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Hautsache Adipositas: Gewichtsreduktion gehört auch in die dermatologische Praxis

  • Donnerstag, 6. November 2025
  • Quelle: Lilly Deutschland GmbH

Adipositas ist für die Haut kein Randthema, sondern ein Risikofaktor für zahlreiche Dermatosen und hat großen Einfluss auf Erkrankungen und ihre Therapie. Behandeln Dermatologinnen und Dermatologen Adipositas, profitieren Betroffene gleich mehrfach: durch Gewichtsverlust, einem besseren Hautstatus, höherer Therapieeffizienz und mehr Lebensqualität. Im Beitrag erfahren Sie mehr!

© Shutterstock/New Africa

Die Auswirkungen von Adipositas lassen sich in der dermatologischen Praxis hautnah erleben. Denn die chronische Erkrankung wirkt sich nicht nur auf innere Organe aus, sondern beeinflusst auch die Hautgesundheit direkt. So können zahlreiche dermatologische Erkrankungen in Verbindung mit Übergewicht bzw. Adipositas auftreten. Außerdem können sich bestehende Hauterkrankungen durch Adipositas verschlechtern. Vor diesem Hintergrund hat eine gezielte Behandlung der Adipositas auch in der dermatologischen Praxis eine hohe Relevanz [1].

Neben den körperlichen Auswirkungen ist auch die emotionale Belastung durch Adipositas und Hauterkrankungen enorm. Erkrankungen wie Psoriasis oder Akne, die für andere Menschen sichtbar sein können, verstärken Gefühle von Scham und Isolation. Betroffene ziehen sich dann meist aus sozialen Situationen zurück, was die Motivation zur Lebensstiländerung zusätzlich mindert.

Adipositas-Therapie in der dermatologischen Praxis – das lohnt sich!

Dermatologinnen und Dermatologen haben häufig eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Patientinnen und Patienten, da die Behandlung von Hauterkrankungen ein hohes Maß an Empathie und Verständnis erfordert. Die gezielte Behandlung von Adipositas bietet die Möglichkeit, Betroffene zu einer besseren Hautgesundheit und zu mehr Lebensqualität zu verhelfen [4-6].

Doch was ist bei der Adipositas-Therapie wichtig? Eine erfolgreiche Beratung beginnt mit der Erklärung, dass Adipositas eine komplexe, chronische Erkrankung mit vielschichtigen Ursachen ist. Lebensstiländerungen stellen dabei immer die Basistherapie dar, reichen jedoch für eine wirksame und nachhaltige Gewichtsreduktion häufig nicht aus. An dieser Stelle können medikamentöse Therapieoptionen helfen, das Gewicht gezielt und langfristig zu reduzieren.

Der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist Mounjaro® (Tirzepatid) [9, *] ist eine etablierte Therapieoption zur Behandlung von Menschen mit Adipositas [9]. Dank der Mounjaro®-Therapie erzielten Menschen mit Adipositas in der zulassungsrelevanten Studie SURMOUNT-1 eine Gewichtsreduktion von durchschnittlich 22,5 % [a] über einen Studienzeitraum von 72 Wochen [9, 10]. Auch die positiven Effekte auf Begleit- und Folgeerkrankungen der Adipositas, wie Prädiabetes oder Schlafapnoe, konnten in weiteren klinischen Studien belegt werden [9, 11, 12]. Die Mounjaro®-Therapie zeichnet sich außerdem durch eine ähnliche Verträglichkeit wie andere GLP-1-Rezeptor-Agonisten aus [9].

Die Behandlung der Adipositas erfolgreich in Ihrer Praxis umsetzen

Nutzen Sie Ihre besondere Rolle als Dermatologin bzw. Dermatologe, um Menschen mit Adipositas ganzheitlich zu unterstützen. Mit der richtigen Beratung und einer modernen Therapie können Sie helfen, die Belastungen durch Hauterkrankungen und Übergewicht zu lindern und neue Perspektiven für ein gesünderes Leben zu schaffen.


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[*] Mounjaro® (Tirzepatid) ist angezeigt als Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Diät und erhöhter körperlicher Aktivität zum Gewichtsmanagement, einschließlich Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung, bei Erwachsenen mit einem Ausgangs-BMI von ≥ 30 kg/m2 (Adipositas) oder ≥ 27 kg/m2 bis < 30 kg/m2 (Übergewicht) bei Vorliegen mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung (Hypertonie, Dyslipidämie, obstruktive Schlafapnoe, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes mellitus) [9].

[a] Prozentuale Gewichtsreduktion vom Ausgangsgewicht unter Mounjaro® 15 mg nach 72 Wochen. Unter Placebo Gewichtsreduktion um 2,4 % (-2,4 kg) in diesem Zeitraum (p < 0,001 für Überlegenheit gegenüber Placebo, adjustiert für Multiplizität). Bei kalorienreduzierter Ernährung und erhöhter körperlicher Aktivität. Berechnung mit Wirksamkeitsestimand [9, 10].


Literatur

  1. Darlenski R, et al.: Front Nutr. 2022; 9: 855573.

  2. García-Hidalgo L, et al.: Obesity Research. 1999.

  3. Scheinfeld, N. S. Clinics in Dermatology. 2004; 22(4): 303-309.

  4. Shipman, A. R., et al.: British Journal of Dermatology. 2011; 165(4): 743-750.

  5. Bremmer, S., et al.: Journal of the American Academy of Dermatology. 2010; 63(6): 1058-1069.

  6. Barros, G. et al.: Int. J. Mol. Sci. 2022; 23: 7499.

  7. Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e.V.: S2K-Lipodem, 5.0, 2024, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/037-012 (abgerufen am: 12.09.2025)

  8. Angst F, et al.: (2021). Journal of pain research. 2021; 14: 2931–2941.

  9. Fachinformation Mounjaro®, aktueller Stand: https://www.fachinfo.de/fi/pdf/023865

  10. Jastreboff AM, et al.: N Engl J Med. 2022; 387(3): 205–216.

  11. Jastreboff AM, et al.: N Engl J Med. 2025; 392(10):958–971.

  12. Malhotra A, Grunstein RR, Fietze I, et al.: N Engl J Med. 2024; 391: 1193–1205.

  13. Ituarte, B. et al.: (2024). Journal of Drugs in Dermatology. 23. 8287.

mr

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