Angst vor Nebenwirkungen: Barrieren für die Nutzung der HIV-Präexpositionsprophylaxe

Berlin – Wenn Männer mit Anspruch auf eine HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) diese nicht wahrnehmen, kann das offenbar je nach Wohnort und Personengruppe unterschiedliche Gründe haben. Das geht aus einer Befragung hervor, die auf dem 68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) vorgestellt wurde (Abstract V(A)26, BMC Public Health, 2026; DOI: 10.1186/s12889-026-27039-3)
In deutschen Bundesländern mit einer geringen PrEP-Verordnenden-Dichte gaben Befragte neben der schlechten Erreichbarkeit von HIV-Spezialisten häufiger an, dass sie nicht mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin über ihr Sexleben sprechen wollten (29,5 % versus 16,0 %).
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