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Adipositas im Griff behalten: Mit Empathie und Innovation zum Erfolg

  • Dienstag, 3. März 2026
  • Quelle: Lilly Deutschland GmbH

Adipositas ist keine Frage von fehlender Disziplin, sondern eine chronische Erkrankung – dennoch bleibt sie oft unbehandelt. Aktuelle Umfragen zeigen, wie wichtig eine empathische Ansprache und eine transparente Aufklärung über moderne Therapieoptionen für eine erfolgreiche Behandlung sind.

© Adobe Stock/Studio Romantic

Obwohl Adipositas von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als chronische Erkrankung anerkannt ist, bleibt sie im Praxisalltag häufig nur ein Randthema. Zwei aktuelle Umfragen [1, 2] von Lilly zeigen: Viele Ärztinnen und Ärzte sprechen Adipositas bei ihren Patientinnen und Patienten nicht offen an. Und wenn sie die Erkrankung thematisieren, empfehlen sie meist nur die Anpassung des Lebensstils. Diese Maßnahmen sind zwar eine wichtige Basis der Therapie, führen jedoch oft nicht zu signifikanten Behandlungserfolgen [3, 4]. Eine proaktive, empathische Ansprache sowie eine transparente Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie und eine gesunde Zukunft.

Verstehen schafft Vertrauen

Ein verständnisvolles und vorurteilsfreies Gespräch zeigt Menschen mit Adipositas, dass ihre Erkrankung ernst genommen wird. Zu einer vollständigen Beratung gehört die transparente Aufklärung über geeignete Behandlungsmethoden, inklusive inkretinbasierter Therapieoptionen [5, 6].

Eine Mehrheit der hausärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte empfiehlt Menschen mit Adipositas bislang lediglich Lebensstiländerungen. Medikamente werden meist erst auf Nachfrage durch die Patientinnen und Patienten verschrieben. Dabei sind viele Menschen mit Adipositas offen für moderne Medikamente: Fast die Hälfte der befragten Erwachsenen möchte diese Unterstützung. Ein Grund für die ärztliche Zurückhaltung sind die Kosten für die Patientinnen und Patienten, da die Medikamente nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Doch die Umfrage zeigt: Betroffene sind hochmotiviert, etwas gegen ihre Erkrankung zu unternehmen und die Kosten zu tragen.

Erfolgschancen besser nutzen

Für Witold Rak zählen moderne Medikamente genauso wie Lebensstilanpassungen zu einem vollständigen Therapieangebot. Eine transparente Aufklärung zu Wirkweise, Nebenwirkungen und Kosten sind entscheidend, um Ängste abzubauen und eine gemeinsame Therapieentscheidung zu fördern [7]. „Sind Arzt und Patient gleichermaßen informiert, mündet Wissen in Handeln“, betont Rak.

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CMAT-13279

Quellen

  1. Umfrage Lilly/Doc Check, November 2025, Data on file.

  2. Umfrage Lilly/Civey, November 2025, Data on file.

  3. Hall KD, Kahan S. Med Clin North Am. 2018; 102(1): 183–197.

  4. Melby CL, et al.: Nutrients. 2017; 9(5): 468.

  5. Busetto L, et al.: Eat Weight Disord. 2021; 27(2): 761–768.

  6. Lau DCW, et al.: Clin Obes. 2025; 15(1): e12701

  7. Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) e.V. Interdisziplinäre S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Version 5.0 Oktober 2024. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/050-001 (letzter Zugriff: 23.01.2026)

mr

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