SucheTrefferlistemögliche Traumatisierung durch Impfung; viele Fälle trotz "offizieller Eliminierung"; Impfraten in D
Avatar #79783
am Freitag, 31. Mai 2019 um 22:31

@Pro-Natur

Genau so ist es! Setzen Sie sich mal ein paar Stunden beim kinderärztlichen Notdienst dazu - und sprechen mal mit den Ärzt*innen, die dort arbeiten! Wenn Sie danach noch der gleichen Meinung sind, reden wir weiter
Avatar #103488
am Samstag, 1. Juni 2019 um 08:33

Laute Impfgegner

Auch in dieser Kommentarspalte versuchen wieder die immer gleichen Impfgegner, das Bild zu prägen, sie sind aber nur eine kleine, laute Minderheit. Eine Bundestagspetition dieser Leute gegen die Impfpflicht ist übrigens gerade kläglich gescheitert: 3.544 Unterzeichner bei einem Quorum von 50.000. Ihre Irrationalität hat der vernünftigen Kritik an der geplanten Impfpflicht nur geschadet.
Avatar #771555
am Samstag, 1. Juni 2019 um 13:05

mögliche Traumatisierung durch Impfung; viele Fälle trotz "offizieller Eliminierung"; Impfraten in D

Es würde wohl viel bringen, wenn wieder mehr offen darüber diskutiert würde, daß "unten" bei den einzelnen Familien schließlich das als Entschiedungsdruck ankommt, was "ganz oben" auf Ebene der WHO aufgebaut wird, dann an nationale Regierungen zurückgegeben wird, von da an subnationale Regierungen z.B. der Bundesländer, und Regierungsbezirke, Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Arztpraxen, mit dem offziellen Ziel die Masern zu eliminieren. Nach einer starken Impfreaktion werden sich die Eltern halt denken, es müssen entweder Impfmasern, Impfmumps, Impfröteln oder Impfwindpocken gewesen sein, daher sei das Kind jetzt immun und eine zweite sei Impfung überflüssig. Ein Kind interpretiert eine Impfung u.U. als gewalttätigen Übergriff des Arztes, vor dem die Eltern es nicht beschützt haben. Auf diese empfundene Illoyalität kann das Kind dann mit Rückzug, "innerer Kündigung" oder Gekränktheit gegenüber den Eltern oder der Erwachsenenwelt reagieren. So eine Entwicklungsstörung wird dann wohl häufig wiederum als "Autismus" diagnostiziert.

Ideal wäre es, wenn Kinder nicht geimpft werden sobald sie eine deutliche Abwehrhaltung zeigen, bzw. in solchen Fällen erst dann geimpft werden, wenn sie denn Sinn der Impfung kognitiv verstehen können. Dies kollidiert allerdings mit den derzeitigen Empfehlungen von Impfungen im frühen Kindesalter, welche sowohl durch die Praxis früher Aufnahme in Gemeinschaftseinrichtungen als auch bei einigen Viren durch den Rückgang des erworbenen mütterlichen Nestschutzes motiviert sind.

In Griechenland, Litauen, Slovakai, Bulgarien, Tschechien, Luxemburg, Island, Irland, Österreich, Großbritannien sind die Masern laut Einschätzung der WHO seit 2017 offziell verschwunden. Gleichwohl haben diese Länder seit Anfang 2016 sämtlich höhere Maserninzidenzen als Deutschland, wo die Masern laut WHO seit 2018 wieder endemisch sein sollen. Seit 2016 sind mehr als 10% aller Masernfälle in Deutschland aus dem Ausland importiert worden, bei einem EU/EAA-Durchschnitt von 4,1%.

Die Impfrate in Deutschland zwischen 1980 und 2018 war laut ECDE historisch niedrig, sei gegenwärtig jedoch hoch. Der geschätzte Anteil nichtimmunisierter im Alter bis 20 Jahren liegt bei 2,9%, weit unter dem EU/EAA-Durchschnitt von 4,4%. Wobei ich bisher keinen Überblick gewonnen habe, wie genau die ECDE die Immunisierungsraten im einzelnen geschätzt hat. Offenbar wurden von Land zu Land völlig verschiedene Datenerhebungn zugrunde gelegt, unterschiedliche Schätz-Methoden angewandt, teilweise nur die 1. Impfung oder nur die 2. Impfung berücksichtigt, oder wurde auch auf Einsprüche der jeweiligen Regierungen reagiert.

Die im ECDE-Bericht auf S.7 angegebene Rate von 78% Ungeimpften an den Erkrankrankten für EU/EAA liegt deutlich über der sich aus Abbildung 2, Epid.Bull. 33/2019, S. 327 für die Zeit von 2016 bis 30.Juni 2018 ergebende Rate von ca. 70% für Deutschland, was erneut auf eine überdurchschnittliche Immunisierung in Deutschland hindeutet.
Avatar #79783
am Sonntag, 2. Juni 2019 um 00:43

Hysterische Eltern mit hysterischen Kindern...

wenn die Eltern selbst ihre eigene "Spritzenangst" auf das Kind übertragen, kommt das dabei heraus! Aber kleinen Kindern Ohrlöcher stechen und Knaben beschneiden lassen ist ok????
Offensichtlich waren unsere Eltern Monster - die haben uns draussen spielen lassen und aufgeschlagene Knie waren völlig normal.
Sind die Kinder denn heute aus Zucker und müssen 24/7 gepampert und vor allen Unbilden dieser Welt geschützt werden?
Eltern mit kleinen Kindern sollten am besten Google-Verbot bekommen!
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am Sonntag, 2. Juni 2019 um 10:55

LAUTE IMPFBEFÜRWORTER

Laute Impfbefürworter
Auch in dieser Kommentarspalte versuchen wieder die immer gleichen Impfbefürworter, das Bild zu prägen. Eine aktuelle Petition liegt schon bei ca. 135.000 Unterzeichnenden. Die Irrationalität der Impfmaximalisten hat der vernünftigen Kritik an der geplanten Impfpflicht nur geschadet. Hier der Link zur Petition, die KuhnJ natürlich geflissentlich verschweigt (Ich habe mir erlaubt, seinen Text ein wenig abzuwandeln, er eignet sich perfekt zur "Umdrehung" des Arguments):

https://www.openpetition.de/petition/online/deutschland-braucht-keine-impfpflicht

Ok, Platzhirsch KuhnJ meint er hätte mit SEINEN Statistiken die unumstössliche Wahrheit gepachtet und beruft sich auf seine "Wissenschaftlichkeit". Dabei sind nur wenige Statistiken unumstösslich; wie man weiß, kommt es auf die Interpretation an. Und welche man lieber weglässt (wie im aktuellen Petitionsbeispiel).

Was Practicus angeht: Die Eltern beim kinderärztlichen Notdienst so anzugehen, naja...
Zudem sind Kinder die dort landen eben die, denen auf die Schnelle nicht geholfen werden konnte. Und was können Eltern z.B. für eine allergische Reaktion wegen eines Bienenstichs oder Fieber das länger als 24 Stunden anhält oder Verletzungen?
"Google-Verbot" hätten einige Ärzte natürlich gerne, dann hätten sie wieder das Alleininterpretationsmonopol bei Krankheiten u. der "Götter-in-Weiß-Status" wäre weniger angekratzt.

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