Boehringer Ingelheim-Chef wird Präsident des Stifterverbandes

Essen – Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Andreas Barner, Chef des Pharma-Unternehmens Boehringer Ingelheim, zum neuen Präsidenten gewählt. Auf der Jahresversammlung am Freitag in Essen wurde der Konzernchef erwartungsgemäß zum Nachfolger von Arend Oetker ernannt. Dieser hatte dem Verband seit 1998 vorgestanden.
Barner hat Medizin und Mathematik studiert und in beiden Fächern einen Doktor gemacht. „Als Forscher an der Spitze eines global agierenden Unternehmens weiß er genau, wie wichtig Wissenschaft für die Wirtschaft ist”, sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, laut einer Mitteilung.
Für seine Verdienste um Wissenschaft, Kunst und Kultur würdigte der Stifterband den scheidenden Präsidenten Oetker mit der „Richard-Merton-Ehrennadel”. Der Familienunternehmer habe prägende Arbeit für den Verband geleistet und wichtige Impulse für Wissenschaft und Bildung gegeben, hieß es.
Im Stifterverband sind rund 3000 Unternehmen, Stiftungen und Privatleute zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Bildung zu fördern. Der Verband betreut über 570 Stiftungen mit einem Kapital von 2,5 Milliarden Euro.
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