; 16: 95–7.
19.Sawka MN, Pandolf KB: Physical exercise in hot climates: physiology, performance, and biomedical issues. In: Pandolf KB, Burr RE (eds.): Textbooks of military medicine. Volume 1: medical aspects of harsh environments. Falls Church: Office of the Surgeon General 2001; 87–133.
20.Rintamäki H, Rissanen S: Heat strain in cold. Ind Health 2006; 44: 427–32 CrossRef MEDLINE
21.Di Prampero PE: Energetics of muscular exercise. Rev Physiol Biochem Pharmacol 1981; 89: 143–222.
22.Margaria R, Cerretelli P, Aghemo P, Sassi G: Energy cost of running. J Appl Physiol 1963; 18: 367–70 CrossRef MEDLINE
23.Noakes TD: A modern classification of the exercise-related heat illnesses. J Sci Med Sport 2008; 11: 33–9.
24.Smith J, Wallis L: Cooling methods used in the treatment of exertional heat illness. Br J Sports Med 2005; 39: 503–7.
25.Spitzer H, Hettinger T, Kaminsky G: Tafeln für den Energieumsatz bei körperlicher Arbeit. 6th edition. Berlin, Köln: Beuth Verlag 1982.
26.Stegemann J: Leistungsphysiologie: Physiologische Grundlagen der Arbeit und des Sports. Stuttgart: Thieme 1977.
27.Glitz KJ, Seibel U, Gorges W, Witzki A, Piekarski C, Leyk D: Reducing heat stress under thermal insulation in protective clothing: microclimate cooling by a ‘physiological’ method. Ergonomics 2015; 58: 1461–9 CrossRef MEDLINE
28.Dorman LE, Havenith G: The effects of protective clothing on energy consumption during different activities. Eur J Appl Physiol 2009; 105: 463–70 CrossRef MEDLINE
29.Glitz KJ, Seibel U, Gorges W, Piekarski C, Leyk D: Gesundheit und Leistung im Klima. 1. Mitteilung: Hitze. Wehrmed Mschr 2011; 55: 290–4.
30.Lee JH, Kim YK, Kim KS, Kim S: Estimating clothing thermal insulation using an infrared camera. Sensors 2016; 16: 341 CrossRef MEDLINE PubMed Central
31.Yaglou CP, Minard D: Control of heat casualties at military training centers. AMA Arch Ind Health 1957; 16: 302–16.
32.Stacey M, Woods D, Ross D, Wilson D: Heat illness in military populations: asking the right questions for research. J R Army Med Corps 2014; 160: 121–4 CrossRef MEDLINE
33.DIN (Deutsches Institut für Normung e. V): DIN EN ISO 7243: Ergonomie der thermischen Umgebung – Ermittlung der Wärmebelastung durch den WBGT-Index (wet bulb globe temperature); 13.100(7243). Berlin: Beuth Verlag GmbH 2017
34.Armstrong LE, Casa JD, Millard-Stafford M, Moran DS, Pyne WS, Roberts OW: Exertional heat illness during training and competition. Med Sci Sports Exerc 2007; 39: 556–72 CrossRef MEDLINE
35.Wenzel HG, Piekarski C: Klima und Arbeit. München: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung 1982.
36.Casa DJ, DeMartini JK, Bergeron MF, et al.: National athletic trainers‘ association position statement: exertional heat illnesses. JAT 2015; 50: 986–1000 CrossRef PubMed Central
37.Périard JD, Racinais S, Sawka MN: Adaptations and mechanisms of human heat acclimation: applications for competitive athletes and sports. Scand J Med Sci Sports 2015; 25: 20–38 CrossRef MEDLINE
38.Sawka MN, Castellani JW, Pandolf KB, Young AJ: Human adaptations to heat and cold stress. In: North Atlantic Treaty Organization (NATO) (ed.): RTO HFM Symposium on „Blowing Hot and Cold: Protecting Against Climatic Extremes“. Dresden 2002; KN4–1–15.
39.Racinais S, Alonso JM, Coutts AJ, et al.: Consensus recommendations on training and competing in the heat. Scand J Med Sci Sports 2015; 25: 6–19.
40.Huonker M: Hitzeerkrankungen beim Sport – Prophylaxe und Therapie. Dtsch Z Sportmed 2003; 54: 122–3.
e1.Robine JM, Cheung SLK, Le Roy S, et al.: Death toll exceeded 70,000 in Europe during the summer of 2003. C R Biol 2008; 331: 171–8.
e2.Barriopedro D, Fischer EM, Luterbacher J, Trigo RM, García-Herrera R: The hot summer of 2010. Redrawing the temperature record map of Europe. Science 2011; 332: 220–4 CrossRefMEDLINE
e3.Bund/Länder Ad-hoc Arbeitsgruppe, Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK): Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Bundesgesundheitsblatt 2017; 60: 662–72.
e4.Merte S: Estimating heat wave-related mortality in Europe using singular spectrum analysis. Climatic Change 2017; 142: 321–30 CrossRef
e5.Deutscher Wetterdienst: Hitzewellen. www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv2=101094&lv3=624852 (last accessed on 4 July 2019).
e6.Sévellec F, Drijfhout SS: A novel probabilistic forecast system predicting anomalously warm 2018–2022 reinforcing the long-term global warming trend. Nat Commun 2018; 9: 3024 CrossRefCrossRef PubMed Central
e7.Åstrand PO, Rodahl K (eds.): Textbook of work physiology: physiological bases of exercise. New York: McGraw-Hill 1986.
e8.Nielsen M: Die Regulation der Körpertemperatur bei Muskelarbeit. Skand Arch Physiol 1938; 79: 193–230 CrossRef
e9.Bittner MI: Auswirkungen von Hitzewellen auf die Mortalität in Deutschland [Effects of heat waves on mortality in Germany]. Gesundheitswesen 2014; 76: 508–12 CrossRef MEDLINE
e10.Holst F: Konditionstraining unter Hitzeakklimatisation. In: Jelinek T (ed.): Kursbuch Reisemedizin. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2012; 276–7.
e11.Armstrong LE, Maresh CM: The induction and decay of heat acclimatisation in trained athletes. Sports Med 1991; 12: 302–12 CrossRefMEDLINE
e12.Taylor NAS: Human heat adaptation. Compr Physiol 2014; 4: 325–65.
e13.Bytomski JR, Squire DL: Heat illness in children. Curr Sports Med Rep 2003; 2: 320–4 CrossRefMEDLINE
e14.Bar-Or O: Children and physical performance in warm and cold environments. In: Boileau RA (ed.): Advances in pediatric sport sciences. Vol 1: Biological issues. Champaign: Human Kinetics Publishers 1984; 117–30.
e15.Müller S, Thöns M: Memorix Kindernotfälle. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2019.
e16.Falk B, Dotan R: Children’s thermoregulation during exercise in the heat—a revisit. Appl Physiol Nutr Metab 2008, 33: 420–7 CrossRefMEDLINE
e17.Frye AJ, Kamon E: Sweating efficiency in acclimated men and women exercising in humid and dry heat. J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol 1983; 54: 972–7 CrossRef MEDLINE
e18.Plowman SA, Smith DL: Exercise physiology for health, fitness, and performance. 4th edition. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins Health 1997.
e19.Shapiro Y, Pandolf KB, Avellini BA, Pimental NA, Goldman RF: Heat balance and transfer in men and women exercising in hot—dry and hot—wet conditions. Ergonomics 1981; 24: 375–86 CrossRefMEDLINE
e20.Sidman RD, Gallagher EJ: Exertional heat stroke in a young woman. Gender differences in response to thermal stress. Acad Emerg Med 1995; 2: 315–9 CrossRefMEDLINE
e21.Marsh SA, Jenkins DG: Physiological responses to the menstrual cycle: implications for the development of heat illness in female athletes. Sports Med 2002; 32: 601–14 CrossRefMEDLINE
e22.An der Heiden M, Muthers S, Niemann H, Buchholz U, Grabenhenrich L, Matzarakis A: Schätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015 [Estimation of heat-related deaths in Germany between 2001 and 2015]. Bundesgesundheitsblatt 2019; 62: 571–9 CrossRefMEDLINE
e23.Bouchama A, Dehbi M, Chaves-Carballo E: Cooling and hemodynamic management in heatstroke. Practical recommendations. Crit Care 2007; 11: R54.
