Adipositas: BMI als alleiniger Maßstab für Therapieentscheidungen unzureichend

Berlin – Der Body-Mass-Index (BMI) reicht als alleiniger Maßstab zur Beurteilung von Übergewicht und Adipositas nicht aus. Darauf weisen sowohl aktuelle Forschungsarbeiten als auch Fachleute hin. Neue datengetriebene Modelle könnten künftig helfen, individuelle Gesundheitsrisiken präziser zu erfassen und Therapieentscheidungen gezielter zu treffen.
Der BMI wird weiterhin breit zur Einteilung von Übergewicht und Adipositas genutzt und dient häufig als Grundlage für Therapieentscheidungen – etwa beim Einsatz von Inkretinmimetika zur Adipositasbehandlung. „Im Zeitalter von Medikamenten zur Gewichtsreduktion wie Mounjaro und Wegovy ist dies wichtiger denn je“, heißt es in einem Überblick von New Scientist. „Medikamente gegen Adipositas werden derzeit auf der Grundlage von BMI-Grenzwerten verschrieben.“
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