Vermischtes

Atemwegsliga kritisiert Wissensdefizite bei Ärzten und Patienten

  • Mittwoch, 4. April 2012

Nürnberg – Ärzte und Patienten haben in fast allen Asthma-Themengebieten Wissens­defizite. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Atemwegsliga, Carl-Peter Criée, anlässlich des 53. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

Hintergrund für die Behauptung ist eine Befragung bei 295 Ärzten durch das Zentrum Öffentliche Gesundheitspflege der Medizinischen Hochschule Hannover im Auftrag der Atemwegsliga. Dabei erreichten die Hausärzte im Schnitt 58 Prozent der maximalen Punktzahl, während die Weiterbildungsassistenten im Schnitt 57 Prozent erreichten. Criée vermutet, dass die Inhalte der Leitlinien möglicherweise „intuitiv umgesetzt werden“ und sieht zur Klärung dieser Frage noch Forschungsbedarf.

Ein weiteres Arbeitsfeld sieht die Atemwegsliga nach eigenen Angaben darin, künftig jüngere Patienten besser zu erreichen. Mit einer im August des vergangenen Jahres gestarteten Facebook-Präsenz, einem Twitter- und einem YouTube-Kanal sowie audiovisuellen Medien will die Atemwegsliga jüngere Zielgruppen gewinnen und für das Thema „Lunge“ interessieren.

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