Brandenburger SPD-Fraktion will mehr Ärzte aufs Land bringen
Potsdam – Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag unterstützt die Initiative für mehr Landärzte in den Regionen. „Im neuen Doppelhaushalt werden wir der für das Programm veranschlagten Summe von 2,3 bis 2,5 Millionen Euro zustimmen“, sagte der Fraktionsvorsitzende Mike Bischoff heute nach der Sitzung seiner Fraktion in Potsdam.
Vergangene Woche hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ein Drei-Punkte-Programm vorgestellt, bei dem Medizinstudierenden ein Stipendium von mindestens 500 Euro monatlich erhalten sollen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, eine Praxis in medizinisch unterversorgten Regionen Brandenburgs zu eröffnen oder zu übernehmen. Über die dafür eingeplanten Mittel muss der Landtag entscheiden.
Ärzte müsse es auch in entlegenen Landesteilen geben, sagte Bischoff. Das Stipendium soll unabhängig vom Studienort gelten. Wichtig sei nur, dass die künftigen Mediziner nach ihrer Ausbildung aufs Land gingen.
Derzeit werden die Bedingungen für das Stipendium diskutiert. Unklar ist etwa für welchen Zeitraum sich der Arzt verpflichten muss und in welchen Fällen das Geld zurück gefordert werden kann.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: