American Football: Viele Profis entwickeln chronisch-traumatische Enzephalopathie

Boston – Die häufigen Zusammenstöße mit dem Kopf hinterlassen beim American Football Spuren im Gehirn der Spieler. Eine Analyse von US-Hirnbanken fand bei fast allen Profis histopathologische Merkmale einer chronisch-traumatischen Enzephalopathie. Die Forschenden schätzen die Prävalenz im BMJ (2026; DOI: 10.1136/bmj-2026‑100418) auf mindestens 25 % und damit deutlich höher als bisher angenommen.
US-Football-Profis erleiden während einer Saison mehr als 1.000 „Head Impacts“. Diese sind selten so stark, dass es zu einem klinischen Schädel-Hirn-Trauma kommt. Doch in der Masse können die Impulse das Gehirn vermutlich ebenso stark schädigen wie beim Boxen.
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