Vermischtes

Behinderten­beauftragter fordert mehr Hilfen für Contergan-Opfer

  • Dienstag, 29. Januar 2013
Dieses Dialog-Fenster öffnen

Berlin – Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU), hat sich für eine Aufstockung der Mittel für Contergan-Opfer starkgemacht. „Die Contergan-Geschädigten können nicht länger auf zusätzliche Hilfen warten“, sagte Hüppe der Zeitung Die Welt vom Dienstag.

„Diese zusätzliche Unterstützung muss auf jeden Fall noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden“, forderte er. Zur Begründung verwies Hüppe auf einen Forschungs­bericht der Universität Heidelberg, worin im Auftrag des Bundestags der wachsende medizinische und finanzielle Bedarf der rund 2.400 in Deutschland noch lebenden Contergan-Geschädigten beschrieben wird.

Nach der Markteinführung 1957 hatten Tausende schwangere Frauen das als ungefährlich angepriesene Schlafmittel Contergan geschluckt und Kinder mit Fehlbildungen geboren. Weltweit gibt es rund 10.000 Opfer.

dapd

Diskutieren Sie mit:

Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen

Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.

Jetzt bei Google bevorzugen

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung