Vermischtes

Ausgaben für Impfstoffe sinken

  • Dienstag, 18. August 2009

Berlin – Im ersten Quartal 2009 sanken die Impfstoffumsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38,9 Prozent. Das belegen Berechnungen, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) durchgeführt hat.

„Während sich Bundesgesundheitsministerium und Krankenkassen auf eine Ausweitung der Finanzierung von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe geeinigt haben, ist der gesundheitspolitisch initiierte Ausgabenanstieg bei anderen Impfstoffen vorerst gestoppt“, kommentiert die ABDA die aktuellen Zahlen.

Gründe dafür seien unter anderem rückläufige Abgaben von Impfstoffen gegen FSME und HPV. 2008 war der Zuwachs gegenüber 2007 auf 7,3 Prozent gesunken; ein Jahr zuvor hatte das Plus noch bei 57,3 Prozent gelegen. 2007 wurden Schutzimpfungen in den Pflichtleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen.

Im ersten Quartal 2009 wurden insgesamt 179 Millionen Euro mit Impfstoffen umgesetzt, im Vergleichsquartal 2008 waren es noch 293 Millionen Euro gewesen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1,349 Milliarden Euro in Impfstoffe investiert. Darunter 216 Millionen Euro für HPV-, 285 Millionen Euro für Influenza- und 266 Millionen Euro für FSME-Impfstoffe.

hil

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