Bullöses Pemphigoid: Neues zu Epidemiologie, Pathogenese und Therapie

Wien – Die Inzidenz des bullösen Pemphigoids steigt weltweit, in Deutschland werden mittlerweile 13,4 Fälle pro eine Million Einwohner und Jahr verzeichnet. Snejina Vassileva, Medizinische Universität Sofia, präsentierte auf dem diesjährigen Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) in Wien ein Update zu unter anderem Epidemiologie, Pathogenese und Therapie.
Das bullöse Pemphigoid ist definiert als autoimmunvermittelte subepidermale Erkrankung. Sie betrifft vor allem ältere Menschen und zeichnet sich durch juckende, an Urtikaria erinnernde Plaques und prall gefüllte Blasen aus. Es gebe aber auch Patientinnen und Patienten, die keine Blasen auf der Haut aufweisen, berichtete Vassileva. Die Erkrankung wird dann als nicht-bullöses Pemphigoid bezeichnet. Es macht rund ein Fünftel aller Fälle aus.
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