Gehirngesundheit fördern: Die neue Aufklärungskampagne „Bevor du es vergisst“ informiert.
Mit der neuen Aufklärungskampagne „Bevor du es vergisst" will Lilly das Thema Gehirngesundheit stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Ziel ist es, Menschen über Möglichkeiten der Prävention zu informieren, um dadurch ihr individuelles Demenz-Risiko infolge der Alzheimer-Krankheit zu verringern. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Kampagne Sie und Ihre Patient:innen unterstützen kann.

Demenzerkrankungen sind schon heute eine enorme gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Im Jahr 2023 lebten in Deutschland schätzungsweise rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Aktuelle Prognosen sprechen dafür, dass die Zahl der Betroffenen bis 2050 auf rund 2,7 Millionen ansteigen könnte. Das hätte nicht nur eine deutlich höhere Belastung für das Gesundheitssystem zur Folge, sondern auch aus rein wirtschaftlicher Sicht weitreichende Konsequenzen: Schon im Jahr 2020 verursachten demenzielle Erkrankungen in Deutschland gesamtgesellschaftliche Kosten von rund 83 Milliarden Euro. Prognosen rechnen für das Jahr 2040 mit Kosten von etwa 141 Milliarden Euro, bis 2060 könnten sie auf rund 195 Milliarden anwachsen [1].
Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, rückt in der präventivmedizinischen Aufklärung zunehmend ein zentrales Konzept in den Fokus: aktive Maßnahmen für den langfristigen Erhalt der Gehirngesundheit zu ergreifen – damit das Gehirn über die gesamte Lebensspanne leistungsfähig bleibt.
Das Präventionspotenzial: Risikofaktoren minimieren
Die gute Nachricht vorweg: Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Demenz – in bis zu 2/3 der Fälle ausgelöst durch die Alzheimer-Krankheit [1] – senken. Viele Risikofaktoren lassen sich dabei selbst beeinflussen. Wie groß der präventive Nutzen des eigenen Handelns tatsächlich sein kann, belegen aktuelle Erkenntnisse einer Kommission des renommierten Fachblatts „The Lancet“, die sich gezielt mit der Demenzprävention, -intervention und -pflege befasst: Expert:innen gehen davon aus, dass bis zu 45 % der Demenzfälle potenziell verhindert oder verzögert werden könnten [2], wenn 14 bekannte Risikofaktoren über die gesamte Lebensspanne hinweg konsequent adressiert würden (Abbildung 1).

Die Umsetzungslücke schließen
Doch obwohl die Forschung um diese Risikofaktoren weiß, kommt es zu einer Umsetzungslücke in der Gesellschaft: Nur etwa die Hälfte aller guten Vorsätze findet tatsächlich den Weg in den Alltag [3]. Alltägliche Hürden wie Zeitmangel oder fehlende Unterstützung tragen dazu bei, dass diese Lücke zwischen Vorsatz und tatsächlichem Handeln bestehen bleibt. Hinzu kommt, dass das Wissen über beeinflussbare Risikofaktoren für Demenz in der Bevölkerung begrenzt ist [3].
Vom Wissen zum Handeln: Die Aufklärungskampagne „Bevor du es vergisst“
Genau hier setzt die neue bundesweite Kampagne, die Lilly im Vorfeld des Weltalzheimertags ins Leben gerufen hat, an. Statt den Blick auf den kognitiven Abbau zu richten, motiviert die Kampagne Betroffene, Interessierte und Ärzt:innen dazu, sich proaktiv um den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten zu kümmern. Das Muster des Abwartens soll durchbrochen und die aktive Vorsorge zur Gewohnheit werden. Die übergeordneten Ziele lauten:
Für das Thema Gehirngesundheit sensibilisieren
Risiken (er-)kennen lernen
Risiken minimieren
Neue Kampagnen-Webseite als zentrale Anlaufstelle
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die neue Webseite www.meine-gehirngesundheit.de, die eine Fülle an Informationen und Angeboten für die persönliche Vorsorge bündelt. Dazu gehören unter anderem ein wissenschaftlich fundierter Gedächtnistest, der eine erste Orientierung ermöglicht, sowie ein individueller Gesprächsleitfaden. Dieser kann Betroffenen helfen, sich gezielt auf ein Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin vorzubereiten und wichtige Fragen festzuhalten. Ergänzend zeigt die Website, wie sich Gewohnheiten im Alltag anpassen lassen, um den 14 Risikofaktoren Schritt für Schritt entgegenzuwirken.
Klicken Sie sich durch und empfehlen Sie die Webseite auch Ihren Patient:innen und allen Interessierten.
ZUR KAMPAGNEN-WEBSEITE
CMAT-52308
Quellen
DZNE (2026): Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. Faktenzentrale Demenz. Verfügbar unter: https://www.dzne.de/aktuelles/hintergrund/faktenzentrale/ (letzter Zugriff: 03.09.2026).
Livingston, G. et al. The Lancet 2024;404(10452), 572–628.
Reetz, K. et al. Neurol Res and Pract. 2026;8(1):30.
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugen