Bestimmte EGFR-Mutation mit deutlich erhöhtem Lungenkrebsrisiko vor allem für Nichtrauchende

Boston – Siedler aus England und Irland haben vor 3 Jahrhunderten die Mutation EGFR T790M nach Amerika gebracht. Ihre Nachfahren haben heute ein 25-fach erhöhtes Risiko, an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Nichtrauchende mit der Mutation sind sogar noch stärker gefährdet, so aktuelle Studienergebnisse (Science 2026; DOI: 10.1126/science.aec0473).
Die Mutation T790M wurde bereits 2005 in einer europäischen Familie entdeckt, in der ungewöhnlich viele Personen an Lungenkrebs erkrankt waren. Sie befindet sich im Gen für den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR).
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