Biologen rechnen mit Mückenplage
Berlin – Die Deutsche Wildtier-Stiftung rechnet in den kommenden Wochen mit einer Mückenplage. Der Grund dafür sind wochenlange Regenfälle und die Flutkatastrophe mit flächendeckenden Überschwemmungen. So sind laut der Stiftung ideale Brutplätze für Mücken entstanden. Die hohe Luftfeuchtigkeit, hervorgerufen durch die plötzlich einsetzende Hitzewelle, wirke zusätzlich „wie ein Katalysator für die Produktion der Plagegeister“.
Die Blutgruppe, das Alter und Geschlecht der Opfer scheint bedeutungslos dafür zu sein, wen Mücken stechen. „Parfüm und andere Duftstoffe hingegen locken die Plagegeister geradezu an“, erläutert Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Wer auf Düfte verzichte, habe daher bessere Chancen, den Mückenweibchen zu entgehen.
Besonders anziehend wirke Schweißgeruch auf die Insekten. Laut der Stiftung sind dafür Ammonium und Buttersäure verantwortlich, die Zerfallsprodukte von Schweiß. Auch der Atemgeruch des Menschen sei für die Tiere ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Opfer.
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