Aktuelle Tests

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Endovaskuläre und offene Behandlung des Bauchaortenaneurysmas

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 813-9; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0813
Schmitz-Rixen, Thomas; Böckler, Dittmar; Vogl, Thomas J.; Grundmann, Reinhart T.

Ein Bauchaortenaneurysma ist eine Wandschwäche im Bereich des abdominalen Abschnitts der Aorta, die dazu führt, dass sich das Gefäß aufgrund der veränderten Fluss- und Druckverhältnisse des Blutes in diesem Bereich erweitert oder balloniert. Die Frage die sich stellt ist, wann soll offen oder endovasakulär operiert werden. Thomas Schmitz-Rixen und Co-Autoren stellen Operationsindikation, Operationsverfahren und Ergebnisse bei der Versorgung asymptomatischer und rupturierter abdominaler Aortenaneurysmen vor.

Teilnahmemöglichkeit von 27.11.2020 bis 26.11.2021, Ergebnis ab 25.12.2020

3

Computerassistierte Chirurgie in der Orthopädie und Traumatologie

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 793-800; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0793
Stübig, Timo; Windhagen, Henning; Krettek, Christian; Ettinger, Max

Computerassistierte orthopädisch-traumatologische Verfahren bieten viele Möglichkeiten in der orthopädisch-unfallchirurgischen Chirurgie, die den Operateur bei Planung und Durchführung eines Eingriffes unterstützen können. Timo Stübig und Co-Autoren stellen die Evidenzlage für die Anwendungsbereiche vor und zeigen die aktuelle Datenlage auf.

Teilnahmemöglichkeit von 20.11.2020 bis 19.11.2021, Ergebnis ab 18.12.2020

3

Akute Appendizitis im Kindes- und Erwachsenenalter

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 764-74; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0764
Téoule, Patrick; de Laffolie, Jan; Rolle, Udo; Reißfelder, Christoph

Die akute Appendizitis tritt häufig auf und gehört zu den bedeutendsten Differenzialdiagnosen des unklaren Abdomens. Patrick Téoule und Co-Autoren erläutern wie die Diagnose gesichert werden sollte und was neben Anamnese und klinischer und Laboruntersuchung erfolgen sollte. Die Autoren erläutern, wann welche therapeutischen Maßnahmen im Kindes- und Erwachsenenalter zum Einsatz kommen.

Teilnahmemöglichkeit von 06.11.2020 bis 05.11.2021, Ergebnis ab 04.12.2020

3

Fehlende Standards zur Bauchdeckenentlastung nach Abdominaloperationen

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 737-44; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0737
Güsgen, Christoph; Willms, Arnulf; Schaaf, Sebastian; Prior, Marcus; Weber, Carsten; Schwab, Robert

Ab wann kann die Bauchdecke nach einer Abdominaloperation in welchem Umfang wieder belastet werden? Dieser Frage gehen Christoph Güsgen und Co-Autoren in ihrer Übersicht nach. Die Autoren zeigen, dass eine längere Entlastung der Bauchdecke nach Abdominal-OP nicht das Risiko einer Narbenhernie verringert. Ihre Analyse zeigt zudem, dass keine standardisierten Empfehlungen zur Bauchdeckenentlastung nach Abdominal-OP vorliegen.

Teilnahmemöglichkeit von 02.11.2020 bis 29.10.2021, Ergebnis ab 27.11.2020

3

Geschlechtsangleichende Hormontherapie bei Geschlechtsinkongruenz

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 725-32; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0725
Meyer, Gesine; Boczek, Ute; Bojunga, Jörg

Eine Geschlechtsinkongruenz – auch Transsexualität genannt – liegt vor, wenn biologisches Geschlecht und empfundene Geschlechtsidentität nicht übereinstimmen. Als Transfrauen bezeichnet man biologisch männliche Menschen mit weiblicher Geschlechtsidentität, als Transmänner entsprechend biologisch weibliche Menschen mit männlicher Geschlechtsidentität. Ziel dieses Artikels von Gesine Meyer und Co-Autoren im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 725-31) ist es, die aktuellen Erkenntnisse und Empfehlungen zur geschlechtsangleichenden Hormontherapie sowie Besonderheiten, die in der haus- und fachärztlichen Mitbetreuung zu berücksichtigen sind, zu vermitteln.

Teilnahmemöglichkeit von 23.10.2020 bis 22.10.2021, Ergebnis ab 20.11.2020

3

Vergiftungen durch Pilze

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 701-8; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0701
Wennig, Robert; Eyer, Florian; Schaper, Andreas; Zilker, Thomas; Andresen-Streichert, Hilke

Saisonal bedingt häufen sich aktuell die Anfragen in den Giftinformationszentren zu möglichen Pilzvergiftungen. Robert Wennig und Co-Autoren beschreiben die zehn wichtigsten Vergiftungssyndrome mit typischer Symptomatik, Latenzzeit, Therapie und gegebenenfalls Antidota. Der Wirkungsmechanismus, die relevanten Toxine sowie die analytischen Möglichkeiten werden ebenfalls dargestellt.

Teilnahmemöglichkeit von 16.10.2020 bis 15.10.2021, Ergebnis ab 13.11.2020

3

Cochlea-Implantation

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 690-700; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0690
Dazert, Stefan; Thomas, Jan Peter; Loth, Andreas; Zahnert, Thomas; Stöver, Timo

Schwerhörigkeiten, die aufgrund ihres Schweregrades mit konventionellen Hörgeräten nicht erfolgreich zu versorgen sind, können bei Kindern zu schwerwiegenden Hör- und Sprachentwicklungsstörungen und bei Erwachsenen zu kommunikativer und sozialer Deprivation führen. Stefan Dazert, Jan Peter Thomas und Co-Autoren stellen vor, durch welche medizintechnischen und mikrochirurgischen Entwicklungen sich die Indikationsbereiche der Cochlea-Implantation für Erwachsene mit progredienter Schwerhörigkeit im Alter erweitert und zu einer Neustrukturierung des Versorgungsprozesses in Deutschland geführt haben.

Teilnahmemöglichkeit von 09.10.2020 bis 08.10.2021, Ergebnis ab 06.11.2020

3

Gebrechlichkeit als Prognosefaktor in der Intensivmedizin

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 668-73; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0668
Jung, Christian; Bruno, Raphael Romano; Wernly, Bernhard; Wolff, Georg; Beil, Michael; Kelm, Malte

Der Anteil der Hochbetagten auf Intensivstationen nimmt zu. Aber nicht jeder sehr alte Patient ist auch gebrechlich. Gebrechlichkeit ist ein unabhängiger Parameter, der zur Prognoseabschätzung von kritisch kranken Patienten dienen kann. Zur Einschätzung der Gebrechlichkeit stehen unterschiedliche diagnostische Methoden zur Verfügung. Christian Jung und Co-Autoren untersuchen, welche Scores sich für den Einsatz eignen.

Teilnahmemöglichkeit von 02.10.2020 bis 01.10.2021, Ergebnis ab 30.10.2020

3

Akute infektiöse Gastroenteritis im Säuglings- und Kindesalter

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 615-24; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0615
Posovszky, Carsten; Buderus, Stephan; Claßen, Martin; Lawrenz, Burkhard; Keller, Klaus-Michael; Koletzko, Sibylle

Trotz Einführung der Rotavirusimpfung und ambulanter Therapieoption ist die akute infektiöse Gastroenteritis mit circa 9 % der stationären nichttraumatisch bedingten Fälle bei 1- bis 5-Jährigen die zweithäufigste Erkrankung, die zu einer notfallbedingten Hospitalisierung führt. Ursache sind häufig virale Infektionserreger. Carsten Posovszky und Co-Autoren erläutern, wie nach aktueller Leitlinie eine alters- und stadiengerechte Diagnostik und Therapie vorzunehmen sind.

Teilnahmemöglichkeit von 11.09.2020 bis 10.09.2021, Ergebnis ab 09.10.2020

3

Operationsindikation und Operationszeitpunkt bei der Divertikelkrankheit

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 591-6; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0591
Lock, Johan Friso; Galata, Christian; Reißfelder, Christoph; Ritz, Jörg-Peter; Schiedeck, Thomas; Germer, Christoph-Thomas

Die Divertikelkrankheit ist eine der häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland circa 130 000 Patienten mit Divertikelkrankheit stationär behandelt. Hinsichtlich der Indikation zur Operation haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten wesentliche Veränderungen hin zu einer differenzierteren und Patienten- sowie typengerechten Therapieempfehlung ergeben. Johan Friso Lock, Christian Galata und Co-Autoren stellen die aktuellen Operationsindikationen und Operationszeitpunkte der Divertikelkrankheit vor.

Teilnahmemöglichkeit von 31.08.2020 bis 30.08.2021, Ergebnis ab 28.09.2020

3

Colitis ulcerosa – Diagnostische und therapeutische Algorithmen

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 564-73; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0564
Kucharzik, Torsten; Koletzko, Sibylle; Kannengießer, Klaus; Dignaß, Axel

Die Inzidenz der Colitis ulcerosa nimmt weltweit zu. In Deutschland sind mindestens 150 000 Menschen daran erkrankt. Die Ätiopathogenese ist bislang nicht vollständig aufgeklärt. Torsten Kucharzik und Co-Autoren erläutern, wie eine individuelle abgestimmte Behandlung bei Kindern- und Erwachsenen vorzunehmen ist und welche Besonderheiten zu beachten sind.

Teilnahmemöglichkeit von 17.08.2020 bis 16.08.2021, Ergebnis ab 14.09.2020

3

Häusliche Gewalt gegen Männer

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 534-41; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0534
Kolbe, Verena; Büttner, Andreas

Ähnlich wie betroffene Frauen, wenden sich auch Männer, die Opfer häuslicher Gewalt werden, mit ihren Verletzungen zunächst an Hausärzte oder an Notaufnahmen. Verena Kolbe und Andreas Büttner stellen aktuelle Daten vor und erläutern Prävalenz und Risikofaktoren und zeigen auf, wie die Präventionsarbeit vorgenommen werden könnte.

Teilnahmemöglichkeit von 03.08.2020 bis 02.08.2021, Ergebnis ab 31.08.2020

3

Diagnostik und Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 513-9; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0513
Stahl, Andreas

Etwa 50 Prozent aller Erblindungen in Deutschland sind auf die altersabhängige Makuladegeneration zurückzuführen. Die Prävalenz ist steigend. Risikofaktoren sind Alter, genetische Veranlagung und Nikotinkonsum. Andreas Stahl erläutert das diagnostische Vorgehen und stellt die therapeutischen Möglichkeiten vor.

Teilnahmemöglichkeit von 20.07.2020 bis 19.07.2021, Ergebnis ab 17.08.2020

3

Spontane intrakranielle Hypotension

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 480-7; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0480
Urbach, Horst; Fung, Christian; Dovi-Akue, Philippe; Lützen, Niklas; Beck, Jürgen

Die spontane intrakranielle Hypotension ist ein unterdiagnostiziertes Krankheitsbild. Leitsymptom ist der lageabhängige, im Stehen stärkere und insgesamt über den Tag zunehmende Kopfschmerz. Typisch ist der eher rasche Beginn. Horst Urbach und Co-Autoren beschreiben Diagnostik und Therapie des Krankheitsbildes, das vom postpunktionellen Kopfschmerz und vom postoperativen Liquorverlust abgegrenzt wird.

Teilnahmemöglichkeit von 06.07.2020 bis 05.07.2021, Ergebnis ab 03.08.2020

3

Artifizielle Störungen: Das Vortäuschen von Krankheiten im klinischen Alltag

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 452-9; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0452
Hausteiner-Wiehle, Constanze; Hungerer, Sven

Das krankhafte Vortäuschen von Krankheiten geht einher mit vielfältigen Formen der Symptompräsentation. Die Dunkelziffer ist hoch. Constanze Hausteiner-Wiehle und Sven Hungerer erläutern, wie man mit einem wachsamen, transparenten, emphatischen und bewältigungsorientierten Umgang den Patienten therapieren kann und stellen mögliche Indizien im Rahmen der Diagnostik vor.

Teilnahmemöglichkeit von 26.06.2020 bis 25.06.2021, Ergebnis ab 24.07.2020

3

Therapie von leichtem und mittelschwerem Asthma bei Erwachsenen

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 434-43; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0434
Lommatzsch, Marek; Buhl, Roland; Korn, Stephanie

In der Therapie kommen nichtmedikamentöse Behandlungsansätze wie Schulungen , sportliche Aktivität und Rehabilitation zum Einsatz sowie medikamentöse Maßnahmen. Marek Lommatzsch und Co-Autoren zeigen auf, wie die bessere Identifizierung von Asthma-Phänotypen erfolgen kann und stellen neue phänotypspezifische Therapieoptionen vor.

Teilnahmemöglichkeit von 19.06.2020 bis 18.06.2021, Ergebnis ab 17.07.2020

3

Beinlängendifferenz – Therapieindikationen und -strategien

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 405-11; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0405
Vogt, Björn; Gosheger, Georg; Wirth, Thomas; Horn, Joachim; Rödl, Robert

Meistens ist eine Beinverkürzung die Ursache für unterschiedliche Beinlängen. Es wird kontrovers diskutiert, welchen Einfluss eine Beinlängendifferenz auf Schmerzen und Langzeitfolgen am Bewegungsapparat hat. Björn Vogt und Co-Autoren berichten über Therapieindikationen und –möglichkeiten und diskutieren Langzeitfolgen und mögliche Einschränkungen.

Teilnahmemöglichkeit von 12.06.2020 bis 11.06.2021, Ergebnis ab 10.07.2020

3

Lipödem – Pathogenese, Diagnostik und Behandlungsoptionen

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 396-403; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0396
Kruppa, Philipp; Georgiou, Iakovos; Biermann, Niklas; Prantl, Lukas; Klein-Weigel, Peter; Ghods, Mojtaba

Die Prävalenz des Lipödems wird auf circa 10 % in der weiblichen Gesamtbevölkerung geschätzt. Der Leidensdruck der Betroffenen ist hoch. Die angenommenen erkrankungsbezogenen Therapiekosten sind derzeit schwer kalkulierbar, da der behandlungsbedürftige Anteil der Betroffenen unklar verbleibt. Philipp Kruppa und Co-Autoren geben einen Überblick über die Diagnose und die stadiengerechten Behandlungsoptionen.

Teilnahmemöglichkeit von 01.06.2020 bis 31.05.2021, Ergebnis ab 29.06.2020

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Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 376-85; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0376
Berliner, Dominik; Hänselmann, Anja; Bauersachs, Johann

Die chronische Herzinsuffizienz schränkt, wenn sie unbehandelt ist, die Lebensqualität der Betroffenen relativ ein. Hinzu kommt, dass diese Patienten ein hohes Risiko für wiederholte Kranken­haus­auf­enthalte haben, und die Mortalität für die Patienten mit Herzinsuffizienz erhöht ist. Dominik Berliner und Co-Autoren erläutern, wie durch eine leitliniengerechte Behandlung der chronischen systolischen Herzinsuffizienz, bestehend aus einer medikamentösen Therapie und einer gegebenenfalls zusätzlichen Devicetherapie, die Prognose betroffener Patienten signifikant verbessert werden kann.

Teilnahmemöglichkeit von 22.05.2020 bis 21.05.2021, Ergebnis ab 19.06.2020

3

Neurofibromatosen

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 354-60; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0354
Farschtschi, Said; Mautner, Victor-Felix; Lawson McLean, Anna Cecilia; Schulz, Alexander; Friedrich, Reinhard E.; Rosahl, Steffen K.

Neurofibromatosen sind genetisch und klinisch unterschiedliche Krankheitsbilder mit variablem Verlauf. Klinisch bedeutsam sind neurologische Funktionsstörungen, Malignisierung und psychosoziale Belastung. Said Farschtschi und Co-Autoren beschreiben diagnostische und therapeutische Strategien und zeigen auf, wie aktuelle pathophysiologische Erkenntnisse zu gezielten Behandlungsansätzen führen.

Teilnahmemöglichkeit von 15.05.2020 bis 14.05.2021, Ergebnis ab 12.06.2020

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Koronarstentthrombosen – Prädiktoren und Prävention

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 320-6; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0320
Ullrich, Helen; Münzel, Thomas; Gori, Tommaso

Stentthrombosen stellen eine gefürchtete Komplikation nach Stentimplantationen dar. Sie gehen mit einer Mortalität zwischen 5 und 45 % einher. Helen Ullrich und Koautoren erläutern die Vorgehensweise für eine differenzierte Risikostratifizierung und stellen innovative Therapiekonzepte vor, die einen multimodalen Behandlungsansatz mit nachhaltiger Auswirkung auf die Inzidenz ermöglichen.

Teilnahmemöglichkeit von 01.05.2020 bis 30.04.2021, Ergebnis ab 29.05.2020

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Schwindelsyndrome

Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 300-10; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0300
Strupp, Michael; Dlugaiczyk, Julia; Ertl-Wagner, Birgit Bettina; Rujescu, Dan; Westhofen, Martin; Dieterich, Marianne

Schwindel ist ein Leitsymptom verschiedener Erkrankungen und die Ursachen sind vielfältig. Eine Störung, die vom Innenohr, Gleichgewichtsnerv, Hirnstamm oder vom Kleinhirn ausgeht, kann Grund für auftretende Schwindelbeschwerden sein. Aber auch psychische Faktoren, wie beispielsweise beim funktionellen Schwindel, oder bestimmte Grunderkrankungen sowie unerwünschte Wirkungen von Medikamenten können das Auftreten von Schwindelsyndromen begünstigen. Michael Strupp und Co-Autoren geben einen Überblick über die neuen Erkenntnisse zur Diagnosestellung, Pathophysiologie, Genetik, Ätiologie und Therapie von Schwindelsyndromen.

Teilnahmemöglichkeit von 24.04.2020 bis 24.04.2021, Ergebnis ab 22.05.2020