e24.Bunker A, Wildenhain J, Vandenbergh A, et al.: Effects of air temperature on climate-sensitive mortality and morbidity outcomes in the elderly. A systematic review and meta-analysis of epidemiological evidence. EBioMedicine 2016; 6: 258–68 CrossRef MEDLINEPubMed Central
e25.Siebert H, Uphoff H, Grewe HA: Monitoring hitzebedingter Sterblichkeit in Hessen [Monitoring heat-related mortality in Hesse]. Bundesgesundheitsblatt 2019; 62: 580–8 CrossRef MEDLINE
e26.Herrmann A, Haefeli WE, Lindemann U, Rapp K, Roik P, Becker C: Hitzebedingte Gesundheitsschäden älterer Menschen – Epidemiologie und Prävention. Z Geront Geriat 2019; Accepted for Publication.
e27.Fenske NA, Lober CW: Structural and functional changes of normal aging skin. J Am Acad Dermatol 1986; 15: 571–85.
e28.Tsuchida Y: Age-related changes in skin blood flow at four anatomic sites of the body in males studied by xenon-133. Plast Reconstr Surg 1990; 85: 556–61 CrossRefMEDLINE
e29.Bar-Or O: Effects of age and gender on sweating pattern during exercise. Int J Sports Med 1998; 19 (Suppl 2): S106–7.
e30.Anderson RK, Kenney WL: Effect of age on heat-activated sweat gland density and flow during exercise in dry heat. J Appl Physiol 1987; 63: 1089–94 CrossRef MEDLINE
e31.Ho CW, Beard JL, Farrell PA, Minson CT, Kenney WL: Age, fitness, and regional blood flow during exercise in the heat. J Appl Physiol 1997; 82: 1126–35 CrossRefMEDLINE
e32.Braga AL, Zanobetti A, Schwartz J: The time course of weather-related deaths. Epidemiology 2001; 12: 662–7.
e33.Flynn A, McGreevy C, Mulkerrin EC: Why do older patients die in a heatwave? QJM 2005; 98: 227–9 CrossRefMEDLINE
e34.Becker C, Haefeli WE, Herrmann A, Rapp K, Lindemann U: Prävention hitzebedingter Risiken bei älteren Menschen: Vermeidung von hitzebedingter Übersterblichkeit. ÄBW 2018; 47: 362–3.
e35.Vanakoski J, Seppälä T: Heat exposure and drugs. A review of the effects of hyperthermia on pharmacokinetics. Clinical Pharmacokinetics 1998; 34: 311–22 CrossRefMEDLINE
e36.Westaway K, Frank O, Husband A, et al.: Medicines can affect thermoregulation and accentuate the risk of dehydration and heat-related illness during hot weather. J Clin Pharm Ther 2015; 40: 363–7.
e37.Kraft U: Gesundheitsrisiken in Hitzeperioden. Fulda 2015.
e38.Lõhmus M: Possible biological mechanisms linking mental health and heat—a contemplative review. Int J Environ Res Public Health 2018; 15: 1515 CrossRefCrossRefPubMed Central
e39.Cheshire WP, Fealey RD: Drug-induced hyperhidrosis and hypohidrosis: incidence, prevention and management. Drug Saf 2008; 31: 109–26 CrossRe MEDLINE
e40.Ashburn MA, Ogden LL, Zhang J, Love G, Basta SV: The pharmacokinetics of transdermal fentanyl delivered with and without controlled heat. J Pain 2003; 4: 291–7 CrossRef
e41.Bedno SA, Urban N, Boivin MR, Cowan DN: Fitness, obesity and risk of heat illness among army trainees. Occup Med 2014; 64: 461–7.
e42.Armstrong LE, Crago AE, Adams R, Roberts WO, Maresh CM: Whole-body cooling of hyperthermic runners: comparison of two field therapies. Am J Emerg Med 1996; 14: 355–8 CrossRef
e43.Fink E, Brandom BW, Torp KD: Heatstroke in the super-sized athlete. Pediatr Emerg Care 2006; 22: 510–3 CrossRefMEDLINE
e44.Allen SB, Cross KP: Out of the frying pan, into the fire. A case of heat shock and its fatal complications. Pediatr Emerg Care 2014; 30: 904–10 CrossRef MEDLINE
e45.Schultz J, Kenney WL, Linden AD: Heat-related deaths in American football. An interdisciplinary approach. Sport Hist Rev 2014; 45: 123–44.
e46.Hawes R, McMorran J, Vallis C: Exertional heat illness in half marathon runners: experiences of the Great North Run. Emerg Med J 2010; 27: 866–7 CrossRefMEDLINE
e47.Coris EE, Ramirez AM, van Durme DJ: Heat illness in athletes. The dangerous combination of heat, humidity and exercise. Sports Med 2004; 34: 9–16 CrossRefMEDLINE
e48.Tennis Australia Limited: AO Heat Stress Scale a Grand Slam first. www.ausopen.com/articles/news/ao-heat-stress-scale-grand-slam-first (last accessed on 4 July 2019).
e49.Fifa: Fifa Fussball-Weltmeisterschaft 2014: Abkühlpausen während der WM in Brasilien. https://de.fifa.com/worldcup/news/keeping-the-players-cool-at-brazil-2014-2369525-2369567 (last accessed on 4 July 2019).
e50.Lucena RL, Steinke ET, Pacheco C, Vieira LL, Betancour MO, Steinke VA: The Brazilian World Cup: too hot for soccer? Int J Biometeorol 2017; 61: 2195–203 CrossRefMEDLINE
e51.Kerr ZY, Marshall SW, Comstock RD, Casa DJ: Exertional heat stroke management strategies in United States high school football. Am J Sports Med 2014; 42: 70–7 CrossRef MEDLINE
e52.Kucera KL, Klossner D, Colgate B, Cantu RC: Annual survey of football injury research. American Football Coaches Association, Waco, Texas 2016.
e53.Glitz KJ, Gorges W, Leyk D, Piekarski C: Arbeit unter klimatischer Belastung: Isolierende Schutzbekleidung als Sonderfall einer Hitzebelastung. In: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) (ed.): Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. AWMF online – Das Portal der wissenschaftlichen Medizin 2012; 1–16.
e54.Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF (Leitlinienprogramm Onkologie): S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, Langversion 1. 1, AWMF Registernummer: 032/052OL 2014.
e55.Drexler H: UV-Strahlung (Kapitel 4.3.1). In: Schmitz-Spanke S, Nesseler T, Letzel S, Nowak D (eds.): Umweltmedizin. Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Landsberg am Lech: ecomed Medizin 2017; 296–305.
e56.Cheshire WP: Thermoregulatory disorders and illness related to heat and cold stress. Auton Neurosci 2016; 196: 91–104 CrossRefMEDLINE
e57.Müller S: Hitzeschäden. In: Müller S (ed.): Memorix Notfallmedizin. Stuttgart: Thieme Verlag 2017; 312–7.
e58.Pryor RR, Bennett BL, O‘Connor FG, Young JMJ, Asplund CA: Medical evaluation for exposure extremes: heat. Wilderness Environ Med 2015; 26: S69–75 CrossRef MEDLINE
e59.Hahn JM: Hitzenotfälle. In: Baenkler HW, Goldschmidt H, Hahn JM, et al. (eds): Kurzlehrbuch Innere Medizin. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2015; 627–39.
e60.Hufschmidt A, Lücking CH, Rauer S, Glocker FX: Neurologie compact. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2017.
e61.Santelli J, Sullivan JM, Czarnik A, Bedolla J: Heat illness in the emergency department. Keeping your cool. Emerg Med Pract 2014; 16: 1–21.
e62.Campell R: Sonnenstich und seine Folgen. Arch Gewerbepath Gewerbehyg 1955; 13: 412–8 CrossRef
e63.Horn P: Über Sonnenstich mit organischen Symptomen. Dtsch Z Nervenheilkd 1915; 54: 269–73 CrossRef
e64.Andreae S, Avelini P, Berg M, et al.: Hitzekollaps/Hitzschlag. In: Andreae S, Avelini P, Berg M, et al. (eds.): LEXIKON der Krankheiten und Untersuchungen. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2008: 431.
e65.Howe AS, Boden BP: Heat-related illness in athletes. Am J Sports Med 2007; 35: 1384–95 CrossRefMEDLINE
e66.Bergeron MF: Heat cramps during tennis: a case report. Int J Sport Nutr 1996; 6: 62–8 CrossRefMEDLINE
e67.Eichner ER: Treatment of suspected heat illness. Int J Sports Med 1998; 19: 150–3.
e68.Ganio MS, Casa DJ, Armstrong LE, Maresh CM: Evidence-based approach to lingering hydration questions. Clin Sports Med 2007; 26: 1–16 CrossRefMEDLINE
e69.Stofan JR, Zachwieja JJ, Horswill CA, Murray R, Anderson SA, Eichner ER: Sweat and sodium losses in NCAA football players. A precursor to heat cramps? Int J Sport Nutr Exerc Metabol 2005; 15: 641–52 CrossRefMEDLINE
e70.Carter R, Cheuvront SN, Vernieuw CR, Sawka MN: Hypohydration and prior heat stress exacerbates decreases in cerebral blood flow velocity during standing. J Appl Physiol 2006; 101: 1744–50 CrossRefMEDLINE
e71.Kenefick RW, Sawka MN: Heat exhaustion and dehydration as causes of marathon collapse. Sports Med 2007; 37: 378–81 CrossRef MEDLINE
e72.Leon LR, Helwig BG: Heat stroke: role of the systemic inflammatory response. J Appl Physiol 2010; 109: 1980–8.
e73.Epstein Y, Roberts WO: The pathopysiology of heat stroke. An integrative view of the final common pathway. Scand J Med Sci Sports 2011; 21: 742–8.
e74.Epstein Y, Roberts WO, Golan R, Heled Y, Sorkine P, Halpern P: Sepsis, septic shock, and fatal exertional heat stroke. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 64–9 CrossRef MEDLINE
e75.Casa DJ, Armstrong LE, Kenny GP, O‘Connor FG, Huggins RA: Exertional heat stroke: new concepts regarding cause and care. Curr Sports Med Rep 2012; 11: 115–23 CrossRef MEDLINE
e76.Bouchama A, Knochel JP: Heat stroke. N Engl J Med 2002; 346: 1978–88 CrossRef MEDLINE
e77.Khogali M, Hales JRS (eds.): Heat stroke and temperature regulation. Sydney: Academic Press 1983.
e78.Wilmore JH, Costill DL, Kenney WL: Physiology of sport and exercise. 4th ed. Champaign, Ill.: Human Kinetics 2008.
e79.Pryor RR, Roth RN, Suyama J, Hostler D: Exertional heat illness: emerging concepts and advances in prehospital care. Prehosp Disaster Med 2015; 30: 297–305 CrossRef MEDLINE
e80.Krohn AR, Sikka R, Olson DE: Heat illness in football. Current concepts. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 463–71 CrossRef MEDLINE
e81.Porcari J, Bryant C, Comano F: Exercise physiology. Philadelphia: F. A. Davis Company 2015.
e82.Henderson A, Simon JW, Melia WM, Navein JF, Mackay BG: Heat illness. A report of 45 cases from Hong Kong. J R Army Med Corps 1986; 132: 76–84.
e83.Shibolet S, Coll R, Gilat T, Sohar E: Heatstroke: Its clinical picture and mechanism in 36 cases. Q J Med 1967; 36: 525–48.
