Aktivitäten mit hoher Druckbelastung scheinen Gelenkersatz-OPs an der Hüfte zu reduzieren

Colchester/Odense – Als High-Impact-Sportarten bezeichnet man Disziplinen, die mit starken Stauchungen und Stoßbelastungen des Bewegungssystems, insbesondere auch der Knie- und Hüftgelenke, einhergehen. Dem entsprechend hören von Cox- oder Gonarthrose Betroffene häufig Warnungen vor High-Impact-Sport und den Rat, sich lieber mit Low-Impact-Aktivitäten – und damit vermeintlich gelenkschonender – fit zu halten.
Allzu große Vorsicht ist dabei aber möglicherweise unnötig oder sogar kontraproduktiv. Eine dänische Registerstudie zeigte nämlich, dass an Coxarthrose Erkrankte, die High-Impact-Sport trieben, sogar ein vermindertes Risiko hatten, in den nächsten 12 Monaten eine Hüft-Totalendoprothese (TEP) zu erhalten.
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