4.000 Versorgungsassistentinnen in Deutschland
Berlin – Acht bis zehn Prozent aller Hausarztpraxen in Deutschland beschäftigen eine sogenannte Versorgungsassistentin (VERAH). Ulrich Weigeldt, der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, überreichte Anfang März der 4.000sten VERAH ihre Urkunde nach einer entsprechenden Fortbildung am Institut für hausärztliche Fortbildung (IhF).
Er betonte dabei die Bedeutung der VERAH für die Praxen: Hochmotivierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen seien eine wertvolle Entlastung für den Hausarzt, die Patienten fänden in der VERAH jederzeit eine kompetente Ansprechpartnerin. Auch als Schnittstelle zwischen Hausarzt, Krankenhaus und Pflege sei eine VERAH eine Bereicherung für jedes Praxisteam, so Weigeldt.
Die VERAH-Fortbildung richtet sich vor allem an Medizinische Fachangestellte mit Berufserfahrung in einer Hausarztpraxis. Sie umfasst ein Curriculum von 200 Stunden. Darin enthalten sind unter anderem Präsenzfortbildungen und ein einwöchiges Praktikum in einer Einrichtung des Gesundheitswesens. Das IhF hat die Fortbildung zusammen mit dem Verband medizinischer Fachberufe entwickelt.
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