Über die glykämische Kontrolle hinaus: kardiovaskuläre Endpunkte im Fokus
Kardiologe Prof. Stephan Schirmer: „Wir sehen erste Hinweise, dass sich die Gewichtsabnahme auch in Endpunktreduktionen widerspiegeln könnte“. Was das konkret für Menschen mit Typ-2-Diabetes bedeuten kann? Erfahren Sie mehr im Video.

Die Behandlung des Typ-2-Diabetes richtet heute den Blick auf mehr als entgleiste Blutzuckerwerte: Bei Menschen mit kardiovaskulärer Vorerkrankung muss der Herz- und Nierenfunktion eine besondere Beachtung beigemessen werden – dafür ist die konsequente Reduktion von Übergewicht von Bedeutung [1, 2]. Eine gezielte Gewichtsreduktion kann die Insulinresistenz verbessern und ist deshalb ein wichtiges Therapieziel bei Typ-2-Diabetes [1-3]. Sie kann zudem dazu beitragen, den Krankheitsverlauf langfristig positiv zu beeinflussen und kardiovaskuläre Folge- und Begleiterkrankungen zu reduzieren [3-5].
Welche Erkenntnisse liefert die SURPASS-CVOT-Studie für den heutigen Therapiestandard? Kardiologe Prof. Stephan Schirmer aus Kaiserslautern ordnet die CV-Daten zu Mounjaro® [6, *] im Video ein und erklärt, welche Bedeutung sie für die Erfolgsgeschichte Ihrer Patientinnen und Patienten haben können.
Gut zu wissen
Die Ergebnisse sind in die 2026 aktualisierte Praxisempfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft eingeflossen. Darin werden positive Effekte von Mounjaro® auf kardiovaskuläre und renale Endpunkte aufgeführt [7].
Sie möchten noch mehr über die Studie erfahren? Informieren Sie sich in unserem Study Short! Hier klicken.
CMAT-63195
Fußnoten
* Mounjaro® (Tirzepatid) ist angezeigt zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes als Ergänzung zu Diät und Bewegung als Monotherapie, wenn die Einnahme von Metformin wegen Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht angezeigt ist, zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes mellitus. Die Veränderung des Körpergewichts war ein sekundärer Endpunkt in den SURPASS -Studien. Mounjaro® (Tirzepatid) ist nicht zugelassen zur Reduktion des Risikos kardiovaskulärer Ereignisse [6].
Quellen
Davies MJ, et al.: Diabetes Care. 2022;45(11):2753–2786
Gallwitz B, et al.: Diabetol Stoffwechs. 2025;20:S193–S210
UKPDS Group. Lancet. 1998;352:854–865.
Lean MEJ, et al. Lancet Diabetes Endocrinol. 2019;7:344–355.
Adler AI, et al. Lancet. 2024;404(10448):145-155 (UKPDS 91) (Legacy effect), Lancet Diabetes Endocrinol. 2016;4(11):913-921.
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