Demenz: Antikoagulanzien könnten kognitiven Abbau verlangsamen

Stockholm – Fast jeder 5. Mensch mit Morbus Alzheimer leidet unter Vorhofflimmern. Bei vielen wird auf die Verordnung von oralen Antikoagulanzien verzichtet. Dabei sind die heute bevorzugten direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) auch bei Menschen mit Demenzen sicher. Eine Registeranalyse hat untersucht, ob sie neben Schlaganfällen auch vor einem Fortschreiten der Demenz schützen (European Heart Journal 2026; DOI: 10.1093/eurheartj/ehag584).
In Schweden werden die meisten Menschen mit Demenz dem 2007 eingerichteten „Swedish Registry for Cognitive/Dementia Disorders“ (SveDem) gemeldet. Wegen der einheitlichen Personennummer konnte ein Team um Maria Eriksdotter vom Karolinska Institut in Stockholm leicht ermitteln, dass bei 7.308 Patientinnen und Patienten gleichzeitig ein Vorhofflimmern bestand.
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