Frühzeitig und effektiv Typ-2-Diabetes behandeln – das empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft
Bei Typ-2-Diabetes ist eine frühzeitige effektive Blutzucker- und Gewichtskontrolle gefragt. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt den frühen Einsatz moderner inkretinbasierter Therapien, wenn die Therapieziele mit der Basistherapie und Metformin nicht erreicht werden.

Moderne inkretinbasierte Therapien sind heute ein fester Bestandteil der medikamentösen Behandlung bei Typ-2-Diabetes. Die aktuellen Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) fordern bei Typ-2-Diabetes eine frühzeitige Therapieintensivierung, beispielsweise mit Mounjaro® [1, *], sobald vereinbarte Therapieziele nicht erreicht werden [2]. Denn mit einer proaktiven Therapieanpassung können Symptome und Akutkomplikationen vermieden werden. Gleichzeitig sinkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse signifikant [3]. Die Therapiestrategie richtet sich dabei nach dem persönlichen Risikoprofil. Im Fokus stehen Parameter wie Glukosestoffwechsel, Körpergewicht, Blutdruck und Lipidstatus sowie Lebensstil. Individualisierte Therapieziele ermöglichen hierbei eine maßgeschneiderte Therapie für Menschen mit Typ-2-Diabetes [2].
Im Behandlungsalltag gefährdet jedoch oft die therapeutische Trägheit den Erfolg: Notwendige Intensivierungen bleiben häufig aus, meist aufgrund organisatorischer Hürden oder fehlender Patient:inneneinbindung [2, 3]. Die DDG ruft hier zu konsequenterem Handeln in der Ärzteschaft auf [2]. Denn eine verzögerte Intensivierung birgt Risiken: Liegt beispielsweise der Blutzucker längere Zeit über dem Zielbereich, steigt das Risiko für Folgekomplikationen, insbesondere für kardiovaskuläre Ereignisse [4, 5]. Eine frühzeitige, effektive Blutzuckerkontrolle, mit der Patientinnen und Patienten ihren HbA1c-Zielwert erreichen, senkt hingegen das Risiko für Folgeerkrankungen bei Typ-2-Diabetes [2, 6]. Außerdem ist auch eine Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes essenziell, um die Insulinsensitivität zu verbessern und den Glukosestoffwechsel positiv zu beeinflussen [2, 7].
Mounjaro®: der nächste Schritt nach Metformin für langfristig mehr Gesundheit
Mit seinem innovativen Wirkansatz ist Mounjaro® [1, *] GLP-1-Rezeptor-Agonisten einen Schritt voraus: Der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist aktiviert sowohl GIP- als auch GLP-1-Rezeptoren und hat durch seine GIP-Aktivität starke Effekte auf Fettgewebe und Fettstoffwechsel [1, 8, 9]. Außerdem erhöht Mounjaro® die Glukosesensitivität der β-Zellen des Pankreas, steigert die Insulinsekretion und verbessert die Insulinsensitivität [1].
Die DDG-Praxisempfehlung attestiert Mounjaro® bei Typ-2-Diabetes eine überlegene HbA1c- und Gewichtskontrolle gegenüber dem GLP-1-RA Semaglutid 1 mg [10]. Grundlage dafür sind die Ergebnisse der SURPASS-2-Studie, in der Mounjaro® gegenüber Semaglutid bereits in der ersten Erhaltungsdosis von 5 mg zu einer überlegenen HbA1c- und Gewichtsreduktion bei Menschen mit Typ-2-Diabetes führte [1, 11]. Ferner zeigte Mounjaro® positive Effekte auf Blutdruck [11, a], Triglyceride [11, b] und Taillenumfang [12, c].
Zentraler Baustein einer personalisierten Therapie des Typ-2-Diabetes
Diese klinischen Daten unterstreichen die Relevanz einer frühzeitigen und effektiven medikamentösen Behandlung mit Mounjaro®. Gemäß der aktuellen DDG-Praxisempfehlungen kann Mounjaro® ein zentraler Baustein eines modernen Therapiekonzeptes bei Typ-2-Diabetes sein. Dies unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, ihre individuellen Therapieziele so früh wie möglich zu erreichen. Somit beeinflusst der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist nicht nur Blutzucker und Gewicht positiv, sondern er legt auch den Grundstein für ein längeres und gesünderes Leben bei Typ-2-Diabetes.
CMAT-11947
[*] Mounjaro® (Tirzepatid) ist angezeigt zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes als Ergänzung zu Diät und Bewegung als Monotherapie, wenn die Einnahme von Metformin wegen Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht angezeigt ist, zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes mellitus [1].
[a] Beobachtet in placebokontrollierten Phase-II-Studien mit Mounjaro® (5 mg, 10 mg, 15 mg) [11].
[b] Beobachtet in der SURPASS-2-Studie mit Mounjaro® (5 mg, 10 mg, 15 mg) vs. Semaglutid 1 mg [11].
[c] Beobachtet in der SURPASS-2-Studie mit Mounjaro® (5 mg, 10 mg, 15 mg) vs. Semaglutid 1 mg [12].
Quellen
Fachinformation Mounjaro®, aktueller Stand.
Gallwitz B et al.: Diabetol Stoffwechs 2025; 20: S193–S210
Kulzer B et al.: Diabetol Stoffwechs 2025; 20: S115–S126
UK Prospective Diabetes Study (UKPDS) Group. Lancet 1998; 352: 854-865
Khunti S et al.: Ther Adv Endocrinol Metab 2019; 10: 2042018819844694
Strain WD et al.: Diabetes Ther 2014; 5: 347-354
Lean MEJ et al.: Lancet Diabetes Endocrinol 2019; 7: 344-355
Samms RJ, et al.: Trends Endocrinol Metab. 2020; 31(6): 410–421.
Rudovich, N, et al.: Regul. Pept. 2007; 142: 138–145.
Gallwitz B et al.: Diabetol Stoffwechs 2024; 19: S186–S202. Supplemental Material.
Frias JP et al.: N Engl J Med 2021; 385(6): 503–515
Supplement to Frias JP et al.: N Engl J Med 2021; 385(6): 503–515