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Achtsamkeit in der Psychotherapie: Viele Anregungen und neue Erkenntnisse

PP 15, Ausgabe Juli 2016, Seite 330

Barley, Ingrid

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Die jahrtausendealte Tradition der Achtsamkeitsschulung hat einen breiten Weg in die moderne Psychotherapie gefunden, überraschenderweise zunächst vorrangig in die Verhaltenstherapie. Das Buch wendet sich jedoch an Psychotherapeuten aller wichtigen Schulen: an die psychodynamischen, verhaltenstherapeutischen, humanistischen und systemischen Traditionen sowie an die Hypnosetherapie. Es will Achtsamkeit mit der Psychotherapie stärker – als bisher – integrierend verknüpfen und betrachtet diese Achtsamkeit aus der Perspektive der Wirksamkeit. Dabei wird unterschieden zwischen der achtsamkeitsinformierten, der achtsamkeitsbasierten und der achtsamkeitszentrierten Psychotherapie. Die Autoren stellen auch die Frage, welche Vorgehensweise und Haltungen sich ergeben, wenn man nicht versucht, die Achtsamkeit in das bestehende Gebäude einer psychotherapeutischen Schule einzubauen, sondern eine Methode entwickelt, die die Achtsamkeit ins Zentrum nimmt und dabei die ausgewählte Psychotherapieform im Hintergrund belässt. Seit den 1970er Jahren gibt es ein solches Verfahren: Die Hakomi-Methode. Sie wird ausführlich dargestellt und anhand zahlreicher Fallbeispiele illustriert.

Ein weiteres Kapitel widmet sich störungsspezifischen Anwendungen der Achtsamkeit bei Depression, Angst, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Alkoholabhängigkeit, Schmerz und Psychosen.

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Abschließend geht es um folgende Themen: „Die Achtsamkeit des Psychotherapeuten“, „Kritik, Grenzen und Gefahren der Anwendung von Achtsamkeit in der Psychotherapie“ sowie um „Neurobiologische Wirkungen der Achtsamkeitspraxis“.

Das reichhaltige Literaturverzeichnis umfasst über zwanzig Seiten. Das sehr umfangreiche, dennoch praxisorientierte Werk fordert dem Leser viel Zeit und Aufmerksamkeit ab und bietet dafür viele Anregungen und neue Erkenntnisse zu einem zentralen Bereich innerhalb der Psychotherapie. Ingrid Barley

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