CAR-T-Zelltherapie in Phase-1-Studie bei rheumatoider Arthritis erfolgreich

Berlin – Die CAR‑T‑Zelltherapie mit Mivocabtagen-Autoleucel (miv‑cel) hat sich in einer Phase-1-Studie als wirksam bei schwerer, therapieresistenter rheumatoider Arthritis erwiesen. Wie Forschende um Fredrik N. Albach von der Charité - Universitätsmedizin Berlin in Nature Medicine berichten, kam es zu einer deutlichen B-Zell-Depletion bei einem gleichzeitig akzeptablen Sicherheitsprofil (2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04603-3).
CAR-T-Zellen sind genetisch modifizierte T-Zellen, die so verändert wurden, dass sie einen chimären Antigenrezeptor (CAR) auf ihrer Oberfläche exprimieren (Science 2018; DOI: 10.1126/science.aar6711). Die Therapie mit CAR-T-Zellen ist mittlerweile in der Onkologie etabliert. Sie wird aber auch bei anderen Erkrankungen geprüft – darunter Autoimmunerkrankungen, HIV, kardiale Fibrose und eben auch bei rheumatoider Arthritis.
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