e84.Adams WM, Hosokawa Y, Casa DJ: The timing of exertional heat stroke survival starts prior to collapse. Curr Sports Med Rep 2015; 14: 273–4 CrossRefMEDLINE
e85.Miller KC, Swartz EE, Long BC: Cold-water immersion for hyperthermic humans wearing American football uniforms. JAT 2015; 50: 792–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e86.Truxton TT, Miller KC: Can temperate-water immersion effectively reduce rectal temperature in exertional heat stroke? A critically appraised topic. J Sport Rehabil 2017; 26: 447–51 CrossRef MEDLINE
e87.Gaudio FG, Grissom CK: Cooling methods in heat stroke. J Emerg Med 2016; 50: 607–16.
e88.Costrini A: Emergency treatment of exertional heatstroke and comparison of whole body cooling techniques. Med Sci Sports Exerc 1990; 22: 15–8.
e89.Miller KC, Truxton T, Long B: Temperate-water immersion as a treatment for hyperthermic humans wearing American football uniforms. JAT 2017; 52: 747–52 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e90.Zhang Y, Davis JK, Casa DJ, Bishop PA: Optimizing cold water immersion for exercise-induced hyperthermia. A meta-analysis. Med Sci Sports Exerc 2015; 47: 2464–72 CrossRef MEDLINE
e91.Stewart TE, Whitford AC: Dangers of prehospital cooling: a case report of afterdrop in a patient with exertional heat stroke. J Emerg Med 2015; 49: 630–3 CrossRef MEDLINE
e92.DeMartini JK, Casa DJ, Stearns R, et al.: Effectiveness of cold water immersion in the treatment of exertional heat stroke at the Falmouth Road Race. Med Sci Sports Exerc 2015; 47: 240–5 CrossRefMEDLINE
e93.Butts CL, McDermott BP, Buening BJ, et al.: Physiologic and perceptual responses to cold-shower cooling after exercise-induced hyperthermia. JAT 2016; 51: 252–7 CrossRefMEDLINE
e94.Morrison KE, Desai N, McGuigan C, Lennon M, Godek SF: Effects of intravenous cold saline on hyperthermic athletes representative of large football players and small endurance runners. Clin J Sport Med 2018; 28: 493–9 CrossRef MEDLINE
e95.Taylor NAS, Caldwell JN, van den Heuvel AMJ, Patterson MJ: To cool, but not too cool. That is the question-immersion cooling for hyperthermia. Med Sci Sports Exerc 2008; 40: 1962–9 CrossRef MEDLINE
e96.Casa DJ, McDermott BP, Lee EC, Yeargin SW, Armstrong LE, Maresh CM: Cold water immersion: the gold standard for exertional heatstroke treatment. Exerc Sport Sci Rev 2007; 35: 141–9 CrossRef MEDLINE
e97.Proulx CI, Ducharme MB, Kenny GP: Effect of water temperature on cooling efficiency during hyperthermia in humans. J Appl Physiol 2003; 94: 1317–23 CrossRef MEDLINE
e98.Amit D, Ran Y, Yuval H: Misdiagnosis of exertional heat stroke and improper medical treatment. Mil Med 2011; 176: 1278–80 CrossRefMEDLINE
e99.Roberts WO: Exertional heat stroke and the evolution of field care. A physician‘s perspective. Temperature 2017; 4: 101–3.
e100.Proulx CI, Ducharme MB, Kenny GP: Safe cooling limits from exercise-induced hyperthermia. Eur J Appl Physiol 2006; 96: 434–45 CrossRef MEDLINE
e101.Holman ND, Schneider AJ: Multi-organ damage in exertional heat stroke. Neth J Med 1989; 35: 38–43.
e102.Heneghan HM, Nazirawan F, Dorcaratto D, et al.: Extreme heatstroke causing fulminant hepatic failure requiring liver transplantation: a case report. Transplant Proc 2014; 46: 2430–2 CrossRefMEDLINE
e103.Wallace RF, Kriebel D, Punnett L, Wegman DH, Amoroso PJ: Prior heat illness hospitalization and risk of early death. Environ Res 2007; 104: 290–5 CrossRef MEDLINE
e104.Hausfater P: Dantrolene and heatstroke: a good molecule applied in an unsuitable situation. Crit Care 2005; 9: 23–4.
e105.Leon LR, Bouchama A: Heat stroke. Compr Physiol 2015; 5: 611–47.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Zum Artikel

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...