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Kupferoberflächen reduzieren gefährliche Keime

Dienstag, 16. Juni 2009

Hamburg – Türgriffe und Lichtschalter aus Kupfer helfen, gefährliche Keime in Krankenhäusern zu stoppen. Das ist das Ergebnis eines Feldversuchs in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg. Dabei wurden über mehrere Monate jeweils zwei Krankenhausstationen mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus speziellen Kupferlegierungen ausgestattet.

Die benachbarten Bereiche behielten für den Forschungszweck ihre herkömmlichen Griffe und Schalter aus Aluminium, Edelstahl oder Plastik. Regelmäßige Proben zeigten, dass unter Alltagsbedingungen die Zahl der Antiobiotika-resistenten Bakterien (MRSA) auf den Kupferoberflächen um ein Drittel zurückging. Zudem fiel auch die Neubesiedlung der Kupfer-Türgriffe und Kupfer-Schalter durch Keime erheblich geringer aus.

„Die Ergebnisse machen Hoffnung“, sagt Jörg Braun, Chefarzt der I. Medizinischen Abteilung der Asklepios Klinik Wandsbek. Kontaktflächen wie Griffe und Schalter aus Kupfer könnten damit eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Hygienemaßnahmen wie der Händedesinfektion sein.

 Dies nutzt den Patienten unmittelbar: Auf den mit Kupferklinken ausgestatten Stationen infizierten sich weniger Patienten als auf den Kontrollstationen. Dieser Trend müsste allerdings in größeren Studien noch genauer untersucht werden. © hil/aerzteblatt.de

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