Antirheumatika in der Schwangerschaft: Trend zu einer großzügigeren Anwendung von Biologika

Barcelona – Ergebnisse einer Umfrage unter Expertinnen und Experten der EULAR-Task-Force (European Alliance of Associations for Rheumatology) zeigen eine Tendenz hin zu einer individualisierten, an der Krankheitsaktivität orientierten Verschreibungspraxis sowie ein wachsendes Vertrauen in die relative Sicherheit zahlreicher Rheumamedikamente beim Einsatz während der Phase der Familienplanung, der Schwangerschaft und der Stillzeit sowie bei Männern mit Kinderwunsch (EULAR Rheumatology Open 2026; DOI: 10.1016/j.ero.2026.03.002).
Unter den Tumornekrosefaktor-Hemmern (TNFi) würden 84 % der Befragten das Fc-freie Präparat Certolizumab verschreiben, unabhängig davon, ob die Patientin schwanger ist oder nicht. Der Prozentsatz ist bei anderen TNFi niedriger (Etanercept 33 %, Infliximab 21 %, Adalimumab 21 % und Golimumab 16 %).
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