Ausland

Charité-Ärzte empfehlen Operation von Timoschenko

  • Montag, 1. Juli 2013

Berlin – Die inhaftierte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko muss aus Sicht deutscher Ärzte operiert werden. Das teilte eine Sprecherin der Berliner Charité am Montag mit. Einen solchen Eingriff in der Ukraine lehne Timoschenko aber weiterhin ab.

„Bei Frau Timoschenko kam es während körperlicher Betätigung akut zu erneut auftre­tenden heftigen Schmerzen, die im Zusammenhang mit dem bekannten Bandscheiben­leiden zu sehen sind”, berichtete die Sprecherin. Außerdem stagnierten die Behand­lungs­fortschritte in den vergangenen Wochen. Die Charité-Ärzte hatten Timoschenko am 21. Juni besucht.

Jewgenija Timoschenko, die Tochter der wegen Amtsmissbrauchs verurteilten Politikerin, hatte am Montag bei einer Pressekonferenz in Charkow gewarnt, dass die Folgen der Krankheit ihrer Mutter ohne Operation nicht absehbar seien. Der „schon jetzt kritische Zustand könnte in der Invalidität” enden.

Die Ex-Regierungschefin wird seit Mai 2012 in einer Klinik im ostukrainischen Charkow behandelt. Sie leidet unter anderem an den Folgen eines Bandscheibenvorfalls.

dpa

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung